Weihnachtsfeier Alte Burg 13.12.2009: Unterschied zwischen den Versionen

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TOErfolgreicher Reitkurs auf der "Alten Burg"
'''Weihnachtsfest in der Alten Burg'''


Die Osterferien nutzten die Kinder und Jugendlichen in der Reitanlage "Alte Burg", um sich unter der Anleitung ihrer Reitlehrerin Anette Herff in einem Ferienreitkurs intensiv auf die begehrten Reitabzeichen "Kleines Hufeisen" bzw. "Großes Hufeisen" vorzubereiten. Im theoretischen Teil wurde Wissen rund ums Pferd vermittelt. In der Praxis stand der Umgang mit dem Tier im Mittelpunkt.
„Alle Jahre wieder“ feiern die Reiterinnen und Reiter in der „Alten Burg“ gemeinsam das Weihnachtsfest. Dieses Jahr kamen Pferde, Hunde und Reiter am dritten Advent zusammen und erlebten gemeinsamen einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Tag.


Das "Kleine Hufeisen" ist ein Motivationsabzeichen für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre im Reitsport. Dabei wird vor allem der Umgang mit dem Pferd sowie einfaches, theoretisches Wissen geprüft. Die Teilnehmer müssen eine kurze Abteilungsaufgabe vorreiten und dabei zeigen, dass sie ihr Pferd in allen drei Gangarten (Schritt, Trab und Galopp) beherrschen.
Diesmal stand nicht nur die Reitkunst im Vordergrund, sondern auch das Miteinander von Mensch und Tier. So gehörte zum Programm auch der Tanz von Nicole Riedl mit ihrem Border-Collie Lina. Die Aufmerksamkeit, die dieser Hund seiner Führerin widmete, ist typisch für diese wendige und gelehrige Hütehundrasse.


Die nächsthöhere Stufe ist das "Große Hufeisen" für Reitschüler bis 18 Jahre. Neben einer Abteilungsaufgabe, in der geprüft wird, ob der Reiter sein Pferd in Schritt, Trab und Galopp beherrscht, kommt ein kleiner Hindernisparcours hinzu. In einer weiteren Prüfung wird das theoretische Wissen geprüft, das sich auf Reitlehre, Bedürfnisse des Pferdes und Reitausrüstung bezieht.
Danach zeigten Ute Sieburg und Elke Christoph einen unterhaltsamen Pas de deux im Westernstil und präsentierten Ausschnitte aus der Kunst des Westernreitens.


Am Sonntag, dem 19. April 2009, nahm der Richter Jörg Könemann die Reiterprüfung ab. Bewertet wurden die Kenntnisse und die Geschicklichkeit im Umgang mit dem Pferd oder Pony. Weiter floss in die Beurteilung ein, wie gut die jungen Reiterinnen und Reiter auf ihrem Pferd sitzen und auf dieses einwirken.
Im Anschluss führten die Jugendlichen eine gelungene Dressur-Quadrille vor, in der sie ihren Leistungsstand und ihre Freude am Umgang mit den Pferden unter Beweis stellten.


Für die entsprechende Unterstützung sorgten die Familien und Freunde, so dass die jungen Reiter und Amazonen während der Prüfung durch Beifall angespornt und nach der Prüfung mit Kuchen wieder gestärkt wurden.
Svenja Wach und Theresa Hartmann, mit sechs Jahren die jüngste teilnehmende Reiterin, führten eine liebevoll arrangierte Darstellung vor, in der sie zu den Klängen kubanischer Musik das südamerikanische Temperament und die besondere Gangart Tölt ihrer Pasos beeindruckend zur Geltung brachten. Dabei zeigte Svenja u.a. die „Schnecke“, eine traditionelle peruanische Reitfigur.


Nach der Prüfung wurde den jungen Reitern durch den Richter Jörg Könemann und ihre Reitlehrerin Anette Herff die Urkunde und das Reversabzeichen überreicht. Dieses Abzeichen an der Jacke getragen, zeigt jedem Sachkundigen, dass ihm ein Reiter gegenübersteht, der sich mit Erfolg einer Prüfung nach den Regeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung gestellt hat. Entsprechend stolz hefteten sich die Kinder das "Hufeisen" an ihre Jacken.
Kim Snoei hatte zusammen mit den zahlreichen Kindern ein Weihnachtsmärchen einstudiert, in dem bunte Blumen, ein tanzender Hase und eine Gruppe von Clowns mit viel künstlerischem Einsatz den unglücklichen Prinzen zum Lachen brachten und so zu seiner Liebsten sowie zum Happy End führten.


