Neuigkeiten

Aus Birresdorf
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Neuigkeiten der Feuerwehr.



Übung 7.3.2012

Thema: Kaminbrände

Ursache: in der Regel durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch der Feuerstätte. Durch das Verbrennen von nassem oder behandeltem Holz, Papier (Druckerschwärze), Verpackungen oder Abfälle bildet sich Ruß, der sich als Hart- oder Glanzruß im Verbindungsstück und Schornstein ablagert und den Querschnitt verengt. Rauchgase stauen sich, die Temperatur stiegt und bei Erreichen der Zündtemperatur entzündet sich der Ruß und der Kohlenstoff verbrennt.


Der Schornsteinbrand hat 3 Phasen:

Weiß/grauer Rauch steigt aus dem Schornstein, später Flammen und in der Nachheizphase gelblicher Rauch. Beim Verbrennen vergrößert sich das Volumen des Rußes und der Schornstein kann verstopfen. Dann könnte aus unbenutzten und undichten Anschlußöffnungen Rauch im Haus austreten. Der Bewohner bemerkt an den Kaminwänden hohe Temperatur. In der Regel werden Kaminbrände von Passanten entdeckt.


Brandgefahr:

durch Funkenflug für Umgebung und Wärmestrahlung im Gebäude


Brandbekämpfung:

Schornstein frei halten, durch Aufstoßen mit der Kugel. (Die Kiste mit Brandbekämpfungsmittel ist im LF 8 unter der Rückbank verlastet.) Schornsteinfeger als Fachmann anfordern. Glut kann auch über die Revisionsöffnungen entnommen werden. Wegen der Volumenvergrößerung 1 : 1700 kein Wasser verwenden. Der Dampfdruck bringt den Schornstein zum Bersten.


Wie kann man Kaminbrände vermeiden?

Bestimmunggemäßer Gebrauch des Ofens / Feuerstätte mit ausreichender Luftzufuhr. Bereits vorhandenen Ruß in Verbindungsstück und Schornstein durch Schornsteinfeger entfernen lassen. Ausreichend Abstand zu brennbaren Stoffen im Gebäude.

(mb)



Übung 3.03.2012

Themen: GUV C 53 (UVV), FwDV 7 (Atemschutz) und Gefahren an der Einsatzstelle.

Die Unterlagen zu den Themen liegen in Papierform im Feuerwehrhaus aus.

Online sind sie auf der Homepage der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Koblenz unter LFKS-RLP.de im Bereich "Download" ein zu sehen.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind bei Übungen und Einsätzen Gefahren ausgesetzt. Das Riskio muß minimiert werden. Daher müssen die in der GUV C 53 festgelegten Regeln eingehalten werden. Weiterhin muß die entsprechende Schutzkleidung getragen werden, denn an der Einsatzstelle lauern objektive und subjektive Gefahren.

Atemgifte (mit erstickender Wirkung oder mit Reiz- und Ätzwirkung)

Angst / Panik (Bei Einsatzkräften, Betroffenen und Tieren)

Ausbreitung (des Feuers durch Wärmestrahlung, Wärmeleitung, Wärmeströmung, Funkenflug)

Atomare Gefahren (das muß nicht gleich das AKW in Fukoshima sein. Radioaktive Präparate werden im Bereich Werkstoffprüfung und Medizintechnik eingesetzt und in PKW's mit unscheinbarer Gefahrguttafel transportiert)

Chemische Gefahren (z.B. Gefahrgutransporter - hier geben die Piktogramme und die Ziffern auf der orangenen Gefahrguttafel Hinweise auf den Stoff und dessen Eigenschaften)

Erkrankung / Verletzung / Ansteckung (für Einsatzkräfte und Betroffene)

Explosion (durch Rauchgase, Gas, Staub, Zerknall von Druckbehältern)

Elektrizität (je nach Spannung müssen die Sicherheitsabstände vergrößert werden)

Einsturz (nach Brandeinwirkung, Explosion, Erdbeben, Hochwasser, Baumängel)

(mb)