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	<title>Birresdorf - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-21T08:32:48Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Eduard_Profittlich&amp;diff=7590</id>
		<title>Eduard Profittlich</title>
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		<updated>2026-04-11T10:52:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: /* Profittlich-Gedenken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Profittlich.png|thumb|right|Eduard Profittlich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt; [[Eduard Profittlich]] &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Societas Jesu = Ordenskürzel der Jesuiten&amp;quot;&amp;gt;SJ&amp;lt;/abbr&amp;gt;  (* 11. September 1890 in Birresdorf; † 22. Februar 1942 in Kirow, Russland) war Jesuit, Märtyrer, Apostolischer Administrator für Estland und Titularerzbischof. Aufgrund seines Martyriums wurde er am 06. September 2025 selig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 21. Feburar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geburt und Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.09.1890 wurde Eduard Profittlich als achtes von zehn Kindern von Markus und Dorothea (geb. Seiwert) Profittlich in Birresdorf geboren. Einen Tag später erfolgte die Taufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug Geburts- und Taufregister, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Paten waren Eduard Winterhof aus Berkum bei Peine und Catharine Profittlich geb. Mertens aus Honnef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;&amp;gt;Handschriftliche Notizen von Hermann-Eugen Heckel und Ottmar Prothmann für eine geplante, aber nie erschienene Festschrift zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schulischer Werdegang führte ihn von der Volksschule in Leimersdorf (1896&amp;amp;ndash;1904) über das Progymnasium Ahrweiler zum Gymnasium Linz, wo er 1912 seine Reifeprüfung ablegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungsblatt des Vereins ehemaliger Schüler und Lehrer Gymnasium Linz, Nr. 12, Dezember 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;&amp;gt;Paulinus (1963) „Ein Bekennerbischof aus unserer Diözese“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 12 vom 24.03.1963&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend besuchte er zunächst das Priesterseminar in Trier. Da er allerdings wie sein älterer Bruder Peter (1878&amp;amp;ndash;1915) Jesuit werden wollte, trat er am 11.04.1913 in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg (Niederlande) ein und setzte sein Studium ab dem 20.09.1914 an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg (Niederlande) fort. Dieses konnte er &amp;amp;ndash; unterbrochen durch den Einzug zum Militärdienst als Sanitäter im 1. Weltkrieg &amp;amp;ndash; 1922 abschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;&amp;gt;Ottmar Prothmann (1992) [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1992/hjb1992.16.htm „Eduard Profittlich, ein Bekennerbischof aus Birresdorf“] in [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/INH/inhalt.hjb1992.htm Heimatjahrbuch 1992 des Kreises Ahrweiler], S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priesterweihe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Priester wurde Eduard Profittlich am 27.08.1922 in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen, geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;&amp;gt;Auszug „Ordinibus Initiati“, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend hielt er seine Primiz am 30.08.1922 in seiner Heimatpfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polenseelsorger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er meldete sich freiwillig für die Russlandmission des Jesuitenordens und bereitete sich darauf zunächst bei einem weiterführenden Studium in Krakau (Polen) vor. Hier promovierte er zunächst im Juni 1923 in Philosophie und dann im Juli 1924 in Theologie. Nach seinem Tertiat in Czechowice-Dziedzice (Polen) von September 1924 bis Juni 1925 machte jedoch die politische Lage einen Einsatz in der damaligen Sowjetunion unmöglich. Daher wurde er von August 1925 bis März 1928 als Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln (heute Polen) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort wurde er als Kaplan nach St. Ansgar (Kleiner Michel) in Hamburg mit der besonderen Aufgabe der Polenseelsorge gerufen. In Hamburg legte er am 02.02.1930 das Ordensgelübde der Jesuiten (Ewige Profess) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2001) [http://www.bbkl.de/p/profittlich_e.shtml Eintrag zu Eduard Profittlich] im [http://www.bbkl.de/ Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung nach Estland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde er dann durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini, zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn (Hauptstadt von  Estland) berufen. Dieses Amt übernahm er am 11.05.1931.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Profittlich Wikipedia-Eintrag zu Eduard Profittlich] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner guten Arbeit in Estland wurde Eduard Profittlich von Papst Pius XI. bei einer Privataudienz am 28.09.1933 Apostolischen Protonotar ernannt. Am 27.11.1936 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof. Da Tallinn keine Diözese war, wurde er zum „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Edirne, Türkei) ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt; Die Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn erfolgte am 27.12.1936 durch Erzbischof Antonino Arata.&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Eduard Profittlich aus Birresdorf Titularerzbischof von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Ein Sohn des Kreises Ahrweiler Titularerzbischof von Adrianopel Apostolischer Administrator von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Profittlich ein Sohn der Gemeinde Birresdorf“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (1936) „Ein Sohn des Kreises Ahrweiler zum Bischof ernannt“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier] vom 20.12.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seiner Heimatgemeinde blieb er verbunden. So hielt er am 16.05.1937 ein feierliches Pontifikalamt in der Pfarrkirche Leimersdorf ab. Sein letzter Besuch in Birresdorf fand am 31.07. und 01.08.1938 statt. Seine Familie sah er letztmalig im Frühjahr 1940 in Niederbreisig auf einer Rückreise von Rom nach Tallinn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaftierung und Tod ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sowjetische Truppen am 17.06.1940 das Baltikum besetzten, rang Profittlich wegen einer drohenden Deportation mit sich um eine Rückkehr in seine Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe vom 25.10.1940 und 31.10.1940, Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich entschied er sich, bei seiner Gemeinde in Estland zu bleiben&amp;lt;ref&amp;gt;Antwort am 10.02.1941 auf das Telegramm vom Vatikan, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;ndash; auch weil ihm der Heilige Stuhl dafür grünes Licht gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Telegramm des Vatikans vom 01.02.1941, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22.06.1941 marschierten Truppen der Wehrmacht in Russland ein und in der Folge wurde Profittlich am 27.06.1941&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht in Brief vom 29.10.1941 zitiert, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen antisowjetischer Agitation und Spionage verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;&amp;gt;Die katholischen Neumärtyrer Rußlands: [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlih Übersicht], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitliharticle Artikel], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihphoto Fotos], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihbiblio Rede] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2000) „Erzbischof Eduard Profittlich und die katholische Kirche in Estland 1930 &amp;amp;ndash; 1942“; Hess, Ulm; ISBN 3-87336-026-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Gerichtsprozesses wurde er am 21.11.1941 „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen verurteilt. Es folgte seine Deportation in das Gefängnis von Kirow (Russland), wo er am 22.02.1942 mit 51 Jahren &amp;amp;ndash; der erst am 02.12.1966 erstellten Todesbescheinigung nach noch vor Vollstreckung seiner Hinrichtung &amp;amp;ndash; starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unklares Schicksal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal von Eduard Profittlich nach seiner Verhaftung blieb allerdings für Jahrzehnte unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;&amp;gt;Unbekannt (~1956) „Vor 15 Jahren kam der letzte Brief &amp;amp;ndash; Erzbischof Eduard Profittlich, ein Sohn aus dem Ahrkreis, in Rußland vermisst“ Zeitungsartikel von ca. 1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz intensiver Bemühungen seitens seiner Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 01.10.1957 an Stephan Profittlich, Abschrift aus dem Archiv der Norddeutschen Provinz des Jesuitenordens, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;, des Auswärtigen Amtes&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 21.03.1957, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiterer Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Heimatortskartei für Deutschbalten vom 24.02.1955, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Christlicher Nachrichtendienst an Pfarrer Zils vom 25.01.1952, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte nicht geklärt werden, was mit ihm nach seiner Verhaftung geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr kamen Gerüchte auf, er sei in Sibirien&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe von Lorenz Schneider vom 25.11.1955 und 25.04.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Alois Geisen vom 26.01.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und vielleicht sogar noch am Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;11. Kongress Kirche in Not 1961, Auszug im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in Folge der Unabhängigkeit Estlands&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Züricher Zeitung (1990) „Estland keine &amp;quot;Sowjetrepublik&amp;quot; mehr“ in Neue Züricher Zeitung vom 10.05.1990&amp;lt;/ref&amp;gt; rehabilitierte das Oberste Gericht Estlands ihn am 12.06.1990 vollständig und gab Dokumente zur Einsicht frei, die eine teilweise Rekonstruktion seiner letzten Lebensmonate erlauben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Grulich „Katholische Kirche in Estland: Das Rätsel um den Tod des Revaler Erzbischofs Profittlich“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profittlich-Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Proflittlich Gedenktafel Tallinn.jpg|thumb|rechts|Gedenktafel in der Peter-und-Paul-Kirche in Tallinn.]]&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Eduard Profittlich werden &amp;amp;ndash; insbesondere zu seinem Geburts- oder Todestag &amp;amp;ndash; regelmäßig Messen in seiner Heimatgemeinde Leimersdorf und auch an anderen seiner Wirkungsstätten abgehalten. Auch zahlreiche Zeitungs- oder Buchartikel berichten über sein Leben. Darüber hinaus wird im wie folgt gedacht:&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort Birresdorf ist die [[Eduard Profittlich Straße]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In der Kirche in Tallinn ist eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Episcopus Martyrus &amp;amp;ndash; Eduardus Profittlich &amp;amp;ndash; Administrator Apostolicus Estoniae &amp;amp;ndash; *11 IX 1890 †22 II 1942“ (&#039;&#039;Der Bischof und Märtyrer Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Apostolischer Administrator von Estland&#039;&#039;) angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Foto der Tafel im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der estnische Nationalschriftsteller Jaan Kross arbeitete das Schicksal von Eduard Profittlich im Theaterstück „Vend Enrico ja teema piiskkop“ (&#039;&#039;Bruder Heinrich und sein Bischof&#039;&#039;) auf. Die Aufführungen fanden 2000/2001 in Tallinn, Estland, statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2007) „Bischof Profittlichs verzweifelter Kampf &amp;amp;ndash; Dem in Birresdorf geborenen Jesuiten ist ein Theaterstück gewidmet“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar in Hamburg gibt es einen „Profittlich-Raum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief vom 20.02.2002, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine von Metallbildhauer Friedhelm Pankowski erstellte Gedenktafel hängt an der Hubertuskapelle in Birresdorf. Sie zeigt ein Portait Profittlichs und darunter steht „&#039;&#039;Eduard Profittlich, in Birresdorf geboren am 11. September 1890. Erzbischof in Tallinn, Estland. Gestorben als Märtyrer am 22. Februar 1942 in Kirow, Russland.&#039;&#039;“ Die Tafel wurde am 18.06.2011 an der [[Kapelle]] angebracht und einen Tag später während eines Festgottesdienstes zur [[900-Jahr-Feier]] von Birresdorf enthüllt. Nach der Seligsprechung wurde darunter im Februar 2026 eine ebenfalls von Friedhelm Pankowski angefertigte Plakette mit der Inschrift „&#039;&#039;Selig gesprochen am 6.9.2025 in Tallinn, Estland&#039;&#039;“ angebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011-06-19-900 Jahre Birresdorf-093.jpg|Gedenktafel an der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf (Stand 19.06.2011).&lt;br /&gt;
