Kapellenversetzung 1982
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Mit der stark zunehmenden Motorisierung ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Hubertuskapelle zu einem Verkehrshindernis und ihr Abriss und Neubau wurden diskutiert. Nachdem allerdings ein Grundstück nahe dem Standort der Kapelle innerhalb der nächsten Jahre frei werden würde, kam 1977 die Idee auf, die Kapelle zu verschieben. Dieses Vorhaben konnte 1982 umgesetzt werden. Am 23. April wurde die Kapelle zunächst etwa sechs Meter in südlicher Richtung versetzt. Am 26. April erfolgte dann eine Drehung um 90 Grad und sie wurde noch einige Meter nach Westen zu ihrem heutigen Standort gezogen.
Fotos der Kapellenversetzung
Siehe www.birresdorf.de/artikel/1982-04-26-Kapellenversetzung/.
Literatur
- Ottmar Prothmann: „Hubertuskapelle in Birresdorf – Mittelpunkt der Dorfgeschichte“ (1996 als Festschrift zum 325-jährigen Kapellenjubiläum erschienen)
- Harry Lerch: „Auch Kapellen gehen auf Reisen - St. Hubertus in Birresdorf reiste mit - Ein technisches Wunderwerk gelang“ (Heimatjahrbuch 1984 des Kreises Ahrweiler, S. 21)
- Harry Lerch: „Eine Kapelle wird wandern. Hubertusjagd in Birresdorf - Ein Kleinod der Bauernkunst“ (Heimatjahrbuch 1979 des Kreises Ahrweiler, S. 45)
- Ober-Ing. Christoph Lückerath, Dipl.-Ing. (FH) Harald Pohlenz: „Eine Kirche geht auf Reisen“ (Sonderdruck aus: b-aktuell 2/1982; Hauszeitschrift der Bilfinger+Berger Bauaktiengesellschaft)
Zeitungsartikel:
- „Für den "Tag X" sind die besten Fensterplätze schon vergeben“ (Rhein-Ahr Rundschau, 07.04.1982; Autor: „RÖ“)
- „Angekettet und hochgehoben – Kapelle auf Wanderschaft“ (Rhein Zeitung Nr. 97, 27.04.1982; Autor: „PS“)