24-Stunden-Dienst Jugendfeuerwehr 12.2005: Unterschied zwischen den Versionen

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[[24-Stunden-Dienst Jugendfeuerwehr 12.2005|24-Stunden-Dienst]] der [[Jugendfeuerwehr]] am 03./04. Dezember 2005.
Jugendfeuerwehr Birresdorf absolvierte 24-Stunden-Dienst


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Die Jugendfeuerwehr Birresdorf absolvierte unter der Leitung von Jugendwart Frank Ziegenhals einen 24 Stunden Dienst, wie bei einer Berufsfeuerwehr. Dienstbeginn der 14 Jungen und Mädchen war am Samstag, dem 03.12.2005, um 18:00 Uhr. Hier mussten die Jugendlichen erst einmal ihre Einsatzkleidung bereitlegen und die zwei Fahrzeuge komplett kontrollieren. Dies beinhaltete die Kontrolle, dass alles an Geräten und Armaturen vorhanden und einsatzbereit im Fahrzeug vorliegt. Währenddessen bereitete der Hausdienst das Abendessen vor. Als die Mannschaft dann gegen 19:00 Uhr beim Abendessen saß, blieb nicht viel Zeit, um in die Brötchen zu beißen, denn der erste Einsatz wurde schon über Lautsprecher bekannt gegeben: Ölspur im [[Nachtigallenweg]]. Erste Hektik kam auf ... ein Einsatz. Alle Jugendlichen waren damit beschäftigt, die Einsatzstelle zu sichern, die Ölspur abzustreuen und dann das Ölbindemittel wieder aufzunehmen. Nach dem Einsatz wurde dann erst einmal zu Ende gegessen und dann kam der gemütliche Abend.
Die Jugendfeuerwehr Birresdorf absolvierte unter der Leitung von Jugendwart Frank Ziegenhals einen 24 Stunden Dienst, wie bei einer Berufsfeuerwehr. Dienstbeginn der 14 Jungen und Mädchen war am Samstag, dem 03.12.2005, um 18:00 Uhr. Hier mussten die Jugendlichen erst einmal ihre Einsatzkleidung bereitlegen und die zwei Fahrzeuge komplett kontrollieren. Dies beinhaltete die Kontrolle, dass alles an Geräten und Armaturen vorhanden und einsatzbereit im Fahrzeug vorliegt. Währenddessen bereitete der Hausdienst das Abendessen vor. Als die Mannschaft dann gegen 19:00 Uhr beim Abendessen saß, blieb nicht viel Zeit, um in die Brötchen zu beißen, denn der erste Einsatz wurde schon über Lautsprecher bekannt gegeben: Ölspur im Nachtigallenweg. Erste Hektik kam auf ... ein Einsatz. Alle Jugendlichen waren damit beschäftigt, die Einsatzstelle zu sichern, die Ölspur abzustreuen und dann das Ölbindemittel wieder aufzunehmen. Nach dem Einsatz wurde dann erst einmal zu Ende gegessen und dann kam der gemütliche Abend.