2026-03-30-Plakette-Profittlich-Kapelle.jpg|Zusätzliche Plakette zur Seligsprechung, die vor der Feier am 21.02.2026 angebracht wurde (Stand 30.03.2026)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der 21. Februar wurde von der katholischen Kirche als Profittlich-Gedenktag festgelegt. Er wurde erstmals am 21.02.2026 mit einem Pontifikalamt mit Bischof Dr. Stephan Ackermann in seiner Taufkirche St. Stephanus in Leimersdorf mit anschließendem Empfang im [[Dorfgemeinschaftshaus]] in seinem Geburtsort Birresdorf und parallel in Tallin gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert am 07.05.2000 wurde Eduard Profittlich von Papst Johannes Paul II. als „leuchtendes Beispiel“ bezeichnet. Am 30.01.2002 wurde für ihn das Seligsprechungsverfahren eingeleitet,&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (2003) [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/archiv/0308/bistuma2.htm „Letzte Messe unter dem Gelächter der Wachen &amp;amp;ndash; Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Profittlich ist eingeleitet“] in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 8 vom 23.02.3003 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2003) „Eduard Profittlich soll ein Seliger werden“ Ausgabe vom 13.02.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Prozess der mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Marge-Marie Paas, die bischhöfliche Postulatorin im Seligsprechungsprozess, bat am 13.10.2017 darum, Leben, Arbeit, Tugenden und Martyrium von Eduard Profittlich offiziell zu untersuchen. Daraufhin eröffnete Philippe Jourdan, Bischof von Tallinn, per Dekret/Edikt am am 27.11.2017 den Seeligsprechungsprozess im Bistum, der bis 2019 lief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;&amp;gt;Jourdan, Philippe (2017): [https://profittlich.eu/de/edikt/ Edikt zur Seeligsprechung] (Abruf 23.12.2023.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diözesane und der apostolische Prozess des Seligsprechungsverfahren fanden anschließend in Rom statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Marion; Moll, Helmut; Velandia, Isabelle; Jourdan, Philippe (2022):&lt;br /&gt;
„Märtyrerbischof Eduard Profittlich - ein Licht in dunklen Zeiten.“ Spiritualität - Vor 80 Jahren starb der deutsche Märtyrerbischof Eduard Profittlich durch das sowjetische Terrorregime - und mit ihm ein leuchtendes Vorbild des Glaubens.&lt;br /&gt;
Podcast: Radio Horeb. Online verfügbar unter [https://www.horeb.org/programm/news-beitraege/details/news/maertyrerbischof-eduard-profittlich-ein-licht-in-dunklen-zeiten/] (Abruf 23.12.2023).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. September 2024 erkannte Papst Franzsiskus den Tod von Profittlich als Martyrium an, womit die letzte Voraussetzung für die Seligsprechung erfüllt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseamt des Heiligen Stuhls (2024): „Promulgazione di Decreti del Dicastero delle Cause dei Santi“. Online verfügbar unter [https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2024/12/18/1018/02050.html] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Seligsprechung wurde für den 17. Mai 2025 in Tallinn angesetzt, musste aber aufgrund des Todes von Papst Franziskus verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Salzmann, Hartmut (2025): „Seligsprechung von Erzbischof Profittlich ausgesetzt“. Online verfügbar unter [https://www.bonifatiuswerk.de/de/news/2025/apr/dioezese-tallinn-setzt-seligsprechung-aus/] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde am 06. September 2025 nachgeholt.&amp;lt;ref&amp;gt;Domradio (2025): „Estland ehrt Rheinländer mit Seligsprechung. 1942 in Sowjethaft gestorben“. Online verfügbar unter [https://www.domradio.de/artikel/estland-ehrt-rheinlaender-mit-seligsprechung] (Abgerufen am 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitliche Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.09.1890 &amp;amp;ndash; Geburt in Birresdorf als Sohn von Markus Profittlich (1846&amp;amp;ndash;1920) und Dorothea Profittlich geb. Seiwert (1850&amp;amp;ndash;1913)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896 bis 1904 &amp;amp;ndash; Besuch der Volksschule in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 19.04.1903 &amp;amp;ndash; Erstkommunion in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 08.06.1904 &amp;amp;ndash; Firmung durch den Trierer Bischof Dr. Michael Felix Korum&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1904 bis 1905 &amp;amp;ndash; Einjähriger Privatunterricht in Latein bei Pastor Lorenz Buhr&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 bis 1909 &amp;amp;ndash; Besuch des Progymnasiums Ahrweiler&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909 bis 1912 &amp;amp;ndash; Besuch des Gymnasiums Linz und Abitur&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912 bis 1913 &amp;amp;ndash; Studium im Priesterseminar in Trier (2 Semester)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt; und Aufnahmeprüfung für den Jesuitenorden&lt;br /&gt;
* 11.04.1913 &amp;amp;ndash; Eintritt in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 29.04.1913 &amp;amp;ndash; Tod der Mutter nach langer Krankheit (62 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.09.1914 &amp;amp;ndash; Studium der Philosophie an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.04.1915 &amp;amp;ndash; Tod des älteren Bruders Peter in Porto Alegre, Rio Grande do Sul, Brasilien (47 Jahre, Jesuit, Professor)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.01.1916 &amp;amp;ndash; Tonsur und Weihe zum Subdiakon durch Bischof Hermann Döring in Trier&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916 &amp;amp;ndash; Einzug zum Militärdienst: Grundausbildung, anschl. Krankenpfleger und Operationsgehilfe im Kriegslazarett Verviers, Belgien&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920 bis 1922 &amp;amp;ndash; Studium der Theologie in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.08.1920 &amp;amp;ndash; Tod des Vaters (74 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 26.03.1922 &amp;amp;ndash; Weihe zum Diakon durch den Erzbischof von Köln, Karl Joseph Kardinal Schulte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.08.1922 &amp;amp;ndash; Priesterweihe in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.08.1922 &amp;amp;ndash; Primiz in der Heimatpfarrkirche in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.09.1922 &amp;amp;ndash; Führt die Trauung seines Bruders Stephan in Niederbreisig durch&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Studium in Krakau, Polen, und Erlernen der polnischen Sprache&lt;br /&gt;
* Juni 1923 &amp;amp;ndash; Promotion in Philosophie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Juli 1924 &amp;amp;ndash; Promotion in Theologie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* September 1924 bis Juni 1925 &amp;amp;ndash; Tertiat in Czechowice-Dziedzice, Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August 1925 bis März 1928 &amp;amp;ndash; Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln, heute Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* März 1928 &amp;amp;ndash; Berufung nach Hamburg: Kaplan in St. Ansgar (Kleiner Michel) und Polenseelsorger&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 02.02.1930 &amp;amp;ndash; Ordensgelübde (Ewige Profess) in der Hamburger Niederlassung der Jesuiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 &amp;amp;ndash; Berufung zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn, Estland, durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.05.1931 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Apostolischer Administrator von Estland&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 28.09.1933 &amp;amp;ndash; Privataudienz bei Papst Pius XI. und Ernennung zum Apostolischen Protonotar&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936 &amp;amp;ndash; Einmonatige Kur in Niederbreisig (wohnt bei Bruder Stephan)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.1936 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Erzbischof durch Papst Pius XI. „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Tallinn war keine Diözese)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.12.1936 &amp;amp;ndash; Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn durch Erzbischof Antonino Arata&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.05.1937 &amp;amp;ndash; Feierliches Pontifikalamt zu Pfingsten in der Pfarrkirche Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 31.07. und 01.08.1938 &amp;amp;ndash; (Letzter) Besuch in Birresdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1940 &amp;amp;ndash; Turnusmäßige Romreise und Besuch der Geschwister in Niederbreisig (zum letzten Mal im Rheinland)&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17.06.1940 &amp;amp;ndash; Sowjetische Truppen besetzen das Baltikum;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Baltikum Wikipedia:Baltikum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Drohende Deportation; Weigerung, Estland zu Verlassen&lt;br /&gt;
* 08.02.1941 &amp;amp;ndash; Abschiedsbrief an die Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Reprografie und Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.06.1941 &amp;amp;ndash; Verhaftung wegen antisowjetischer Agitation und Spionage&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.11.1941 &amp;amp;ndash; Verurteilung „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.11.1941 &amp;amp;ndash; Beschwerde gegen das Urteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.01.1942 &amp;amp;ndash; Ablehnung der Berufung&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.1942 &amp;amp;ndash; Tod in Kirow, Russland, während der Gefangenschaft (51 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.06.1990 &amp;amp;ndash; Das Oberste Gericht Estlands rehabilitiert Eduard Profittlich in Folge der Unabhängigkeit Estlands (30.03.1990) vollständig. Die öffentlichen Teile der Verhörprotokolle, Zeugenaussagen und Gerichtsdokumente werden zur Einsicht freigegeben und die bestehende Unklarheit über sein Schicksal geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.09.1990 &amp;amp;ndash; Anbringung einer Gedenktafel anlässlich des 100. Geburtstages von Eduard Profittlich an der Katholischen Kirche in Tallinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.09.1990 &amp;amp;ndash; Feierliche Prozession zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf zum Pontifikalamt in der St. Stephanus-Kirche in Leimersdorf; Neben Pastor Hermann Eugen Heckel und Weihbischof Leo Schwarz nehmen auch der Pfarrer von St. Peter und Paul aus Tallinn, Rein Ounappuu, sowie Erzbischof Josip Uhac teil&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (1990) „Große Prozession von Birresdorf nach Leimersdorf &amp;amp;ndash; Grafschafter gedachten des 100. Geburtstages von Erzbischof Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 17.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Ahr Rundschau (1990) „In einer Prozession auf den Spuren Profittlichs &amp;amp;ndash; Leimersdorf feierte den 100. Geburtstag des Erzbischofs“ Ausbabe vom 18.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (1990) „100. Geburtstag von Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Dem Schulweg des Erzbischofs nach von Dorf zu Dorf &amp;amp;ndash; Gedenkfeier war gleichzeitig auch Familientreffen“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 07.05.2000 &amp;amp;ndash; Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert; Papst Johannes Paul II. bezeichnet Eduard Profittlich als „leuchtendes Beispiel“ und „wertvolles Erbe“, der „uns alle als Glaubende unterstützen möge, damit wir ebenso mutig unsere Liebe zu Christus ausdrücken.“&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2001) „Papst nennt Birresdorfer &amp;quot;leuchtendes Beispiel&amp;quot;“ Ausgabe vom 13.09.2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.01.2002 &amp;amp;ndash; Einleitung des Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2003) [http://cms.bistumsarchiv-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPageView&amp;amp;PageView.PK=17&amp;amp;Template.PageStructureNode.PK=2&amp;amp;Document.PK=7449 „Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich SJ (1890-1942)“]; Kirchliches Amtsblatt vom 01.03.2003, Jahrgang Nr. 147, Artikel Nr. 49 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2002 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 60. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Zeitung (2002) „Standhafter Hirte und Märtyrer &amp;amp;ndash; Vor 60 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich im Straflager“ Ausgabe Nr. 08/2002 vom 21.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Der Erzbischof starb entkräftet im Straflager“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Er opferte sich dem Reich Gottes in Estland“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tagespost (2002) „Er ging den Leidensweg des estnischen Volkes“ Ausgabe vom 23.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Ein leidenschaftlicher Priester und bescheidener Bischof &amp;amp;ndash; Pontifikalamt und Festakt zum Todestag von Eduard Profittlich waren gut besucht“ Ausgabe vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2002) „Bistum Trier ehrt Erzbischof Profittlich &amp;amp;ndash; Gedenkfeier mit Alt-Bischof Dr. Spital in der Heimatgemeinde Leimersdorf“ Pressemitteilung vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Echo (2002) „Der Wahrheit treu geblieben &amp;amp;ndash; bis in den Tod“ Ausgabe Nr. 9 vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rundschau (2002) „Gottesdienst und Festakt: An großen Sohn Birresdorfs erinnert &amp;amp;ndash; Erzbischof Profittlich wurde ein Opfer des Sowjet-Terrors“ Ausgabe vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Auch Anekdoten vom Märtyrerbischof &amp;amp;ndash; Autor Lambert Klinke und Altbischof Hermann-Josef Spital gestalteten Festakt für Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 28.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.02.2012 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 70. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf gemeinsam mit Generalvikar Alfonso di Giovanni (Estland), Abt Benedikt (Maria Laach), Dechant Jörg Meyrer und Pastor Kurt Groß; zuvor Lichterprozession von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf nach Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Gemeinde erinnert an mutigen Gottesmann &amp;amp;ndash; Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Rhein-Zeitung Nr. 50 vom 28.02.2012, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Grafschafter Zeitung Nr. 9 vom 01.03.2012, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kossmann (2012) „Ein Este und doch &amp;quot;einer von uns&amp;quot;“, Paulinus Nr. 12 vom 18.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.2017 &amp;amp;ndash; Offizielles Dekret von Bischof Philippe Jourdan, dass der Prozess der Seligsprechung im Bistum begonnen hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2022 &amp;amp;ndash; Gedenkgottesdienst zum 80. Todestag in Leimersdorf mit Pfarrer Alexander Burg und Prälat Helmut Moll aus Köln (Festpredigt)&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „Erzbischof Eduard Proittlich starb vor 80 Jahren. Gedenkveranstaltungen in seiner Grafschafter Heimat erinnern an den Märtyrer“ (Grafschafter Zeitung Nr. 08/2022, S. 11)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „[https://ga.de/region/ahr-und-rhein/grafschaft/erzbischof-profittlich-aus-grafschaft-starb-im-lager-in-sibirien_aid-66356499 Erzbischof Profittlich aus Grafschaft starb im Lager in Sibirien]“ (Abruf 27.02.2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;; Auch in Estland wird Profittlich gedacht&amp;lt;ref&amp;gt;Paas, Marge-Marie (2022): „Er war bereit, sein Leben für Christus zu geben. Gedenken in Estland: Vor 80 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich den Märtyrertod.“ (Paulinus vom 06.02.2022 (Nummer 6), S. 5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.02.2026 &amp;amp;ndash; Der Profittlich-Gedenktag wird erstmalig gefeiert. In seiner Taufkirche St. Stephanus in Leimersdorf findet ein Pontifikalamt mit Bischof Dr. Stephan Ackermann sowie ein Empfang im [[Dorfgemeinschaftshaus]] in seinem Geburtsort Birresdorf statt. Auch an Profittlichs Wirkstätte in Tallin wird gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Eduard_Profittlich&amp;diff=7589</id>
