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Aus Birresdorf
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'''Übung 7.3.2012'''
'''Übung 31.3.2012'''


Thema: '''Kaminbrände'''  
Thema: '''elektrisch betriebene Tauchpumpe'''  


'''Ursache:'''
Um größere Wassermengen aus Häusern aus zu gepumpen, bietet sich die Benutzung unserer elektrisch betriebenen Tauchpumpe an, sofern noch Strom vorhanden ist.
in der Regel durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch der Feuerstätte.
Mit der Pumpe haben wir Wasser aus der "Tränke" in den darüber liegenden Fischteich gepumpt und damit die Teichsaison eröffnet.
Durch das Verbrennen von nassem oder behandeltem Holz, Papier (Druckerschwärze), Verpackungen oder Abfälle bildet sich Ruß, der sich als Hart- oder Glanzruß im Verbindungsstück und Schornstein ablagert und den Querschnitt verengt. Rauchgase stauen sich, die Temperatur stiegt und bei Erreichen der Zündtemperatur entzündet sich der Ruß und der Kohlenstoff verbrennt.
Selbst mit einem C-Strahlrohr ergibt sich eine Wurfweite von ca 5 Metern.


Beim Einrücken wurde das Fahren mit Einweiser geübt. Der Fahrer darf nur auf den Einweiser schauen, und der dirigiert das Fahrzeug mit Handzeichen in die Feuerwehrgarage. (mb)


'''Der Schornsteinbrand hat 3 Phasen:'''


Weiß/grauer Rauch steigt aus dem Schornstein, später Flammen und in der Nachheizphase gelblicher Rauch.
Beim Verbrennen vergrößert sich das Volumen des Rußes und der Schornstein kann verstopfen. Dann könnte aus unbenutzten und undichten Anschlußöffnungen Rauch im Haus austreten.
Der Bewohner bemerkt an den Kaminwänden hohe Temperatur.
In der Regel werden Kaminbrände von Passanten entdeckt.




'''Brandgefahr:'''
'''Ausrückeübung 1.4.2012'''


durch Funkenflug für Umgebung und Wärmestrahlung im Gebäude


Die Feuerwehr Grafschaft wird in 3 einsatztaktische Bereiche - Ausrückebereich genannt - eingeteilt. Anhand der Brandlasten in den Bereichen werden die notwendigen Fahrzeuge vorgehalten.
Birresdorf liegt im Ausrückebereich "untere Grafschaft". Die Löschgruppen der Orte Bengen, Birresdorf, Karweiler und Nierendorf arbeiten im Einsatzfall eng zusammen und unterstützen sich.
Mit den Ausrückeübungen wird die Zusammenarbeit mit den anderen Löschgruppen geübt.


'''Brandbekämpfung:'''
Am 1.4. wurde mit der Löschgruppe Bengen das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall mit Personenschaden geübt. Hier galt es die verletzten Personen zu retten, und die Unfallstelle zu sichern, die am Hang austretendenden Flüssigkeiten zu binden, Schachteinläufe ab zu dichten und den drohenden Brand ab zu wehren. Die Löschgruppen gingen professionell vor. Die Verunfallten waren noch ansprechbar und wurden betreut. Gleichzeitig wurde die Batterien abgeklemmt, um den Airbag zu deaktivieren. Danach wurden den verunfallten Nackenstützen angelegt, da wir mit einer Schädingung der Halswirbel rechnen mußten.     


Schornstein frei halten, durch Aufstoßen mit der Kugel. (Die Kiste mit Brandbekämpfungsmittel ist im LF 8 unter der Rückbank verlastet.) Schornsteinfeger als Fachmann anfordern. Glut kann auch über die Revisionsöffnungen entnommen werden. Wegen der Volumenvergrößerung 1 : 1700 kein Wasser verwenden. Der Dampfdruck bringt den Schornstein zum Bersten.
In Anschluß an die Übung konnte das erste '''Digitalfunkgerät''' in Augenschein genommen werden. In den nächsten Wochen wird der Funk aus den analogen 2 und 4 m Bändern auf Digitalfunk umgestellt. Mit einer Fahrt durch das Dorf und zu den Aussiedlerhöfen wurde die Signalstärke geprüft. Die Stärke ist ausreichend. Zur Zeit laufen die Schulungen für die Angehörigen der Löschgruppe. In absehbarer Zeit wird unsere Löschgruppe mit den Geräten der neusten Technik ausgerüstet. Später dazu mehr. (mb) 