Nach einer Nacht voller Erwartungen und der Ungewissheit, was noch alles kommen könnte, kam dann der heiß ersehnte Einsatz am Morgen. Gegen 7:00 Uhr wurde eine eingeklemmte Person an einem Holzlagerplatz gemeldet. Die Dunkelheit machte zunächst eine Personensuche nötig. Die Person lag unter einem umgestürzten Reifenstapel und konnte dort nicht direkt gesehen werden. Danach wollte niemand mehr Schlafen und es wurde gemeinsam gefrühstückt. Da die Mannschaft um Frank Ziegenhals selbst kochte, musste nach dem Frühstück schon mit den Vorbereitungen begonnen werden. Doch selbst diese mussten aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Gartenhaus unterbrochen werden. Dieser Einsatz dauerte etwas länger, da die schlechte Sicht die Einsatzkräfte im Dunkeln tappen ließ. Zudem musste eine Schlauchleitung um das gesamte Gebäude bis in den Garten zum Gartenhaus gelegt werden, was etwas aufhielt. Nach diesem Einsatz war das Adrenalin der Jungen Mannschaft so hoch, dass der nächste Einsatz nicht schnell genug kommen konnte. Doch dieser kam erst nach einer stärkenden Mittagspause. An einer Scheune wurde ein Brand gemeldet. Nach einer Erkundung stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Haufen Holz und Papier handelte, der neben der Scheune gelagert wurde. Hier mussten jetzt abgestellte Pkws und die Scheune geschützt werden, sowie der Brand gelöscht werden. Am Nachmittag war Übungsdienst angesagt. Hierzu ließ sich der Wachabteilungsführer (Dienstältester der Jugendfeuerwehr) etwas einfallen. Nun machte sich Hektik breit, denn der nächste Einsatz kam. Dies bedeutete, alles wieder schnell in die Fahrzeuge einzuräumen und erneut auf Personensuche zu gehen. Ein vermisstes Kind, zuletzt am Bolzplatz gesehen, wurde ca. 100m weiter auf Rundballen gefunden. Für die Rettung machten sich die Jugendlichen viele Gedanken, da sie sich selbst sichern mussten und dabei auch eine patientengerechte Rettung durchführen wollten. Im Anschluss wurde diese 24 Stunden Schicht mit Milch und Kuchen abgerundet. Ein ganz großer Dank geht an die Kameraden der Löschgruppe Birresdorf, die als "wandelnde Einsatzgründe" umherliefen und die Einsätze vorbereiteten, sowie die Alarmierungen durchführten. Zudem dankt Frank Ziegenhals seinem Bruder Marc, Franz Müller und Nicco Paulissen, die als Fahrer und zur Unterstützung bereit standen.
Nach einer Nacht voller Erwartungen und der Ungewissheit, was noch alles kommen könnte, kam dann der heiß ersehnte Einsatz am Morgen. Gegen 7:00 Uhr wurde eine eingeklemmte Person an einem Holzlagerplatz gemeldet. Die Dunkelheit machte zunächst eine Personensuche nötig. Die Person lag unter einem umgestürzten Reifenstapel und konnte dort nicht direkt gesehen werden. Danach wollte niemand mehr Schlafen und es wurde gemeinsam gefrühstückt. Da die Mannschaft um Frank Ziegenhals selbst kochte, musste nach dem Frühstück schon mit den Vorbereitungen begonnen werden. Doch selbst diese mussten aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Gartenhaus unterbrochen werden. Dieser Einsatz dauerte etwas länger, da die schlechte Sicht die Einsatzkräfte im Dunkeln tappen ließ. Zudem musste eine Schlauchleitung um das gesamte Gebäude bis in den Garten zum Gartenhaus gelegt werden, was etwas aufhielt. Nach diesem Einsatz war das Adrenalin der Jungen Mannschaft so hoch, dass der nächste Einsatz nicht schnell genug kommen konnte. Doch dieser kam erst nach einer stärkenden Mittagspause. An einer Scheune wurde ein Brand gemeldet. Nach einer Erkundung stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Haufen Holz und Papier handelte, der neben der Scheune gelagert wurde. Hier mussten jetzt abgestellte Pkws und die Scheune geschützt werden, sowie der Brand gelöscht werden. Am Nachmittag war Übungsdienst angesagt. Hierzu ließ sich der Wachabteilungsführer (Dienstältester der Jugendfeuerwehr) etwas einfallen. Nun machte sich Hektik breit, denn der nächste Einsatz kam. Dies bedeutete, alles wieder schnell in die Fahrzeuge einzuräumen und erneut auf Personensuche zu gehen. Ein vermisstes Kind, zuletzt am [[Bolzplatz]] gesehen, wurde ca. 100m weiter auf Rundballen gefunden. Für die Rettung machten sich die Jugendlichen viele Gedanken, da sie sich selbst sichern mussten und dabei auch eine patientengerechte Rettung durchführen wollten. Im Anschluss wurde diese 24 Stunden Schicht mit Milch und Kuchen abgerundet. Ein ganz großer Dank geht an die Kameraden der Löschgruppe Birresdorf, die als „wandelnde Einsatzgründe“ umherliefen und die Einsätze vorbereiteten, sowie die Alarmierungen durchführten. Zudem dankt Frank Ziegenhals seinem Bruder Marc, Franz Müller und Nicco Paulissen, die als Fahrer und zur Unterstützung bereit standen.