		<title>Eduard Profittlich</title>
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		<updated>2026-04-11T10:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: /* Profittlich-Gedenken */ Zus. Foto der Seligsprechungs-Plakette an der Gedenktafel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Profittlich.png|thumb|right|Eduard Profittlich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt; [[Eduard Profittlich]] &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Societas Jesu = Ordenskürzel der Jesuiten&amp;quot;&amp;gt;SJ&amp;lt;/abbr&amp;gt;  (* 11. September 1890 in Birresdorf; † 22. Februar 1942 in Kirow, Russland) war Jesuit, Märtyrer, Apostolischer Administrator für Estland und Titularerzbischof. Aufgrund seines Martyriums wurde er am 06. September 2025 selig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 21. Feburar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geburt und Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.09.1890 wurde Eduard Profittlich als achtes von zehn Kindern von Markus und Dorothea (geb. Seiwert) Profittlich in Birresdorf geboren. Einen Tag später erfolgte die Taufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug Geburts- und Taufregister, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Paten waren Eduard Winterhof aus Berkum bei Peine und Catharine Profittlich geb. Mertens aus Honnef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;&amp;gt;Handschriftliche Notizen von Hermann-Eugen Heckel und Ottmar Prothmann für eine geplante, aber nie erschienene Festschrift zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schulischer Werdegang führte ihn von der Volksschule in Leimersdorf (1896&amp;amp;ndash;1904) über das Progymnasium Ahrweiler zum Gymnasium Linz, wo er 1912 seine Reifeprüfung ablegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungsblatt des Vereins ehemaliger Schüler und Lehrer Gymnasium Linz, Nr. 12, Dezember 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;&amp;gt;Paulinus (1963) „Ein Bekennerbischof aus unserer Diözese“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 12 vom 24.03.1963&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend besuchte er zunächst das Priesterseminar in Trier. Da er allerdings wie sein älterer Bruder Peter (1878&amp;amp;ndash;1915) Jesuit werden wollte, trat er am 11.04.1913 in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg (Niederlande) ein und setzte sein Studium ab dem 20.09.1914 an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg (Niederlande) fort. Dieses konnte er &amp;amp;ndash; unterbrochen durch den Einzug zum Militärdienst als Sanitäter im 1. Weltkrieg &amp;amp;ndash; 1922 abschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;&amp;gt;Ottmar Prothmann (1992) [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1992/hjb1992.16.htm „Eduard Profittlich, ein Bekennerbischof aus Birresdorf“] in [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/INH/inhalt.hjb1992.htm Heimatjahrbuch 1992 des Kreises Ahrweiler], S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priesterweihe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Priester wurde Eduard Profittlich am 27.08.1922 in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen, geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;&amp;gt;Auszug „Ordinibus Initiati“, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend hielt er seine Primiz am 30.08.1922 in seiner Heimatpfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polenseelsorger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er meldete sich freiwillig für die Russlandmission des Jesuitenordens und bereitete sich darauf zunächst bei einem weiterführenden Studium in Krakau (Polen) vor. Hier promovierte er zunächst im Juni 1923 in Philosophie und dann im Juli 1924 in Theologie. Nach seinem Tertiat in Czechowice-Dziedzice (Polen) von September 1924 bis Juni 1925 machte jedoch die politische Lage einen Einsatz in der damaligen Sowjetunion unmöglich. Daher wurde er von August 1925 bis März 1928 als Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln (heute Polen) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort wurde er als Kaplan nach St. Ansgar (Kleiner Michel) in Hamburg mit der besonderen Aufgabe der Polenseelsorge gerufen. In Hamburg legte er am 02.02.1930 das Ordensgelübde der Jesuiten (Ewige Profess) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2001) [http://www.bbkl.de/p/profittlich_e.shtml Eintrag zu Eduard Profittlich] im [http://www.bbkl.de/ Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung nach Estland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde er dann durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini, zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn (Hauptstadt von  Estland) berufen. Dieses Amt übernahm er am 11.05.1931.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Profittlich Wikipedia-Eintrag zu Eduard Profittlich] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner guten Arbeit in Estland wurde Eduard Profittlich von Papst Pius XI. bei einer Privataudienz am 28.09.1933 Apostolischen Protonotar ernannt. Am 27.11.1936 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof. Da Tallinn keine Diözese war, wurde er zum „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Edirne, Türkei) ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt; Die Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn erfolgte am 27.12.1936 durch Erzbischof Antonino Arata.&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Eduard Profittlich aus Birresdorf Titularerzbischof von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Ein Sohn des Kreises Ahrweiler Titularerzbischof von Adrianopel Apostolischer Administrator von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Profittlich ein Sohn der Gemeinde Birresdorf“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (1936) „Ein Sohn des Kreises Ahrweiler zum Bischof ernannt“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier] vom 20.12.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seiner Heimatgemeinde blieb er verbunden. So hielt er am 16.05.1937 ein feierliches Pontifikalamt in der Pfarrkirche Leimersdorf ab. Sein letzter Besuch in Birresdorf fand am 31.07. und 01.08.1938 statt. Seine Familie sah er letztmalig im Frühjahr 1940 in Niederbreisig auf einer Rückreise von Rom nach Tallinn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaftierung und Tod ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sowjetische Truppen am 17.06.1940 das Baltikum besetzten, rang Profittlich wegen einer drohenden Deportation mit sich um eine Rückkehr in seine Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe vom 25.10.1940 und 31.10.1940, Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich entschied er sich, bei seiner Gemeinde in Estland zu bleiben&amp;lt;ref&amp;gt;Antwort am 10.02.1941 auf das Telegramm vom Vatikan, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;ndash; auch weil ihm der Heilige Stuhl dafür grünes Licht gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Telegramm des Vatikans vom 01.02.1941, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22.06.1941 marschierten Truppen der Wehrmacht in Russland ein und in der Folge wurde Profittlich am 27.06.1941&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht in Brief vom 29.10.1941 zitiert, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen antisowjetischer Agitation und Spionage verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;&amp;gt;Die katholischen Neumärtyrer Rußlands: [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlih Übersicht], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitliharticle Artikel], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihphoto Fotos], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihbiblio Rede] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2000) „Erzbischof Eduard Profittlich und die katholische Kirche in Estland 1930 &amp;amp;ndash; 1942“; Hess, Ulm; ISBN 3-87336-026-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Gerichtsprozesses wurde er am 21.11.1941 „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen verurteilt. Es folgte seine Deportation in das Gefängnis von Kirow (Russland), wo er am 22.02.1942 mit 51 Jahren &amp;amp;ndash; der erst am 02.12.1966 erstellten Todesbescheinigung nach noch vor Vollstreckung seiner Hinrichtung &amp;amp;ndash; starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unklares Schicksal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal von Eduard Profittlich nach seiner Verhaftung blieb allerdings für Jahrzehnte unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;&amp;gt;Unbekannt (~1956) „Vor 15 Jahren kam der letzte Brief &amp;amp;ndash; Erzbischof Eduard Profittlich, ein Sohn aus dem Ahrkreis, in Rußland vermisst“ Zeitungsartikel von ca. 1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz intensiver Bemühungen seitens seiner Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 01.10.1957 an Stephan Profittlich, Abschrift aus dem Archiv der Norddeutschen Provinz des Jesuitenordens, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;, des Auswärtigen Amtes&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 21.03.1957, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiterer Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Heimatortskartei für Deutschbalten vom 24.02.1955, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Christlicher Nachrichtendienst an Pfarrer Zils vom 25.01.1952, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte nicht geklärt werden, was mit ihm nach seiner Verhaftung geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr kamen Gerüchte auf, er sei in Sibirien&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe von Lorenz Schneider vom 25.11.1955 und 25.04.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Alois Geisen vom 26.01.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und vielleicht sogar noch am Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;11. Kongress Kirche in Not 1961, Auszug im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in Folge der Unabhängigkeit Estlands&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Züricher Zeitung (1990) „Estland keine &amp;quot;Sowjetrepublik&amp;quot; mehr“ in Neue Züricher Zeitung vom 10.05.1990&amp;lt;/ref&amp;gt; rehabilitierte das Oberste Gericht Estlands ihn am 12.06.1990 vollständig und gab Dokumente zur Einsicht frei, die eine teilweise Rekonstruktion seiner letzten Lebensmonate erlauben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Grulich „Katholische Kirche in Estland: Das Rätsel um den Tod des Revaler Erzbischofs Profittlich“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profittlich-Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Proflittlich Gedenktafel Tallinn.jpg|thumb|rechts|Gedenktafel in der Peter-und-Paul-Kirche in Tallinn.]]&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Eduard Profittlich werden &amp;amp;ndash; insbesondere zu seinem Geburts- oder Todestag &amp;amp;ndash; regelmäßig Messen in seiner Heimatgemeinde Leimersdorf und auch an anderen seiner Wirkungsstätten abgehalten. Auch zahlreiche Zeitungs- oder Buchartikel berichten über sein Leben. Darüber hinaus wird im wie folgt gedacht:&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort Birresdorf ist die [[Eduard Profittlich Straße]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In der Kirche in Tallinn ist eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Episcopus Martyrus &amp;amp;ndash; Eduardus Profittlich &amp;amp;ndash; Administrator Apostolicus Estoniae &amp;amp;ndash; *11 IX 1890 †22 II 1942“ (&#039;&#039;Der Bischof und Märtyrer Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Apostolischer Administrator von Estland&#039;&#039;) angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Foto der Tafel im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der estnische Nationalschriftsteller Jaan Kross arbeitete das Schicksal von Eduard Profittlich im Theaterstück „Vend Enrico ja teema piiskkop“ (&#039;&#039;Bruder Heinrich und sein Bischof&#039;&#039;) auf. Die Aufführungen fanden 2000/2001 in Tallinn, Estland, statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2007) „Bischof Profittlichs verzweifelter Kampf &amp;amp;ndash; Dem in Birresdorf geborenen Jesuiten ist ein Theaterstück gewidmet“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar in Hamburg gibt es einen „Profittlich-Raum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief vom 20.02.2002, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine von Metallbildhauer Friedhelm Pankowski erstellte Gedenktafel hängt an der Hubertuskapelle in Birresdorf. Sie zeigt ein Portait Profittlichs und darunter steht „&#039;&#039;Eduard Profittlich, in Birresdorf geboren am 11. September 1890. Erzbischof in Tallinn, Estland. Gestorben als Märtyrer am 22. Februar 1942 in Kirow, Russland.&#039;&#039;“ Die Tafel wurde am 18.06.2011 an der [[Kapelle]] angebracht und einen Tag später während eines Festgottesdienstes zur [[900-Jahr-Feier]] von Birresdorf enthüllt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011-06-19-900 Jahre Birresdorf-093.jpg|Gedenktafel an der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf (Stand 19.06.2011).&lt;br /&gt;
