Abschlussveranstaltung Dorferneuerungskonzept 03.11.2006: Unterschied zwischen den Versionen
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Am Freitag, dem 03. November 2006, fand um 16:00 Uhr die [[Abschlussveranstaltung Dorferneuerungskonzept 03.11.2006|Abschlussveranstaltung des Dorferneuerungskonzeptes]] für die Orte Birresdorf und Nierendorf am Leimersdorfer Sportplatz statt. Zuvor hatte man sich getrennt in den beiden Orten getroffen und war zu Fuß zum Sportheim spaziert. | |||
[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-001.jpg|thumb|left]]Die Birresdorfer trafen sich bereits um 14:45 Uhr. Da es etwas Verwirrung um den Startplatz – in der Presse wurde das [[Feuerwehrhaus]] genannt, in einem Rundschreiben hingegen war vom Hof Schaefer die Rede – gab, traf man sich in der Mitte an der [[Kapelle]]. Ortsvorsteher Klaus Huse und Sven Lachmann vom Institut für Regionalmanagement begrüßten eine Gruppe von gut 15 interessierten Bürgern, die während der Ortsbegehung noch anwuchs.{{clear}} | |||
[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-004.jpg|thumb|left]]Das erste Ziel war das [[Feuerwehrhaus]]. Hier hatten die Themenabende stattgefunden – Arbeitssitzungen mit den Inhalten [[1. Themenabend DEK 09.02.2006|Verkehrssicherheit und Wegeverbindungen]], [[2. Themenabend DEK 09.03.2006|Grundversorgung, Handel, Handwerk und Landwirtschaft]], [[3. Themenabend DEK 16.03.2006|Sport und Erholung, Dorf- und Landschaftsbild]] sowie [[4. Themenabend DEK 23.03.2006|Dörfliches Miteinander]] stattgefunden. Derzeit dient das [[Feuerwehrhaus]] als eine Art [[Dorfgemeinschaftshaus]], allerdings sind die Möglichkeiten aufgrund des Raummangels äußerst begrenzt. Neben dem Rückblick wurde noch erwähnt, dass die [[Feuerwehr]] einen Anbau zum Unterstellen eines Fahrzeugs plant.{{clear}} | |||
[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-008.jpg|thumb|left]]Im Anschluss ging es zum Hof Schaefer, der auf der Liste der Dinge, die im Ort umgesetzt werden sollen, ganz oben steht. Nach Wunsch des Ortsvorstehers, des [[Ortsbeirat|Ortsbeirats]], der [[:Kategorie:Verein|Ortsvereine]] und einer großen Mehrheit der Birresdorfer Bürger soll der Hof zu einem [[Dorfgemeinschaftshaus]]/-hof/-zentum werden. Hier stünde ausreichend Platz für alle Vereine, die Jugend und Senioren zur Verfügung. Unter anderem könnte ein über 200 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum entstehen, für einen kleinen Markt gäbe es ausreichend Platz und das bisherige Wohnhaus könnte von einem Hausmeister genutzt werden.{{clear}} | |||
[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-009.jpg|thumb|left]]Das nächste Ziel war der [[Alter Spielplatz|alte Spielplatz]], der für einen Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses in Frage käme. Allerdings wäre ein solcher Neubau im Vergleich zu den Möglichkeiten des Hofs deutlich beschränkt. Außerdem fand die von vielen Bürgern als notwendig erachtete Verkehrsberuhigung entlang der abschüssigen [[Hauptstraße]] ([[Berkumer Straße]]/[[Talstraße]]) Erwähnung.{{clear}} | |||
[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-013.jpg|thumb|left]]Danach ging es zum Platz „[[Im Ort]]“, der jüngst teilweise neugestaltet wurde. Besondere Erwähnung fand hier die Löschwasserentnahmestelle. Außerdem erklärte Sven Lachmann an einem lokalen Beispiel die Möglichkeiten der privaten Dorferneuerung. In Birresdorf gibt es einige Häuser, die schon vor 1800 gebaut wurden. Für solche Bauten, die allerdings nicht notwendigerweise 200 Jahre alt sein müssen, können Fördergelder beantragt werden.{{clear}} | |||
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[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-042.jpg|thumb|left]]An den Wänden hingen neben Zeitungsartikeln über das DEK auch ausgewählte [[:Kategorie:Dorferneuerungskonzept|DEK-Themen]]. Für Birresdorf waren dies: [[Dorfgemeinschaftshaus]], Wegekreuze, Grün ums Dorf, [[Alte Weide]], Platz „[[Im Ort]]“, Private Dorferneuerung, [[Bolzplatz]] und mehr, Beruhigung [[Berkumer Straße]] und [[Talstraße]], Feldweg nach Nierendorf, Baumscheibe [[Simmelsgartenstraße]]/[[Saalstraße]] und ein Fuß-/Radweg nach Leimersdorf.{{clear}} | |||