Frank Ziegenhals, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Birresdorf
[[Kategorie:2005]]
[[Kategorie:Freiwillige Feuerwehr Birresdorf]]

Aktuelle Version vom 7. April 2012, 09:37 Uhr

2005-12-04-Jugendfeuerwehr 24h Dienst.jpg

24-Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr am 03./04. Dezember 2005.

Die Jugendfeuerwehr Birresdorf absolvierte unter der Leitung von Jugendwart Frank Ziegenhals einen 24 Stunden Dienst, wie bei einer Berufsfeuerwehr. Dienstbeginn der 14 Jungen und Mädchen war am Samstag, dem 03.12.2005, um 18:00 Uhr. Hier mussten die Jugendlichen erst einmal ihre Einsatzkleidung bereitlegen und die zwei Fahrzeuge komplett kontrollieren. Dies beinhaltete die Kontrolle, dass alles an Geräten und Armaturen vorhanden und einsatzbereit im Fahrzeug vorliegt. Währenddessen bereitete der Hausdienst das Abendessen vor. Als die Mannschaft dann gegen 19:00 Uhr beim Abendessen saß, blieb nicht viel Zeit, um in die Brötchen zu beißen, denn der erste Einsatz wurde schon über Lautsprecher bekannt gegeben: Ölspur im Nachtigallenweg. Erste Hektik kam auf ... ein Einsatz. Alle Jugendlichen waren damit beschäftigt, die Einsatzstelle zu sichern, die Ölspur abzustreuen und dann das Ölbindemittel wieder aufzunehmen. Nach dem Einsatz wurde dann erst einmal zu Ende gegessen und dann kam der gemütliche Abend.

Nach einer Nacht voller Erwartungen und der Ungewissheit, was noch alles kommen könnte, kam dann der heiß ersehnte Einsatz am Morgen. Gegen 7:00 Uhr wurde eine eingeklemmte Person an einem Holzlagerplatz gemeldet. Die Dunkelheit machte zunächst eine Personensuche nötig. Die Person lag unter einem umgestürzten Reifenstapel und konnte dort nicht direkt gesehen werden. Danach wollte niemand mehr Schlafen und es wurde gemeinsam gefrühstückt. Da die Mannschaft um Frank Ziegenhals selbst kochte, musste nach dem Frühstück schon mit den Vorbereitungen begonnen werden. Doch selbst diese mussten aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Gartenhaus unterbrochen werden. Dieser Einsatz dauerte etwas länger, da die schlechte Sicht die Einsatzkräfte im Dunkeln tappen ließ. Zudem musste eine Schlauchleitung um das gesamte Gebäude bis in den Garten zum Gartenhaus gelegt werden, was etwas aufhielt. Nach diesem Einsatz war das Adrenalin der Jungen Mannschaft so hoch, dass der nächste Einsatz nicht schnell genug kommen konnte. Doch dieser kam erst nach einer stärkenden Mittagspause. An einer Scheune wurde ein Brand gemeldet. Nach einer Erkundung stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Haufen Holz und Papier handelte, der neben der Scheune gelagert wurde. Hier mussten jetzt abgestellte Pkws und die Scheune geschützt werden, sowie der Brand gelöscht werden. Am Nachmittag war Übungsdienst angesagt. Hierzu ließ sich der Wachabteilungsführer (Dienstältester der Jugendfeuerwehr) etwas einfallen. Nun machte sich Hektik breit, denn der nächste Einsatz kam. Dies bedeutete, alles wieder schnell in die Fahrzeuge einzuräumen und erneut auf Personensuche zu gehen. Ein vermisstes Kind, zuletzt am Bolzplatz gesehen, wurde ca. 100m weiter auf Rundballen gefunden. Für die Rettung machten sich die Jugendlichen viele Gedanken, da sie sich selbst sichern mussten und dabei auch eine patientengerechte Rettung durchführen wollten. Im Anschluss wurde diese 24 Stunden Schicht mit Milch und Kuchen abgerundet. Ein ganz großer Dank geht an die Kameraden der Löschgruppe Birresdorf, die als „wandelnde Einsatzgründe“ umherliefen und die Einsätze vorbereiteten, sowie die Alarmierungen durchführten. Zudem dankt Frank Ziegenhals seinem Bruder Marc, Franz Müller und Nicco Paulissen, die als Fahrer und zur Unterstützung bereit standen.