2026-03-30-Plakette-Profittlich-Kapelle.jpg|Zusätzliche Plakette zur Seligsprechung, die vor der Feier am 21.02.2026 angebracht wurde (Stand 30.03.2026)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der 21. Februar wurde von der katholischen Kirche als Profittlich-Gedenktag festgelegt. Er wurde erstmals am 21.02.2026 mit einem Pontifikalamt mit Bischof Dr. Stephan Ackermann in seiner Taufkirche St. Stephanus in Leimersdorf mit anschließendem Empfang im [[Dorfgemeinschaftshaus]] in seinem Geburtsort Birresdorf und parallel in Tallin gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert am 07.05.2000 wurde Eduard Profittlich von Papst Johannes Paul II. als „leuchtendes Beispiel“ bezeichnet. Am 30.01.2002 wurde für ihn das Seligsprechungsverfahren eingeleitet,&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (2003) [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/archiv/0308/bistuma2.htm „Letzte Messe unter dem Gelächter der Wachen &amp;amp;ndash; Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Profittlich ist eingeleitet“] in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 8 vom 23.02.3003 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2003) „Eduard Profittlich soll ein Seliger werden“ Ausgabe vom 13.02.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Prozess der mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Marge-Marie Paas, die bischhöfliche Postulatorin im Seligsprechungsprozess, bat am 13.10.2017 darum, Leben, Arbeit, Tugenden und Martyrium von Eduard Profittlich offiziell zu untersuchen. Daraufhin eröffnete Philippe Jourdan, Bischof von Tallinn, per Dekret/Edikt am am 27.11.2017 den Seeligsprechungsprozess im Bistum, der bis 2019 lief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;&amp;gt;Jourdan, Philippe (2017): [https://profittlich.eu/de/edikt/ Edikt zur Seeligsprechung] (Abruf 23.12.2023.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diözesane und der apostolische Prozess des Seligsprechungsverfahren fanden anschließend in Rom statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Marion; Moll, Helmut; Velandia, Isabelle; Jourdan, Philippe (2022):&lt;br /&gt;
„Märtyrerbischof Eduard Profittlich - ein Licht in dunklen Zeiten.“ Spiritualität - Vor 80 Jahren starb der deutsche Märtyrerbischof Eduard Profittlich durch das sowjetische Terrorregime - und mit ihm ein leuchtendes Vorbild des Glaubens.&lt;br /&gt;
Podcast: Radio Horeb. Online verfügbar unter [https://www.horeb.org/programm/news-beitraege/details/news/maertyrerbischof-eduard-profittlich-ein-licht-in-dunklen-zeiten/] (Abruf 23.12.2023).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. September 2024 erkannte Papst Franzsiskus den Tod von Profittlich als Martyrium an, womit die letzte Voraussetzung für die Seligsprechung erfüllt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseamt des Heiligen Stuhls (2024): „Promulgazione di Decreti del Dicastero delle Cause dei Santi“. Online verfügbar unter [https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2024/12/18/1018/02050.html] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Seligsprechung wurde für den 17. Mai 2025 in Tallinn angesetzt, musste aber aufgrund des Todes von Papst Franziskus verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Salzmann, Hartmut (2025): „Seligsprechung von Erzbischof Profittlich ausgesetzt“. Online verfügbar unter [https://www.bonifatiuswerk.de/de/news/2025/apr/dioezese-tallinn-setzt-seligsprechung-aus/] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde am 06. September 2025 nachgeholt.&amp;lt;ref&amp;gt;Domradio (2025): „Estland ehrt Rheinländer mit Seligsprechung. 1942 in Sowjethaft gestorben“. Online verfügbar unter [https://www.domradio.de/artikel/estland-ehrt-rheinlaender-mit-seligsprechung] (Abgerufen am 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitliche Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.09.1890 &amp;amp;ndash; Geburt in Birresdorf als Sohn von Markus Profittlich (1846&amp;amp;ndash;1920) und Dorothea Profittlich geb. Seiwert (1850&amp;amp;ndash;1913)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896 bis 1904 &amp;amp;ndash; Besuch der Volksschule in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 19.04.1903 &amp;amp;ndash; Erstkommunion in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 08.06.1904 &amp;amp;ndash; Firmung durch den Trierer Bischof Dr. Michael Felix Korum&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1904 bis 1905 &amp;amp;ndash; Einjähriger Privatunterricht in Latein bei Pastor Lorenz Buhr&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 bis 1909 &amp;amp;ndash; Besuch des Progymnasiums Ahrweiler&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909 bis 1912 &amp;amp;ndash; Besuch des Gymnasiums Linz und Abitur&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912 bis 1913 &amp;amp;ndash; Studium im Priesterseminar in Trier (2 Semester)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt; und Aufnahmeprüfung für den Jesuitenorden&lt;br /&gt;
* 11.04.1913 &amp;amp;ndash; Eintritt in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 29.04.1913 &amp;amp;ndash; Tod der Mutter nach langer Krankheit (62 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.09.1914 &amp;amp;ndash; Studium der Philosophie an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.04.1915 &amp;amp;ndash; Tod des älteren Bruders Peter in Porto Alegre, Rio Grande do Sul, Brasilien (47 Jahre, Jesuit, Professor)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.01.1916 &amp;amp;ndash; Tonsur und Weihe zum Subdiakon durch Bischof Hermann Döring in Trier&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916 &amp;amp;ndash; Einzug zum Militärdienst: Grundausbildung, anschl. Krankenpfleger und Operationsgehilfe im Kriegslazarett Verviers, Belgien&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920 bis 1922 &amp;amp;ndash; Studium der Theologie in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.08.1920 &amp;amp;ndash; Tod des Vaters (74 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 26.03.1922 &amp;amp;ndash; Weihe zum Diakon durch den Erzbischof von Köln, Karl Joseph Kardinal Schulte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.08.1922 &amp;amp;ndash; Priesterweihe in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.08.1922 &amp;amp;ndash; Primiz in der Heimatpfarrkirche in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.09.1922 &amp;amp;ndash; Führt die Trauung seines Bruders Stephan in Niederbreisig durch&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Studium in Krakau, Polen, und Erlernen der polnischen Sprache&lt;br /&gt;
* Juni 1923 &amp;amp;ndash; Promotion in Philosophie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Juli 1924 &amp;amp;ndash; Promotion in Theologie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* September 1924 bis Juni 1925 &amp;amp;ndash; Tertiat in Czechowice-Dziedzice, Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August 1925 bis März 1928 &amp;amp;ndash; Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln, heute Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* März 1928 &amp;amp;ndash; Berufung nach Hamburg: Kaplan in St. Ansgar (Kleiner Michel) und Polenseelsorger&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 02.02.1930 &amp;amp;ndash; Ordensgelübde (Ewige Profess) in der Hamburger Niederlassung der Jesuiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 &amp;amp;ndash; Berufung zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn, Estland, durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.05.1931 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Apostolischer Administrator von Estland&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 28.09.1933 &amp;amp;ndash; Privataudienz bei Papst Pius XI. und Ernennung zum Apostolischen Protonotar&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936 &amp;amp;ndash; Einmonatige Kur in Niederbreisig (wohnt bei Bruder Stephan)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.1936 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Erzbischof durch Papst Pius XI. „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Tallinn war keine Diözese)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.12.1936 &amp;amp;ndash; Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn durch Erzbischof Antonino Arata&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.05.1937 &amp;amp;ndash; Feierliches Pontifikalamt zu Pfingsten in der Pfarrkirche Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 31.07. und 01.08.1938 &amp;amp;ndash; (Letzter) Besuch in Birresdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1940 &amp;amp;ndash; Turnusmäßige Romreise und Besuch der Geschwister in Niederbreisig (zum letzten Mal im Rheinland)&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17.06.1940 &amp;amp;ndash; Sowjetische Truppen besetzen das Baltikum;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Baltikum Wikipedia:Baltikum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Drohende Deportation; Weigerung, Estland zu Verlassen&lt;br /&gt;
* 08.02.1941 &amp;amp;ndash; Abschiedsbrief an die Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Reprografie und Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.06.1941 &amp;amp;ndash; Verhaftung wegen antisowjetischer Agitation und Spionage&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.11.1941 &amp;amp;ndash; Verurteilung „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.11.1941 &amp;amp;ndash; Beschwerde gegen das Urteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.01.1942 &amp;amp;ndash; Ablehnung der Berufung&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.1942 &amp;amp;ndash; Tod in Kirow, Russland, während der Gefangenschaft (51 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.06.1990 &amp;amp;ndash; Das Oberste Gericht Estlands rehabilitiert Eduard Profittlich in Folge der Unabhängigkeit Estlands (30.03.1990) vollständig. Die öffentlichen Teile der Verhörprotokolle, Zeugenaussagen und Gerichtsdokumente werden zur Einsicht freigegeben und die bestehende Unklarheit über sein Schicksal geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.09.1990 &amp;amp;ndash; Anbringung einer Gedenktafel anlässlich des 100. Geburtstages von Eduard Profittlich an der Katholischen Kirche in Tallinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.09.1990 &amp;amp;ndash; Feierliche Prozession zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf zum Pontifikalamt in der St. Stephanus-Kirche in Leimersdorf; Neben Pastor Hermann Eugen Heckel und Weihbischof Leo Schwarz nehmen auch der Pfarrer von St. Peter und Paul aus Tallinn, Rein Ounappuu, sowie Erzbischof Josip Uhac teil&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (1990) „Große Prozession von Birresdorf nach Leimersdorf &amp;amp;ndash; Grafschafter gedachten des 100. Geburtstages von Erzbischof Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 17.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Ahr Rundschau (1990) „In einer Prozession auf den Spuren Profittlichs &amp;amp;ndash; Leimersdorf feierte den 100. Geburtstag des Erzbischofs“ Ausbabe vom 18.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (1990) „100. Geburtstag von Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Dem Schulweg des Erzbischofs nach von Dorf zu Dorf &amp;amp;ndash; Gedenkfeier war gleichzeitig auch Familientreffen“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 07.05.2000 &amp;amp;ndash; Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert; Papst Johannes Paul II. bezeichnet Eduard Profittlich als „leuchtendes Beispiel“ und „wertvolles Erbe“, der „uns alle als Glaubende unterstützen möge, damit wir ebenso mutig unsere Liebe zu Christus ausdrücken.“&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2001) „Papst nennt Birresdorfer &amp;quot;leuchtendes Beispiel&amp;quot;“ Ausgabe vom 13.09.2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.01.2002 &amp;amp;ndash; Einleitung des Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2003) [http://cms.bistumsarchiv-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPageView&amp;amp;PageView.PK=17&amp;amp;Template.PageStructureNode.PK=2&amp;amp;Document.PK=7449 „Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich SJ (1890-1942)“]; Kirchliches Amtsblatt vom 01.03.2003, Jahrgang Nr. 147, Artikel Nr. 49 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2002 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 60. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Zeitung (2002) „Standhafter Hirte und Märtyrer &amp;amp;ndash; Vor 60 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich im Straflager“ Ausgabe Nr. 08/2002 vom 21.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Der Erzbischof starb entkräftet im Straflager“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Er opferte sich dem Reich Gottes in Estland“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tagespost (2002) „Er ging den Leidensweg des estnischen Volkes“ Ausgabe vom 23.