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[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-068.jpg|thumb|left]]Draußen wurden für die Lokalpresse einige Fotos gestellt, bevor Bürgermeister Achim Juchem im Sportheim über 60 Personen begrüßen konnte. Er lobte das Engagement der Bürger und das DEK-Ergebnis, wies aber mit einem Augenzwinkern auf zwei „Fehler“ hin. Er führte an, dass der Begriff „Abschlussveranstaltung“ nicht gut gewählt sei, da es sich nicht um einen Abschluss sondern ein „Bergfest“ handele, das in den kommenden Jahren „mit Leben gefüllt“ und umgesetzt werden müsse. Außerdem sprach er lieber von „Dorfentwicklung“ statt „Dorferneuerung“, da es sich bei Birresdorf und Nierendorf keineswegs um tote Orte handele, die neu aufgebaut werden müssten, sondern um funktionierende Dorfgemeinschaften, die bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt werden müssten.{{clear}} | |||
[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-074.jpg|thumb|left|100px]][[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-077.jpg|thumb|right|100px]]Er übergab das Wort an Jens Steinhoff und Sven Lachmann vom IfR, die sich bei den Birresdorfern und Nierendorfern für die gute Zusammenarbeit bedankten. Sie stellten noch einige Punkte des Konzepts heraus und übergaben anschließend dem Bürgermeister zwei Exemplare.{{clear}} | |||
[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-088.jpg|thumb|left]]Achim Juchem gab diese sogleich an die beiden Ortsvorsteher weiter. Klaus Huse nutzte die Gelegenheit, um erneut für das Dorfgemeinschaftshaus in Birresdorf zu werben. In Nierendorf gibt es kein solch herausstechendes Projekt, aber Ortsvorsteher Matthias Werner kündigte an, mit dem Ortsbeirat eine Prioritätenliste zu erarbeiten. Außerdem lobte er die praktische Form der Konzeptschrift. Diese wird in einem Aktenordner mit gelochten Seiten geliefert, so dass sie gut zu handhaben sei und sich damit gut weiterarbeiten lasse.{{clear}} | |||
[[Datei:2006-11-03-Abschluss_DEK-092.jpg|thumb|left]]Als Vertreter der Kreisverwaltung unterstrich Raymund Pfennig, dass das DEK die notwendige Voraussetzung für Fördermittel des Landes sei. Anschließend klang die Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen bzw. Würstchen und Kaltgetränken aus. Einige Anwesende schauten den auf dem Sportplatz ausgetragenen Jugendspielen zu.{{clear}} | |||
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Aktuelle Version vom 7. Februar 2010, 15:20 Uhr
Am Freitag, dem 03. November 2006, fand um 16:00 Uhr die Abschlussveranstaltung des Dorferneuerungskonzeptes für die Orte Birresdorf und Nierendorf am Leimersdorfer Sportplatz statt. Zuvor hatte man sich getrennt in den beiden Orten getroffen und war zu Fuß zum Sportheim spaziert.
Die Birresdorfer trafen sich bereits um 14:45 Uhr. Da es etwas Verwirrung um den Startplatz – in der Presse wurde das Feuerwehrhaus genannt, in einem Rundschreiben hingegen war vom Hof Schaefer die Rede – gab, traf man sich in der Mitte an der Kapelle. Ortsvorsteher Klaus Huse und Sven Lachmann vom Institut für Regionalmanagement begrüßten eine Gruppe von gut 15 interessierten Bürgern, die während der Ortsbegehung noch anwuchs.
Das erste Ziel war das Feuerwehrhaus. Hier hatten die Themenabende stattgefunden – Arbeitssitzungen mit den Inhalten Verkehrssicherheit und Wegeverbindungen, Grundversorgung, Handel, Handwerk und Landwirtschaft, Sport und Erholung, Dorf- und Landschaftsbild sowie Dörfliches Miteinander stattgefunden. Derzeit dient das Feuerwehrhaus als eine Art Dorfgemeinschaftshaus, allerdings sind die Möglichkeiten aufgrund des Raummangels äußerst begrenzt. Neben dem Rückblick wurde noch erwähnt, dass die Feuerwehr einen Anbau zum Unterstellen eines Fahrzeugs plant.