'''Wie kann man Kaminbrände vermeiden?'''
Bestimmunggemäßer Gebrauch des Ofens / Feuerstätte mit ausreichender Luftzufuhr.
Bereits vorhandenen Ruß in Verbindungsstück und Schornstein durch Schornsteinfeger entfernen lassen.
Ausreichend Abstand zu brennbaren Stoffen im Gebäude.
(mb)
= Übung 3.03.2012 =
Themen: GUV C 53 (UVV), FwDV 7 (Atemschutz) und Gefahren an der Einsatzstelle.
Die Unterlagen zu den Themen liegen in Papierform im Feuerwehrhaus aus.
Online sind sie auf der Homepage der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Koblenz unter '''LFKS-RLP.de''' im Bereich "Download" ein zu sehen.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind bei Übungen und Einsätzen Gefahren ausgesetzt. Das Riskio muß minimiert werden. Daher müssen die in der GUV C 53 festgelegten Regeln eingehalten werden. Weiterhin muß die entsprechende Schutzkleidung getragen werden, denn an der Einsatzstelle lauern objektive und subjektive Gefahren.
'''A'''temgifte (mit erstickender Wirkung oder mit Reiz- und Ätzwirkung)
'''A'''ngst / Panik (Bei Einsatzkräften, Betroffenen und Tieren)
'''A'''usbreitung (des Feuers durch Wärmestrahlung, Wärmeleitung, Wärmeströmung, Funkenflug)
'''A'''tomare Gefahren (das muß nicht gleich das AKW in Fukoshima sein. Radioaktive Präparate werden im Bereich Werkstoffprüfung und Medizintechnik eingesetzt und in PKW's mit unscheinbarer Gefahrguttafel transportiert)
'''C'''hemische Gefahren (z.B. Gefahrgutransporter - hier geben die Piktogramme und die Ziffern auf der orangenen Gefahrguttafel Hinweise auf den Stoff und dessen Eigenschaften)
'''E'''rkrankung / Verletzung / Ansteckung (für Einsatzkräfte und Betroffene)
'''E'''xplosion (durch Rauchgase, Gas, Staub, Zerknall von Druckbehältern)
'''E'''lektrizität (je nach Spannung müssen die Sicherheitsabstände vergrößert werden)
'''E'''insturz (nach Brandeinwirkung, Explosion, Erdbeben, Hochwasser, Baumängel)
(mb)


[[Kategorie:Freiwillige Feuerwehr Birresdorf]]
[[Kategorie:Freiwillige Feuerwehr Birresdorf]]

Version vom 1. April 2012, 19:56 Uhr

Neuigkeiten der Feuerwehr.



Übung 31.3.2012

Thema: elektrisch betriebene Tauchpumpe

Um größere Wassermengen aus Häusern aus zu gepumpen, bietet sich die Benutzung unserer elektrisch betriebenen Tauchpumpe an, sofern noch Strom vorhanden ist. Mit der Pumpe haben wir Wasser aus der "Tränke" in den darüber liegenden Fischteich gepumpt und damit die Teichsaison eröffnet. Selbst mit einem C-Strahlrohr ergibt sich eine Wurfweite von ca 5 Metern.

Beim Einrücken wurde das Fahren mit Einweiser geübt. Der Fahrer darf nur auf den Einweiser schauen, und der dirigiert das Fahrzeug mit Handzeichen in die Feuerwehrgarage. (mb)



Ausrückeübung 1.4.2012


Die Feuerwehr Grafschaft wird in 3 einsatztaktische Bereiche - Ausrückebereich genannt - eingeteilt. Anhand der Brandlasten in den Bereichen werden die notwendigen Fahrzeuge vorgehalten. Birresdorf liegt im Ausrückebereich "untere Grafschaft". Die Löschgruppen der Orte Bengen, Birresdorf, Karweiler und Nierendorf arbeiten im Einsatzfall eng zusammen und unterstützen sich. Mit den Ausrückeübungen wird die Zusammenarbeit mit den anderen Löschgruppen geübt.

Am 1.4. wurde mit der Löschgruppe Bengen das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall mit Personenschaden geübt. Hier galt es die verletzten Personen zu retten, und die Unfallstelle zu sichern, die am Hang austretendenden Flüssigkeiten zu binden, Schachteinläufe ab zu dichten und den drohenden Brand ab zu wehren. Die Löschgruppen gingen professionell vor. Die Verunfallten waren noch ansprechbar und wurden betreut. Gleichzeitig wurde die Batterien abgeklemmt, um den Airbag zu deaktivieren. Danach wurden den verunfallten Nackenstützen angelegt, da wir mit einer Schädingung der Halswirbel rechnen mußten.

In Anschluß an die Übung konnte das erste Digitalfunkgerät in Augenschein genommen werden. In den nächsten Wochen wird der Funk aus den analogen 2 und 4 m Bändern auf Digitalfunk umgestellt. Mit einer Fahrt durch das Dorf und zu den Aussiedlerhöfen wurde die Signalstärke geprüft. Die Stärke ist ausreichend. Zur Zeit laufen die Schulungen für die Angehörigen der Löschgruppe. In absehbarer Zeit wird unsere Löschgruppe mit den Geräten der neusten Technik ausgerüstet. Später dazu mehr. (mb)