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Ein leidenschaftlicher Priester und bescheidener Bischof &amp;amp;ndash; Pontifikalamt und Festakt zum Todestag von Eduard Profittlich waren gut besucht“ Ausgabe vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2002) „Bistum Trier ehrt Erzbischof Profittlich &amp;amp;ndash; Gedenkfeier mit Alt-Bischof Dr. Spital in der Heimatgemeinde Leimersdorf“ Pressemitteilung vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Echo (2002) „Der Wahrheit treu geblieben &amp;amp;ndash; bis in den Tod“ Ausgabe Nr. 9 vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rundschau (2002) „Gottesdienst und Festakt: An großen Sohn Birresdorfs erinnert &amp;amp;ndash; Erzbischof Profittlich wurde ein Opfer des Sowjet-Terrors“ Ausgabe vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Auch Anekdoten vom Märtyrerbischof &amp;amp;ndash; Autor Lambert Klinke und Altbischof Hermann-Josef Spital gestalteten Festakt für Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 28.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.02.2012 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 70. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf gemeinsam mit Generalvikar Alfonso di Giovanni (Estland), Abt Benedikt (Maria Laach), Dechant Jörg Meyrer und Pastor Kurt Groß; zuvor Lichterprozession von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf nach Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Gemeinde erinnert an mutigen Gottesmann &amp;amp;ndash; Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Rhein-Zeitung Nr. 50 vom 28.02.2012, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Grafschafter Zeitung Nr. 9 vom 01.03.2012, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kossmann (2012) „Ein Este und doch &amp;quot;einer von uns&amp;quot;“, Paulinus Nr. 12 vom 18.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.2017 &amp;amp;ndash; Offizielles Dekret von Bischof Philippe Jourdan, dass der Prozess der Seligsprechung im Bistum begonnen hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2022 &amp;amp;ndash; Gedenkgottesdienst zum 80. Todestag in Leimersdorf mit Pfarrer Alexander Burg und Prälat Helmut Moll aus Köln (Festpredigt)&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „Erzbischof Eduard Proittlich starb vor 80 Jahren. Gedenkveranstaltungen in seiner Grafschafter Heimat erinnern an den Märtyrer“ (Grafschafter Zeitung Nr. 08/2022, S. 11)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „[https://ga.de/region/ahr-und-rhein/grafschaft/erzbischof-profittlich-aus-grafschaft-starb-im-lager-in-sibirien_aid-66356499 Erzbischof Profittlich aus Grafschaft starb im Lager in Sibirien]“ (Abruf 27.02.2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;; Auch in Estland wird Profittlich gedacht&amp;lt;ref&amp;gt;Paas, Marge-Marie (2022): „Er war bereit, sein Leben für Christus zu geben. Gedenken in Estland: Vor 80 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich den Märtyrertod.“ (Paulinus vom 06.02.2022 (Nummer 6), S. 5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.02.2026 &amp;amp;ndash; Der Profittlich-Gedenktag wird erstmalig gefeiert. In seiner Taufkirche St. Stephanus in Leimersdorf findet ein Pontifikalamt mit Bischof Dr. Stephan Ackermann sowie ein Empfang im [[Dorfgemeinschaftshaus]] in seinem Geburtsort Birresdorf statt. Auch an Profittlichs Wirkstätte in Tallin wird gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Gedenktafel für Eduard Profittlich an der Hubertuskapelle
|Datum         = 30.03.2026
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Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Gedenktafel für [[Eduard Profittlich]] an der [[Hubertuskapelle]]&lt;br /&gt;
|Datum         = 30.03.2026&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<title>Eduard Profittlich Straße</title>
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		<updated>2026-04-11T10:31:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Foto ergänzt: Datei:2026-03-30-Eduard-Profittlich-Strasse.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2026-03-30-Eduard-Profittlich-Strasse.jpg|mini|Eduard-Profittlich-Straße]]&lt;br /&gt;
Die [[Eduard Profittlich Straße]] ist eine Stichstraße, die von der Straße [[Auf dem Stein]] abgeht. Sie ist nach [[Eduard Profittlich]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren wurde im Nordwesten von Birresdorf ein Neubaugebiet erschlossen, das auch eine noch namenlose Stichstraße umfasste. Bei der Namenssuche kam der [[Ortsbeirat]] schnell auf [[Eduard Profittlich]] und beschloss in seiner Sitzung vom 09.05.1995, die entsprechende Benennung.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschrift vom 12.05.1995 der öffentlichen Sitzung des Ortsbeirats Birresdorf vom 09.05.1995 (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Tagesordnungspunkt&amp;quot;&amp;gt;TOP&amp;lt;/abbr&amp;gt; 2)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Überlegung, stattdessen die [[Talstraße]] umzubenennen, an der das Geburtshaus von [[Eduard Profittlich]] gestanden hatte, wurde hingegen schnell verworfen, da dies einen deutlich größeren Aufwand &amp;amp;ndash; insbesondere für die Anwohner der [[Talstraße]] &amp;amp;ndash; bedeutet hätte. Auch handelt es sich bei der Stichstraße eher um einen Weg, doch statt „Eduard Profittlich Weg“ fiel der Beschluss auf „Eduard Profittlich Straße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Straßenschild der Eduard Profittlich Straße
|Datum         = 30.06.2026
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Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Straßenschild der [[Eduard Profittlich Straße]]&lt;br /&gt;
|Datum         = 30.06.2026&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<title>Eduard Profittlich</title>
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		<updated>2026-02-23T18:52:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Gedenktag ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Profittlich.png|thumb|right|Eduard Profittlich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt; [[Eduard Profittlich]] &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Societas Jesu = Ordenskürzel der Jesuiten&amp;quot;&amp;gt;SJ&amp;lt;/abbr&amp;gt;  (* 11. September 1890 in Birresdorf; † 22. Februar 1942 in Kirow, Russland) war Jesuit, Märtyrer, Apostolischer Administrator für Estland und Titularerzbischof. Aufgrund seines Martyriums wurde er am 06. September 2025 selig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 21. Feburar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geburt und Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.09.1890 wurde Eduard Profittlich als achtes von zehn Kindern von Markus und Dorothea (geb. Seiwert) Profittlich in Birresdorf geboren. Einen Tag später erfolgte die Taufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug Geburts- und Taufregister, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Paten waren Eduard Winterhof aus Berkum bei Peine und Catharine Profittlich geb. Mertens aus Honnef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;&amp;gt;Handschriftliche Notizen von Hermann-Eugen Heckel und Ottmar Prothmann für eine geplante, aber nie erschienene Festschrift zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schulischer Werdegang führte ihn von der Volksschule in Leimersdorf (1896&amp;amp;ndash;1904) über das Progymnasium Ahrweiler zum Gymnasium Linz, wo er 1912 seine Reifeprüfung ablegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungsblatt des Vereins ehemaliger Schüler und Lehrer Gymnasium Linz, Nr. 12, Dezember 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;&amp;gt;Paulinus (1963) „Ein Bekennerbischof aus unserer Diözese“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 12 vom 24.03.1963&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend besuchte er zunächst das Priesterseminar in Trier. Da er allerdings wie sein älterer Bruder Peter (1878&amp;amp;ndash;1915) Jesuit werden wollte, trat er am 11.04.1913 in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg (Niederlande) ein und setzte sein Studium ab dem 20.09.1914 an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg (Niederlande) fort. Dieses konnte er &amp;amp;ndash; unterbrochen durch den Einzug zum Militärdienst als Sanitäter im 1. Weltkrieg &amp;amp;ndash; 1922 abschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;&amp;gt;Ottmar Prothmann (1992) [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1992/hjb1992.16.htm „Eduard Profittlich, ein Bekennerbischof aus Birresdorf“] in [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/INH/inhalt.hjb1992.htm Heimatjahrbuch 1992 des Kreises Ahrweiler], S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priesterweihe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Priester wurde Eduard Profittlich am 27.08.1922 in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen, geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;&amp;gt;Auszug „Ordinibus Initiati“, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend hielt er seine Primiz am 30.08.1922 in seiner Heimatpfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polenseelsorger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er meldete sich freiwillig für die Russlandmission des Jesuitenordens und bereitete sich darauf zunächst bei einem weiterführenden Studium in Krakau (Polen) vor. Hier promovierte er zunächst im Juni 1923 in Philosophie und dann im Juli 1924 in Theologie. Nach seinem Tertiat in Czechowice-Dziedzice (Polen) von September 1924 bis Juni 1925 machte jedoch die politische Lage einen Einsatz in der damaligen Sowjetunion unmöglich. Daher wurde er von August 1925 bis März 1928 als Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln (heute Polen) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort wurde er als Kaplan nach St. Ansgar (Kleiner Michel) in Hamburg mit der besonderen Aufgabe der Polenseelsorge gerufen. In Hamburg legte er am 02.02.1930 das Ordensgelübde der Jesuiten (Ewige Profess) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2001) [http://www.bbkl.de/p/profittlich_e.shtml Eintrag zu Eduard Profittlich] im [http://www.bbkl.de/ Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung nach Estland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde er dann durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini, zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn (Hauptstadt von  Estland) berufen. Dieses Amt übernahm er am 11.05.1931.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Profittlich Wikipedia-Eintrag zu Eduard Profittlich] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner guten Arbeit in Estland wurde Eduard Profittlich von Papst Pius XI. bei einer Privataudienz am 28.09.1933 Apostolischen Protonotar ernannt. Am 27.11.1936 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof. Da Tallinn keine Diözese war, wurde er zum „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Edirne, Türkei) ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt; Die Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn erfolgte am 27.12.1936 durch Erzbischof Antonino Arata.&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Eduard Profittlich aus Birresdorf Titularerzbischof von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Ein Sohn des Kreises Ahrweiler Titularerzbischof von Adrianopel Apostolischer Administrator von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Profittlich ein Sohn der Gemeinde Birresdorf“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (1936) „Ein Sohn des Kreises Ahrweiler zum Bischof ernannt“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier] vom 20.12.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seiner Heimatgemeinde blieb er verbunden. So hielt er am 16.05.1937 ein feierliches Pontifikalamt in der Pfarrkirche Leimersdorf ab. Sein letzter Besuch in Birresdorf fand am 31.07. und 01.08.1938 statt. Seine Familie sah er letztmalig im Frühjahr 1940 in Niederbreisig auf einer Rückreise von Rom nach Tallinn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaftierung und Tod ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sowjetische Truppen am 17.06.1940 das Baltikum besetzten, rang Profittlich wegen einer drohenden Deportation mit sich um eine Rückkehr in seine Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe vom 25.10.1940 und 31.10.1940, Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich entschied er sich, bei seiner Gemeinde in Estland zu bleiben&amp;lt;ref&amp;gt;Antwort am 10.02.1941 auf das Telegramm vom Vatikan, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;ndash; auch weil ihm der Heilige Stuhl dafür grünes Licht gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Telegramm des Vatikans vom 01.02.1941, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22.06.1941 marschierten Truppen der Wehrmacht in Russland ein und in der Folge wurde Profittlich am 27.06.1941&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht in Brief vom 29.10.1941 zitiert, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen antisowjetischer Agitation und Spionage verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;&amp;gt;Die katholischen Neumärtyrer Rußlands: [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlih Übersicht], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitliharticle Artikel], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihphoto Fotos], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihbiblio Rede] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2000) „Erzbischof Eduard Profittlich und die katholische Kirche in Estland 1930 &amp;amp;ndash; 1942“; Hess, Ulm; ISBN 3-87336-026-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Gerichtsprozesses wurde er am 21.11.1941 „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen verurteilt. Es folgte seine Deportation in das Gefängnis von Kirow (Russland), wo er am 22.02.1942 mit 51 Jahren &amp;amp;ndash; der erst am 02.12.1966 erstellten Todesbescheinigung nach noch vor Vollstreckung seiner Hinrichtung &amp;amp;ndash; starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unklares Schicksal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal von Eduard Profittlich nach seiner Verhaftung blieb allerdings für Jahrzehnte unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;&amp;gt;Unbekannt (~1956) „Vor 15 Jahren kam der letzte Brief &amp;amp;ndash; Erzbischof Eduard Profittlich, ein Sohn aus dem Ahrkreis, in Rußland vermisst“ Zeitungsartikel von ca. 1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz intensiver Bemühungen seitens seiner Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 01.10.1957 an Stephan Profittlich, Abschrift aus dem Archiv der Norddeutschen Provinz des Jesuitenordens, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;, des Auswärtigen Amtes&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 21.03.1957, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiterer Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Heimatortskartei für Deutschbalten vom 24.02.1955, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Christlicher Nachrichtendienst an Pfarrer Zils vom 25.01.1952, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte nicht geklärt werden, was mit ihm nach seiner Verhaftung geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr kamen Gerüchte auf, er sei in Sibirien&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe von Lorenz Schneider vom 25.11.1955 und 25.04.