Im Anschluss ging es zum Hof Schaefer, der auf der Liste der Dinge, die im Ort umgesetzt werden sollen, ganz oben steht. Nach Wunsch des Ortsvorstehers, des Ortsbeirats, der Ortsvereine und einer großen Mehrheit der Birresdorfer Bürger soll der Hof zu einem Dorfgemeinschaftshaus/-hof/-zentum werden. Hier stünde ausreichend Platz für alle Vereine, die Jugend und Senioren zur Verfügung. Unter anderem könnte ein über 200 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum entstehen, für einen kleinen Markt gäbe es ausreichend Platz und das bisherige Wohnhaus könnte von einem Hausmeister genutzt werden.
Das nächste Ziel war der alte Spielplatz, der für einen Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses in Frage käme. Allerdings wäre ein solcher Neubau im Vergleich zu den Möglichkeiten des Hofs deutlich beschränkt. Außerdem fand die von vielen Bürgern als notwendig erachtete Verkehrsberuhigung entlang der abschüssigen Hauptstraße (Berkumer Straße/Talstraße) Erwähnung.
Danach ging es zum Platz „Im Ort“, der jüngst teilweise neugestaltet wurde. Besondere Erwähnung fand hier die Löschwasserentnahmestelle. Außerdem erklärte Sven Lachmann an einem lokalen Beispiel die Möglichkeiten der privaten Dorferneuerung. In Birresdorf gibt es einige Häuser, die schon vor 1800 gebaut wurden. Für solche Bauten, die allerdings nicht notwendigerweise 200 Jahre alt sein müssen, können Fördergelder beantragt werden.
Im Anschluss ging es durch den „Quengel“, am alten Saal und dem Spielplatz am Nachtigallenweg vorbei zu Fuß zum Leimersdorfer Sportplatz.
Dort hatten fleißige Helfer schon die Räumlichkeiten vorbereitet, Kaffee und Kuchen bereitgestellt und für weitere Getränke gesorgt.
An den Wänden hingen neben Zeitungsartikeln über das DEK auch ausgewählte DEK-Themen. Für Birresdorf waren dies: Dorfgemeinschaftshaus, Wegekreuze, Grün ums Dorf, Alte Weide, Platz „Im Ort“, Private Dorferneuerung, Bolzplatz und mehr, Beruhigung Berkumer Straße und Talstraße, Feldweg nach Nierendorf, Baumscheibe Simmelsgartenstraße/Saalstraße und ein Fuß-/Radweg nach Leimersdorf.
Draußen wurden für die Lokalpresse einige Fotos gestellt, bevor Bürgermeister Achim Juchem im Sportheim über 60 Personen begrüßen konnte. Er lobte das Engagement der Bürger und das DEK-Ergebnis, wies aber mit einem Augenzwinkern auf zwei „Fehler“ hin. Er führte an, dass der Begriff „Abschlussveranstaltung“ nicht gut gewählt sei, da es sich nicht um einen Abschluss sondern ein „Bergfest“ handele, das in den kommenden Jahren „mit Leben gefüllt“ und umgesetzt werden müsse. Außerdem sprach er lieber von „Dorfentwicklung“ statt „Dorferneuerung“, da es sich bei Birresdorf und Nierendorf keineswegs um tote Orte handele, die neu aufgebaut werden müssten, sondern um funktionierende Dorfgemeinschaften, die bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt werden müssten.
Er übergab das Wort an Jens Steinhoff und Sven Lachmann vom IfR, die sich bei den Birresdorfern und Nierendorfern für die gute Zusammenarbeit bedankten. Sie stellten noch einige Punkte des Konzepts heraus und übergaben anschließend dem Bürgermeister zwei Exemplare.
Achim Juchem gab diese sogleich an die beiden Ortsvorsteher weiter. Klaus Huse nutzte die Gelegenheit, um erneut für das Dorfgemeinschaftshaus in Birresdorf zu werben. In Nierendorf gibt es kein solch herausstechendes Projekt, aber Ortsvorsteher Matthias Werner kündigte an, mit dem Ortsbeirat eine Prioritätenliste zu erarbeiten. Außerdem lobte er die praktische Form der Konzeptschrift. Diese wird in einem Aktenordner mit gelochten Seiten geliefert, so dass sie gut zu handhaben sei und sich damit gut weiterarbeiten lasse.
Als Vertreter der Kreisverwaltung unterstrich Raymund Pfennig, dass das DEK die notwendige Voraussetzung für Fördermittel des Landes sei. Anschließend klang die Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen bzw. Würstchen und Kaltgetränken aus. Einige Anwesende schauten den auf dem Sportplatz ausgetragenen Jugendspielen zu.