Verwaltungsgliederung

Aus Birresdorf
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Birresdorf in der Verwaltungsgliederung Deutschlands[1].

Aktuell (Seit 1974)

Birresdorf ist heute einer von elf Ortsbezirken der verbandsfreien Gemeinde Grafschaft[2][3], im Landkreis Ahrweiler[4] im Bundesland Rheinland-Pfalz[5] der Bundesrepublik Deutschland[6]. Die weiteren Ortsbezirke der Grafschaft sind Bengen, Eckendorf, Gelsdorf, Holzweiler (mit Alteheck und Esch), Karweiler, Lantershofen, Leimersdorf (mit Niederich und Oeverich), Nierendorf, Ringen (mit Beller und Bölingen) und Vettelhoven.

Die verbandsfreie Gemeinde Grafschaft wurde am 16.03.1974 im Zuge der rheinland-pfälzischen Kommunalreform[7] aus der Verbandsgemeinde Ringen gegründet.[8] Dabei wurden aus elf der zwölf ehemaligen Gemeinden der Verbandsgemeinde die oben aufgelisteten Ortsbezirke. Die Gemeinde Kalenborn hingegen wurde Teil der Verbandsgemeinde Altenahr.[9]

→ Ortsbezirk Birresdorf, Gemeinde Grafschaft, Kreis Ahrweiler, Regierungsbezirk Koblenz (am 01.01.2000 aufgelöst), Land Rheinland-Pfalz, Bundesrepublik Deutschland

1968 bis 1974

Aus dem Amt Ringen wurde die Verbandsgemeinde Ringen, die vom 1. Oktober 1968 bis 16. März 1974 eine Verbandsgemeinde im Landkreis Ahrweiler im Regierungsbezirk Koblenz (Rheinland-Pfalz) war. Der Verwaltungssitz war in Ringen.


Neben Birresdorf gehörten die Gemeinden Bengen, Eckendorf, Gelsdorf, Holzweiler, Kalenborn, Karweiler, Lantershofen, Leimersdorf, Nierendorf, Ringen und Vettelhoven zur Verbandsgemeinde Ringen.

→ Gemeinde Birresdorf, Verbandsgemeinde Ringen, Kreis Ahrweiler, Regierungsbezirk Koblenz, Land Rheinland-Pfalz, Bundesrepublik Deutschland

1936 bis 1968

Das Amt Gelsdorf wird 1936 in das Amt Ringen umbenannt.

→ Gemeinde Birresdorf, Amt Ringen, Kreis Ahrweiler, Regierungsbezirk Koblenz

1927 bis 1936

Die Bürgermeisterei Gelsdorf wird am 27.12.1927 in das Amt Gelsdorf umbenannt.

→ Gemeinde Birresdorf, Amt Gelsdorf, Kreis Ahrweiler, Regierungsbezirk Koblenz

1816 bis 1927

Nach dem Wiener Kongress[10] fallen die Rheinlande an Preußen. Der Preußische Staat unterteilte sich zunächst in zehn Provinzen, unter anderem das Großherzugtum Niederrhein[11] mit dem 1816 gegründeten Regierungsbezirk Koblenz[12]. 1822 wurden die verschiedenen Rheinprovinzen zu einer Rheinprovinz zusammengefasst.[13]

Zum Regierungsbezirk Koblenz gehörte (bis zu dessen Auflösung am 31.12.1999[12]) der Kreis Ahrweiler[14] mit sieben Bürgermeistereien (Ahrweiler, Altenahr, Gelsdorf, Königsfeld, Niederbreisig, Remagen und Sinzig). Birresdorf gehörte dabei zur Bürgermeisterei Gelsdorf.[15]

Zur Bürgermeisterei Gelsdorf (und später dem Amt Gelsdorf bzw. Amt Ringen) gehörten: Bengen, Birresdorf (mit dem Bentger Hof), Eckendorf, Gelsdorf, Holzweiler (bestehend aus Niederholzweiler und Oberholzweiler sowie Alteheck, Mönchesch, Niederesch, Oberesch, und Schönberg), Kalenborn (mit Kalenbornerhöhe), Karweiler, Lantershofen, Leimersdorf (mit Niederich und Oeverich sowie der Braunkohlengrube Bartholomäus), Nierendorf (mit Niedernierendorf, Obernierendorf, Rischmühle und Sachsenburg), Ringen (mit Beller, Bölingen und Grasmühle (Bachmühle)) und Vettelhoven.

→ Gemeinde Birresdorf, Bürgermeisterei Gelsdorf, Kreis Ahrweiler, Regierungsbezirk Koblenz

1794 bis 1814

1794 wird das linksrheinische Gebiet besetzt und dem französischen Staat eingegliedert.[16][17]

→ Birresdorf, Mairie Heimersheim, Kanton Remagen, Arrondissement Bonn, Rhein-Mosel-Département (Hauptstadt Koblenz)

Vor 1792

Birresdorf gehörte zur Grafschaft Neuenahr[18].

→ Birresdorf, Grafschaft Neuenahr

Quellen