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Alois Geisen vom 26.01.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und vielleicht sogar noch am Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;11. Kongress Kirche in Not 1961, Auszug im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in Folge der Unabhängigkeit Estlands&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Züricher Zeitung (1990) „Estland keine &amp;quot;Sowjetrepublik&amp;quot; mehr“ in Neue Züricher Zeitung vom 10.05.1990&amp;lt;/ref&amp;gt; rehabilitierte das Oberste Gericht Estlands ihn am 12.06.1990 vollständig und gab Dokumente zur Einsicht frei, die eine teilweise Rekonstruktion seiner letzten Lebensmonate erlauben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Grulich „Katholische Kirche in Estland: Das Rätsel um den Tod des Revaler Erzbischofs Profittlich“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profittlich-Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Proflittlich Gedenktafel Tallinn.jpg|thumb|rechts|Gedenktafel in der Peter-und-Paul-Kirche in Tallinn.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-06-19-900 Jahre Birresdorf-093.jpg|thumb|rechts|Gedenktafel an der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf.]]&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Eduard Profittlich werden &amp;amp;ndash; insbesondere zu seinem Geburts- oder Todestag &amp;amp;ndash; regelmäßig Messen in seiner Heimatgemeinde Leimersdorf und auch an anderen seiner Wirkungsstätten abgehalten. Auch zahlreiche Zeitungs- oder Buchartikel berichten über sein Leben. Darüber hinaus wird im wie folgt gedacht:&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort Birresdorf ist die [[Eduard Profittlich Straße]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In der Kirche in Tallinn ist eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Episcopus Martyrus &amp;amp;ndash; Eduardus Profittlich &amp;amp;ndash; Administrator Apostolicus Estoniae &amp;amp;ndash; *11 IX 1890 †22 II 1942“ (&#039;&#039;Der Bischof und Märtyrer Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Apostolischer Administrator von Estland&#039;&#039;) angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Foto der Tafel im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der estnische Nationalschriftsteller Jaan Kross arbeitete das Schicksal von Eduard Profittlich im Theaterstück „Vend Enrico ja teema piiskkop“ (&#039;&#039;Bruder Heinrich und sein Bischof&#039;&#039;) auf. Die Aufführungen fanden 2000/2001 in Tallinn, Estland, statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2007) „Bischof Profittlichs verzweifelter Kampf &amp;amp;ndash; Dem in Birresdorf geborenen Jesuiten ist ein Theaterstück gewidmet“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar in Hamburg gibt es einen „Profittlich-Raum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief vom 20.02.2002, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine von Metallbildhauer Friedhelm Pankowski erstellte Gedenktafel hängt an der Hubertuskapelle in Birresdorf. Sie zeigt ein Portait Profittlichs und darunter steht „&#039;&#039;Eduard Profittlich, in Birresdorf geboren am 11. September 1890. Erzbischof in Tallinn, Estland. Gestorben als Märtyrer am 22. Februar 1942 in Kirow, Russland.&#039;&#039;“ Die Tafel wurde am 18.06.2011 an der [[Kapelle]] angebracht und einen Tag später während eines Festgottesdienstes zur [[900-Jahr-Feier]] von Birresdorf enthüllt.&lt;br /&gt;
* Der 21. Februar wurde von der katholischen Kirche als Profittlich-Gedenktag festgelegt. Er wurde erstmals am 21.02.2026 mit einem Pontifikalamt mit Bischof Dr. Stephan Ackermann in seiner Taufkirche St. Stephanus in Leimersdorf mit anschließendem Empfang im [[Dorfgemeinschaftshaus]] in seinem Geburtsort Birresdorf und parallel in Tallin gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert am 07.05.2000 wurde Eduard Profittlich von Papst Johannes Paul II. als „leuchtendes Beispiel“ bezeichnet. Am 30.01.2002 wurde für ihn das Seligsprechungsverfahren eingeleitet,&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (2003) [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/archiv/0308/bistuma2.htm „Letzte Messe unter dem Gelächter der Wachen &amp;amp;ndash; Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Profittlich ist eingeleitet“] in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 8 vom 23.02.3003 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2003) „Eduard Profittlich soll ein Seliger werden“ Ausgabe vom 13.02.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Prozess der mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Marge-Marie Paas, die bischhöfliche Postulatorin im Seligsprechungsprozess, bat am 13.10.2017 darum, Leben, Arbeit, Tugenden und Martyrium von Eduard Profittlich offiziell zu untersuchen. Daraufhin eröffnete Philippe Jourdan, Bischof von Tallinn, per Dekret/Edikt am am 27.11.2017 den Seeligsprechungsprozess im Bistum, der bis 2019 lief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;&amp;gt;Jourdan, Philippe (2017): [https://profittlich.eu/de/edikt/ Edikt zur Seeligsprechung] (Abruf 23.12.2023.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diözesane und der apostolische Prozess des Seligsprechungsverfahren fanden anschließend in Rom statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Marion; Moll, Helmut; Velandia, Isabelle; Jourdan, Philippe (2022):&lt;br /&gt;
„Märtyrerbischof Eduard Profittlich - ein Licht in dunklen Zeiten.“ Spiritualität - Vor 80 Jahren starb der deutsche Märtyrerbischof Eduard Profittlich durch das sowjetische Terrorregime - und mit ihm ein leuchtendes Vorbild des Glaubens.&lt;br /&gt;
Podcast: Radio Horeb. Online verfügbar unter [https://www.horeb.org/programm/news-beitraege/details/news/maertyrerbischof-eduard-profittlich-ein-licht-in-dunklen-zeiten/] (Abruf 23.12.2023).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. September 2024 erkannte Papst Franzsiskus den Tod von Profittlich als Martyrium an, womit die letzte Voraussetzung für die Seligsprechung erfüllt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseamt des Heiligen Stuhls (2024): „Promulgazione di Decreti del Dicastero delle Cause dei Santi“. Online verfügbar unter [https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2024/12/18/1018/02050.html] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Seligsprechung wurde für den 17. Mai 2025 in Tallinn angesetzt, musste aber aufgrund des Todes von Papst Franziskus verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Salzmann, Hartmut (2025): „Seligsprechung von Erzbischof Profittlich ausgesetzt“. Online verfügbar unter [https://www.bonifatiuswerk.de/de/news/2025/apr/dioezese-tallinn-setzt-seligsprechung-aus/] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde am 06. September 2025 nachgeholt.&amp;lt;ref&amp;gt;Domradio (2025): „Estland ehrt Rheinländer mit Seligsprechung. 1942 in Sowjethaft gestorben“. Online verfügbar unter [https://www.domradio.de/artikel/estland-ehrt-rheinlaender-mit-seligsprechung] (Abgerufen am 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitliche Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.09.1890 &amp;amp;ndash; Geburt in Birresdorf als Sohn von Markus Profittlich (1846&amp;amp;ndash;1920) und Dorothea Profittlich geb. Seiwert (1850&amp;amp;ndash;1913)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896 bis 1904 &amp;amp;ndash; Besuch der Volksschule in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 19.04.1903 &amp;amp;ndash; Erstkommunion in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 08.06.1904 &amp;amp;ndash; Firmung durch den Trierer Bischof Dr. Michael Felix Korum&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1904 bis 1905 &amp;amp;ndash; Einjähriger Privatunterricht in Latein bei Pastor Lorenz Buhr&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 bis 1909 &amp;amp;ndash; Besuch des Progymnasiums Ahrweiler&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909 bis 1912 &amp;amp;ndash; Besuch des Gymnasiums Linz und Abitur&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912 bis 1913 &amp;amp;ndash; Studium im Priesterseminar in Trier (2 Semester)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt; und Aufnahmeprüfung für den Jesuitenorden&lt;br /&gt;
* 11.04.1913 &amp;amp;ndash; Eintritt in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 29.04.1913 &amp;amp;ndash; Tod der Mutter nach langer Krankheit (62 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.09.1914 &amp;amp;ndash; Studium der Philosophie an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.04.1915 &amp;amp;ndash; Tod des älteren Bruders Peter in Porto Alegre, Rio Grande do Sul, Brasilien (47 Jahre, Jesuit, Professor)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.01.1916 &amp;amp;ndash; Tonsur und Weihe zum Subdiakon durch Bischof Hermann Döring in Trier&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916 &amp;amp;ndash; Einzug zum Militärdienst: Grundausbildung, anschl. Krankenpfleger und Operationsgehilfe im Kriegslazarett Verviers, Belgien&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920 bis 1922 &amp;amp;ndash; Studium der Theologie in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.08.1920 &amp;amp;ndash; Tod des Vaters (74 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 26.03.1922 &amp;amp;ndash; Weihe zum Diakon durch den Erzbischof von Köln, Karl Joseph Kardinal Schulte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.08.1922 &amp;amp;ndash; Priesterweihe in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.08.1922 &amp;amp;ndash; Primiz in der Heimatpfarrkirche in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.09.1922 &amp;amp;ndash; Führt die Trauung seines Bruders Stephan in Niederbreisig durch&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Studium in Krakau, Polen, und Erlernen der polnischen Sprache&lt;br /&gt;
* Juni 1923 &amp;amp;ndash; Promotion in Philosophie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Juli 1924 &amp;amp;ndash; Promotion in Theologie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* September 1924 bis Juni 1925 &amp;amp;ndash; Tertiat in Czechowice-Dziedzice, Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August 1925 bis März 1928 &amp;amp;ndash; Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln, heute Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* März 1928 &amp;amp;ndash; Berufung nach Hamburg: Kaplan in St. Ansgar (Kleiner Michel) und Polenseelsorger&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 02.02.1930 &amp;amp;ndash; Ordensgelübde (Ewige Profess) in der Hamburger Niederlassung der Jesuiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 &amp;amp;ndash; Berufung zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn, Estland, durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.05.1931 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Apostolischer Administrator von Estland&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 28.09.1933 &amp;amp;ndash; Privataudienz bei Papst Pius XI. und Ernennung zum Apostolischen Protonotar&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936 &amp;amp;ndash; Einmonatige Kur in Niederbreisig (wohnt bei Bruder Stephan)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.1936 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Erzbischof durch Papst Pius XI. „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Tallinn war keine Diözese)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.12.1936 &amp;amp;ndash; Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn durch Erzbischof Antonino Arata&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.05.1937 &amp;amp;ndash; Feierliches Pontifikalamt zu Pfingsten in der Pfarrkirche Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 31.07. und 01.08.1938 &amp;amp;ndash; (Letzter) Besuch in Birresdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1940 &amp;amp;ndash; Turnusmäßige Romreise und Besuch der Geschwister in Niederbreisig (zum letzten Mal im Rheinland)&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17.06.1940 &amp;amp;ndash; Sowjetische Truppen besetzen das Baltikum;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Baltikum Wikipedia:Baltikum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Drohende Deportation; Weigerung, Estland zu Verlassen&lt;br /&gt;