Das "Kleine Hufeisen" erwarben: Constanze Gundelach, Maximilian Hartmann, Theresa Hartmann, Elena Heinen, Laura Meyer, Fabienne Netterscheidt, Katharina Profitlich, Charlotte Riske, Karina Schnittger und Nina Steinmetz.
Unter der Regie von Reitlehrerin Anette Herff zeigten die erwachsenen Reiter eine beeindruckende Quadrille zu acht mit sehr schönen Bildern.


Das "Große Hufeisen" legten Nina Klünter, Lisa Vormann und Helen Weber ab.
Den Abschluss bildete dann der Nikolaus, der zusammen mit seinem Furcht einflößenden Gehilfen Hans Muff, den Darstellern sowie den hilfreichen Geistern im Stall mit kleinen Weihnachtsgeschenken für ihr Engagement dankte.


Meist folgen nach dieser ersten offiziellen Prüfung weitere. Neben dem "Großen Hufeisen" sind das der Basis-Pass oder das kleine Reitabzeichen. Bei soviel Herzblut, das ich gespürt habe, machen die meisten sicher weiter, so dass sicherlich auch in den nächsten Ferien in der "Alten Burg" wieder ein Reitkurs für Kinder und Jugendliche angeboten wird.
Im beheizten Reiterstübchen konnten sich die Zuschauer bei Kinderpunsch, Glühwein und Kuchen sowie Bratwurst und Schnippelchen stärken. Ein Verkaufstand mit Weihnachtsschmuck und ein Basar für Reitartikel trugen weiterhin zu dem bunten Bild und der gelungenen Veranstaltung bei.


Claus Hartmann
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Aktuelle Version vom 15. Juni 2010, 19:23 Uhr

Weihnachtsfest in der Alten Burg

„Alle Jahre wieder“ feiern die Reiterinnen und Reiter in der „Alten Burg“ gemeinsam das Weihnachtsfest. Dieses Jahr kamen Pferde, Hunde und Reiter am dritten Advent zusammen und erlebten gemeinsamen einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Tag.

Diesmal stand nicht nur die Reitkunst im Vordergrund, sondern auch das Miteinander von Mensch und Tier. So gehörte zum Programm auch der Tanz von Nicole Riedl mit ihrem Border-Collie Lina. Die Aufmerksamkeit, die dieser Hund seiner Führerin widmete, ist typisch für diese wendige und gelehrige Hütehundrasse.

Danach zeigten Ute Sieburg und Elke Christoph einen unterhaltsamen Pas de deux im Westernstil und präsentierten Ausschnitte aus der Kunst des Westernreitens.

Im Anschluss führten die Jugendlichen eine gelungene Dressur-Quadrille vor, in der sie ihren Leistungsstand und ihre Freude am Umgang mit den Pferden unter Beweis stellten.

Svenja Wach und Theresa Hartmann, mit sechs Jahren die jüngste teilnehmende Reiterin, führten eine liebevoll arrangierte Darstellung vor, in der sie zu den Klängen kubanischer Musik das südamerikanische Temperament und die besondere Gangart Tölt ihrer Pasos beeindruckend zur Geltung brachten. Dabei zeigte Svenja u.a. die „Schnecke“, eine traditionelle peruanische Reitfigur.

Kim Snoei hatte zusammen mit den zahlreichen Kindern ein Weihnachtsmärchen einstudiert, in dem bunte Blumen, ein tanzender Hase und eine Gruppe von Clowns mit viel künstlerischem Einsatz den unglücklichen Prinzen zum Lachen brachten und so zu seiner Liebsten sowie zum Happy End führten.

Unter der Regie von Reitlehrerin Anette Herff zeigten die erwachsenen Reiter eine beeindruckende Quadrille zu acht mit sehr schönen Bildern.

Den Abschluss bildete dann der Nikolaus, der zusammen mit seinem Furcht einflößenden Gehilfen Hans Muff, den Darstellern sowie den hilfreichen Geistern im Stall mit kleinen Weihnachtsgeschenken für ihr Engagement dankte.

Im beheizten Reiterstübchen konnten sich die Zuschauer bei Kinderpunsch, Glühwein und Kuchen sowie Bratwurst und Schnippelchen stärken. Ein Verkaufstand mit Weihnachtsschmuck und ein Basar für Reitartikel trugen weiterhin zu dem bunten Bild und der gelungenen Veranstaltung bei.