* 08.02.1941 &amp;amp;ndash; Abschiedsbrief an die Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Reprografie und Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.06.1941 &amp;amp;ndash; Verhaftung wegen antisowjetischer Agitation und Spionage&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.11.1941 &amp;amp;ndash; Verurteilung „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.11.1941 &amp;amp;ndash; Beschwerde gegen das Urteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.01.1942 &amp;amp;ndash; Ablehnung der Berufung&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.1942 &amp;amp;ndash; Tod in Kirow, Russland, während der Gefangenschaft (51 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.06.1990 &amp;amp;ndash; Das Oberste Gericht Estlands rehabilitiert Eduard Profittlich in Folge der Unabhängigkeit Estlands (30.03.1990) vollständig. Die öffentlichen Teile der Verhörprotokolle, Zeugenaussagen und Gerichtsdokumente werden zur Einsicht freigegeben und die bestehende Unklarheit über sein Schicksal geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.09.1990 &amp;amp;ndash; Anbringung einer Gedenktafel anlässlich des 100. Geburtstages von Eduard Profittlich an der Katholischen Kirche in Tallinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.09.1990 &amp;amp;ndash; Feierliche Prozession zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf zum Pontifikalamt in der St. Stephanus-Kirche in Leimersdorf; Neben Pastor Hermann Eugen Heckel und Weihbischof Leo Schwarz nehmen auch der Pfarrer von St. Peter und Paul aus Tallinn, Rein Ounappuu, sowie Erzbischof Josip Uhac teil&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (1990) „Große Prozession von Birresdorf nach Leimersdorf &amp;amp;ndash; Grafschafter gedachten des 100. Geburtstages von Erzbischof Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 17.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Ahr Rundschau (1990) „In einer Prozession auf den Spuren Profittlichs &amp;amp;ndash; Leimersdorf feierte den 100. Geburtstag des Erzbischofs“ Ausbabe vom 18.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (1990) „100. Geburtstag von Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Dem Schulweg des Erzbischofs nach von Dorf zu Dorf &amp;amp;ndash; Gedenkfeier war gleichzeitig auch Familientreffen“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 07.05.2000 &amp;amp;ndash; Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert; Papst Johannes Paul II. bezeichnet Eduard Profittlich als „leuchtendes Beispiel“ und „wertvolles Erbe“, der „uns alle als Glaubende unterstützen möge, damit wir ebenso mutig unsere Liebe zu Christus ausdrücken.“&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2001) „Papst nennt Birresdorfer &amp;quot;leuchtendes Beispiel&amp;quot;“ Ausgabe vom 13.09.2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.01.2002 &amp;amp;ndash; Einleitung des Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2003) [http://cms.bistumsarchiv-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPageView&amp;amp;PageView.PK=17&amp;amp;Template.PageStructureNode.PK=2&amp;amp;Document.PK=7449 „Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich SJ (1890-1942)“]; Kirchliches Amtsblatt vom 01.03.2003, Jahrgang Nr. 147, Artikel Nr. 49 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2002 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 60. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Zeitung (2002) „Standhafter Hirte und Märtyrer &amp;amp;ndash; Vor 60 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich im Straflager“ Ausgabe Nr. 08/2002 vom 21.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Der Erzbischof starb entkräftet im Straflager“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Er opferte sich dem Reich Gottes in Estland“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tagespost (2002) „Er ging den Leidensweg des estnischen Volkes“ Ausgabe vom 23.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Ein leidenschaftlicher Priester und bescheidener Bischof &amp;amp;ndash; Pontifikalamt und Festakt zum Todestag von Eduard Profittlich waren gut besucht“ Ausgabe vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2002) „Bistum Trier ehrt Erzbischof Profittlich &amp;amp;ndash; Gedenkfeier mit Alt-Bischof Dr. Spital in der Heimatgemeinde Leimersdorf“ Pressemitteilung vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Echo (2002) „Der Wahrheit treu geblieben &amp;amp;ndash; bis in den Tod“ Ausgabe Nr. 9 vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rundschau (2002) „Gottesdienst und Festakt: An großen Sohn Birresdorfs erinnert &amp;amp;ndash; Erzbischof Profittlich wurde ein Opfer des Sowjet-Terrors“ Ausgabe vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Auch Anekdoten vom Märtyrerbischof &amp;amp;ndash; Autor Lambert Klinke und Altbischof Hermann-Josef Spital gestalteten Festakt für Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 28.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.02.2012 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 70. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf gemeinsam mit Generalvikar Alfonso di Giovanni (Estland), Abt Benedikt (Maria Laach), Dechant Jörg Meyrer und Pastor Kurt Groß; zuvor Lichterprozession von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf nach Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Gemeinde erinnert an mutigen Gottesmann &amp;amp;ndash; Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Rhein-Zeitung Nr. 50 vom 28.02.2012, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Grafschafter Zeitung Nr. 9 vom 01.03.2012, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kossmann (2012) „Ein Este und doch &amp;quot;einer von uns&amp;quot;“, Paulinus Nr. 12 vom 18.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.2017 &amp;amp;ndash; Offizielles Dekret von Bischof Philippe Jourdan, dass der Prozess der Seligsprechung im Bistum begonnen hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2022 &amp;amp;ndash; Gedenkgottesdienst zum 80. Todestag in Leimersdorf mit Pfarrer Alexander Burg und Prälat Helmut Moll aus Köln (Festpredigt)&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „Erzbischof Eduard Proittlich starb vor 80 Jahren. Gedenkveranstaltungen in seiner Grafschafter Heimat erinnern an den Märtyrer“ (Grafschafter Zeitung Nr. 08/2022, S. 11)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „[https://ga.de/region/ahr-und-rhein/grafschaft/erzbischof-profittlich-aus-grafschaft-starb-im-lager-in-sibirien_aid-66356499 Erzbischof Profittlich aus Grafschaft starb im Lager in Sibirien]“ (Abruf 27.02.2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;; Auch in Estland wird Profittlich gedacht&amp;lt;ref&amp;gt;Paas, Marge-Marie (2022): „Er war bereit, sein Leben für Christus zu geben. Gedenken in Estland: Vor 80 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich den Märtyrertod.“ (Paulinus vom 06.02.2022 (Nummer 6), S. 5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.02.2026 &amp;amp;ndash; Der Profittlich-Gedenktag wird erstmalig gefeiert. In seiner Taufkirche St. Stephanus in Leimersdorf findet ein Pontifikalamt mit Bischof Dr. Stephan Ackermann sowie ein Empfang im [[Dorfgemeinschaftshaus]] in seinem Geburtsort Birresdorf statt. Auch an Profittlichs Wirkstätte in Tallin wird gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Eduard_Profittlich&amp;diff=7584</id>
		<title>Eduard Profittlich</title>
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		<updated>2026-01-06T19:48:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: /* Profittlich-Gedenken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Profittlich.png|thumb|right|Eduard Profittlich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt; [[Eduard Profittlich]] &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Societas Jesu = Ordenskürzel der Jesuiten&amp;quot;&amp;gt;SJ&amp;lt;/abbr&amp;gt;  (* 11. September 1890 in Birresdorf; † 22. Februar 1942 in Kirow, Russland) war Jesuit, Märtyrer, Apostolischer Administrator für Estland und Titularerzbischof. Aufgrund seines Martyriums wurde er am 06. September 2025 selig gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geburt und Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.09.1890 wurde Eduard Profittlich als achtes von zehn Kindern von Markus und Dorothea (geb. Seiwert) Profittlich in Birresdorf geboren. Einen Tag später erfolgte die Taufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug Geburts- und Taufregister, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Paten waren Eduard Winterhof aus Berkum bei Peine und Catharine Profittlich geb. Mertens aus Honnef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;&amp;gt;Handschriftliche Notizen von Hermann-Eugen Heckel und Ottmar Prothmann für eine geplante, aber nie erschienene Festschrift zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schulischer Werdegang führte ihn von der Volksschule in Leimersdorf (1896&amp;amp;ndash;1904) über das Progymnasium Ahrweiler zum Gymnasium Linz, wo er 1912 seine Reifeprüfung ablegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungsblatt des Vereins ehemaliger Schüler und Lehrer Gymnasium Linz, Nr. 12, Dezember 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;&amp;gt;Paulinus (1963) „Ein Bekennerbischof aus unserer Diözese“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 12 vom 24.03.1963&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend besuchte er zunächst das Priesterseminar in Trier. Da er allerdings wie sein älterer Bruder Peter (1878&amp;amp;ndash;1915) Jesuit werden wollte, trat er am 11.04.1913 in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg (Niederlande) ein und setzte sein Studium ab dem 20.09.1914 an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg (Niederlande) fort. Dieses konnte er &amp;amp;ndash; unterbrochen durch den Einzug zum Militärdienst als Sanitäter im 1. Weltkrieg &amp;amp;ndash; 1922 abschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;&amp;gt;Ottmar Prothmann (1992) [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1992/hjb1992.16.htm „Eduard Profittlich, ein Bekennerbischof aus Birresdorf“] in [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/INH/inhalt.hjb1992.htm Heimatjahrbuch 1992 des Kreises Ahrweiler], S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priesterweihe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Priester wurde Eduard Profittlich am 27.08.1922 in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen, geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;&amp;gt;Auszug „Ordinibus Initiati“, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend hielt er seine Primiz am 30.08.1922 in seiner Heimatpfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polenseelsorger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er meldete sich freiwillig für die Russlandmission des Jesuitenordens und bereitete sich darauf zunächst bei einem weiterführenden Studium in Krakau (Polen) vor. Hier promovierte er zunächst im Juni 1923 in Philosophie und dann im Juli 1924 in Theologie. Nach seinem Tertiat in Czechowice-Dziedzice (Polen) von September 1924 bis Juni 1925 machte jedoch die politische Lage einen Einsatz in der damaligen Sowjetunion unmöglich. Daher wurde er von August 1925 bis März 1928 als Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln (heute Polen) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort wurde er als Kaplan nach St. Ansgar (Kleiner Michel) in Hamburg mit der besonderen Aufgabe der Polenseelsorge gerufen. In Hamburg legte er am 02.02.1930 das Ordensgelübde der Jesuiten (Ewige Profess) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2001) [http://www.bbkl.de/p/profittlich_e.shtml Eintrag zu Eduard Profittlich] im [http://www.bbkl.de/ Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung nach Estland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde er dann durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini, zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn (Hauptstadt von  Estland) berufen. Dieses Amt übernahm er am 11.05.1931.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Profittlich Wikipedia-Eintrag zu Eduard Profittlich] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner guten Arbeit in Estland wurde Eduard Profittlich von Papst Pius XI. bei einer Privataudienz am 28.09.1933 Apostolischen Protonotar ernannt. Am 27.11.1936 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof. Da Tallinn keine Diözese war, wurde er zum „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Edirne, Türkei) ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt; Die Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn erfolgte am 27.12.1936 durch Erzbischof Antonino Arata.&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Eduard Profittlich aus Birresdorf Titularerzbischof von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Ein Sohn des Kreises Ahrweiler Titularerzbischof von Adrianopel Apostolischer Administrator von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Profittlich ein Sohn der Gemeinde Birresdorf“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (1936) „Ein Sohn des Kreises Ahrweiler zum Bischof ernannt“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier] vom 20.12.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seiner Heimatgemeinde blieb er verbunden. So hielt er am 16.05.1937 ein feierliches Pontifikalamt in der Pfarrkirche Leimersdorf ab. Sein letzter Besuch in Birresdorf fand am 31.07. und 01.08.1938 statt. Seine Familie sah er letztmalig im Frühjahr 1940 in Niederbreisig auf einer Rückreise von Rom nach Tallinn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaftierung und Tod ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sowjetische Truppen am 17.06.1940 das Baltikum besetzten, rang Profittlich wegen einer drohenden Deportation mit sich um eine Rückkehr in seine Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe vom 25.10.1940 und 31.10.1940, Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich entschied er sich, bei seiner Gemeinde in Estland zu bleiben&amp;lt;ref&amp;gt;Antwort am 10.02.1941 auf das Telegramm vom Vatikan, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;ndash; auch weil ihm der Heilige Stuhl dafür grünes Licht gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Telegramm des Vatikans vom 01.02.1941, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22.06.1941 marschierten Truppen der Wehrmacht in Russland ein und in der Folge wurde Profittlich am 27.06.1941&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht in Brief vom 29.10.1941 zitiert, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen antisowjetischer Agitation und Spionage verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;&amp;gt;Die katholischen Neumärtyrer Rußlands: [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlih Übersicht], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitliharticle Artikel], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihphoto Fotos], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihbiblio Rede] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2000) „Erzbischof Eduard Profittlich und die katholische Kirche in Estland 1930 &amp;amp;ndash; 1942“; Hess, Ulm; ISBN 3-87336-026-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Gerichtsprozesses wurde er am 21.11.1941 „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen verurteilt. Es folgte seine Deportation in das Gefängnis von Kirow (Russland), wo er am 22.02.1942 mit 51 Jahren &amp;amp;ndash; der erst am 02.12.1966 erstellten Todesbescheinigung nach noch vor Vollstreckung seiner Hinrichtung &amp;amp;ndash; starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unklares Schicksal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal von Eduard Profittlich nach seiner Verhaftung blieb allerdings für Jahrzehnte unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;&amp;gt;Unbekannt (~1956) „Vor 15 Jahren kam der letzte Brief &amp;amp;ndash; Erzbischof Eduard Profittlich, ein Sohn aus dem Ahrkreis, in Rußland vermisst“ Zeitungsartikel von ca. 1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz intensiver Bemühungen seitens seiner Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 01.10.1957 an Stephan Profittlich, Abschrift aus dem Archiv der Norddeutschen Provinz des Jesuitenordens, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;, des Auswärtigen Amtes&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 21.03.1957, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiterer Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Heimatortskartei für Deutschbalten vom 24.02.1955, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Christlicher Nachrichtendienst an Pfarrer Zils vom 25.01.1952, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte nicht geklärt werden, was mit ihm nach seiner Verhaftung geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr kamen Gerüchte auf, er sei in Sibirien&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe von Lorenz Schneider vom 25.11.1955 und 25.04.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Alois Geisen vom 26.01.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und vielleicht sogar noch am Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;11. Kongress Kirche in Not 1961, Auszug im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in Folge der Unabhängigkeit Estlands&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Züricher Zeitung (1990) „Estland keine &amp;quot;Sowjetrepublik&amp;quot; mehr“ in Neue Züricher Zeitung vom 10.05.1990&amp;lt;/ref&amp;gt; rehabilitierte das Oberste Gericht Estlands ihn am 12.06.1990 vollständig und gab Dokumente zur Einsicht frei, die eine teilweise Rekonstruktion seiner letzten Lebensmonate erlauben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Grulich „Katholische Kirche in Estland: Das Rätsel um den Tod des Revaler Erzbischofs Profittlich“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profittlich-Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Proflittlich Gedenktafel Tallinn.jpg|thumb|rechts|Gedenktafel in der Peter-und-Paul-Kirche in Tallinn.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-06-19-900 Jahre Birresdorf-093.jpg|thumb|rechts|Gedenktafel an der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf.]]&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Eduard Profittlich werden &amp;amp;ndash; insbesondere zu seinem Geburts- oder Todestag &amp;amp;ndash; regelmäßig Messen in seiner Heimatgemeinde Leimersdorf und auch an anderen seiner Wirkungsstätten abgehalten. Auch zahlreiche Zeitungs- oder Buchartikel berichten über sein Leben. Darüber hinaus wird im wie folgt gedacht:&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort Birresdorf ist die [[Eduard Profittlich Straße]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In der Kirche in Tallinn ist eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Episcopus Martyrus &amp;amp;ndash; Eduardus Profittlich &amp;amp;ndash; Administrator Apostolicus Estoniae &amp;amp;ndash; *11 IX 1890 †22 II 1942“ (&#039;&#039;Der Bischof und Märtyrer Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Apostolischer Administrator von Estland&#039;&#039;) angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Foto der Tafel im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der estnische Nationalschriftsteller Jaan Kross arbeitete das Schicksal von Eduard Profittlich im Theaterstück „Vend Enrico ja teema piiskkop“ (&#039;&#039;Bruder Heinrich und sein Bischof&#039;&#039;) auf. Die Aufführungen fanden 2000/2001 in Tallinn, Estland, statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2007) „Bischof Profittlichs verzweifelter Kampf &amp;amp;ndash; Dem in Birresdorf geborenen Jesuiten ist ein Theaterstück gewidmet“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar in Hamburg gibt es einen „Profittlich-Raum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief vom 20.02.2002, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine von Metallbildhauer Friedhelm Pankowski erstellte Gedenktafel hängt an der Hubertuskapelle in Birresdorf. Sie zeigt ein Portait Profittlichs und darunter steht „&#039;&#039;Eduard Profittlich, in Birresdorf geboren am 11. September 1890. Erzbischof in Tallinn, Estland. Gestorben als Märtyrer am 22. Februar 1942 in Kirow, Russland.&#039;&#039;“ Die Tafel wurde am 18.06.2011 an der [[Kapelle]] angebracht und einen Tag später während eines Festgottesdienstes zur [[900-Jahr-Feier]] von Birresdorf enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert am 07.05.2000 wurde Eduard Profittlich von Papst Johannes Paul II. als „leuchtendes Beispiel“ bezeichnet. Am 30.01.2002 wurde für ihn das Seligsprechungsverfahren eingeleitet,&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (2003) [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/archiv/0308/bistuma2.htm „Letzte Messe unter dem Gelächter der Wachen &amp;amp;ndash; Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Profittlich ist eingeleitet“] in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 8 vom 23.02.3003 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2003) „Eduard Profittlich soll ein Seliger werden“ Ausgabe vom 13.02.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Prozess der mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Marge-Marie Paas, die bischhöfliche Postulatorin im Seligsprechungsprozess, bat am 13.10.2017 darum, Leben, Arbeit, Tugenden und Martyrium von Eduard Profittlich offiziell zu untersuchen. Daraufhin eröffnete Philippe Jourdan, Bischof von Tallinn, per Dekret/Edikt am am 27.11.2017 den Seeligsprechungsprozess im Bistum, der bis 2019 lief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;&amp;gt;Jourdan, Philippe (2017): [https://profittlich.eu/de/edikt/ Edikt zur Seeligsprechung] (Abruf 23.12.2023.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diözesane und der apostolische Prozess des Seligsprechungsverfahren fanden anschließend in Rom statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Marion; Moll, Helmut; Velandia, Isabelle; Jourdan, Philippe (2022):&lt;br /&gt;
„Märtyrerbischof Eduard Profittlich - ein Licht in dunklen Zeiten.“ Spiritualität - Vor 80 Jahren starb der deutsche Märtyrerbischof Eduard Profittlich durch das sowjetische Terrorregime - und mit ihm ein leuchtendes Vorbild des Glaubens.&lt;br /&gt;
Podcast: Radio Horeb. Online verfügbar unter [https://www.horeb.org/programm/news-beitraege/details/news/maertyrerbischof-eduard-profittlich-ein-licht-in-dunklen-zeiten/] (Abruf 23.12.2023).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. September 2024 erkannte Papst Franzsiskus den Tod von Profittlich als Martyrium an, womit die letzte Voraussetzung für die Seligsprechung erfüllt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseamt des Heiligen Stuhls (2024): „Promulgazione di Decreti del Dicastero delle Cause dei Santi“. Online verfügbar unter [https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2024/12/18/1018/02050.html] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Seligsprechung wurde für den 17. Mai 2025 in Tallinn angesetzt, musste aber aufgrund des Todes von Papst Franziskus verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Salzmann, Hartmut (2025): „Seligsprechung von Erzbischof Profittlich ausgesetzt“. Online verfügbar unter [https://www.bonifatiuswerk.de/de/news/2025/apr/dioezese-tallinn-setzt-seligsprechung-aus/] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde am 06. September 2025 nachgeholt.&amp;lt;ref&amp;gt;Domradio (2025): „Estland ehrt Rheinländer mit Seligsprechung. 1942 in Sowjethaft gestorben“. Online verfügbar unter [https://www.domradio.de/artikel/estland-ehrt-rheinlaender-mit-seligsprechung] (Abgerufen am 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitliche Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.09.1890 &amp;amp;ndash; Geburt in Birresdorf als Sohn von Markus Profittlich (1846&amp;amp;ndash;1920) und Dorothea Profittlich geb. Seiwert (1850&amp;amp;ndash;1913)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896 bis 1904 &amp;amp;ndash; Besuch der Volksschule in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 19.04.1903 &amp;amp;ndash; Erstkommunion in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 08.06.1904 &amp;amp;ndash; Firmung durch den Trierer Bischof Dr. Michael Felix Korum&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1904 bis 1905 &amp;amp;ndash; Einjähriger Privatunterricht in Latein bei Pastor Lorenz Buhr&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 bis 1909 &amp;amp;ndash; Besuch des Progymnasiums Ahrweiler&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909 bis 1912 &amp;amp;ndash; Besuch des Gymnasiums Linz und Abitur&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912 bis 1913 &amp;amp;ndash; Studium im Priesterseminar in Trier (2 Semester)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt; und Aufnahmeprüfung für den Jesuitenorden&lt;br /&gt;
* 11.04.1913 &amp;amp;ndash; Eintritt in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 29.04.1913 &amp;amp;ndash; Tod der Mutter nach langer Krankheit (62 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.09.1914 &amp;amp;ndash; Studium der Philosophie an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.04.1915 &amp;amp;ndash; Tod des älteren Bruders Peter in Porto Alegre, Rio Grande do Sul, Brasilien (47 Jahre, Jesuit, Professor)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.01.1916 &amp;amp;ndash; Tonsur und Weihe zum Subdiakon durch Bischof Hermann Döring in Trier&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916 &amp;amp;ndash; Einzug zum Militärdienst: Grundausbildung, anschl. Krankenpfleger und Operationsgehilfe im Kriegslazarett Verviers, Belgien&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920 bis 1922 &amp;amp;ndash; Studium der Theologie in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.08.1920 &amp;amp;ndash; Tod des Vaters (74 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 26.03.1922 &amp;amp;ndash; Weihe zum Diakon durch den Erzbischof von Köln, Karl Joseph Kardinal Schulte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.08.1922 &amp;amp;ndash; Priesterweihe in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.08.1922 &amp;amp;ndash; Primiz in der Heimatpfarrkirche in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.09.1922 &amp;amp;ndash; Führt die Trauung seines Bruders Stephan in Niederbreisig durch&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Studium in Krakau, Polen, und Erlernen der polnischen Sprache&lt;br /&gt;
* Juni 1923 &amp;amp;ndash; Promotion in Philosophie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Juli 1924 &amp;amp;ndash; Promotion in Theologie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* September 1924 bis Juni 1925 &amp;amp;ndash; Tertiat in Czechowice-Dziedzice, Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August 1925 bis März 1928 &amp;amp;ndash; Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln, heute Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* März 1928 &amp;amp;ndash; Berufung nach Hamburg: Kaplan in St. Ansgar (Kleiner Michel) und Polenseelsorger&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 02.02.1930 &amp;amp;ndash; Ordensgelübde (Ewige Profess) in der Hamburger Niederlassung der Jesuiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 &amp;amp;ndash; Berufung zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn, Estland, durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.05.1931 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Apostolischer Administrator von Estland&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 28.09.1933 &amp;amp;ndash; Privataudienz bei Papst Pius XI. und Ernennung zum Apostolischen Protonotar&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936 &amp;amp;ndash; Einmonatige Kur in Niederbreisig (wohnt bei Bruder Stephan)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.1936 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Erzbischof durch Papst Pius XI. „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Tallinn war keine Diözese)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.12.1936 &amp;amp;ndash; Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn durch Erzbischof Antonino Arata&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.05.1937 &amp;amp;ndash; Feierliches Pontifikalamt zu Pfingsten in der Pfarrkirche Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 31.07. und 01.08.1938 &amp;amp;ndash; (Letzter) Besuch in Birresdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1940 &amp;amp;ndash; Turnusmäßige Romreise und Besuch der Geschwister in Niederbreisig (zum letzten Mal im Rheinland)&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17.06.1940 &amp;amp;ndash; Sowjetische Truppen besetzen das Baltikum;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Baltikum Wikipedia:Baltikum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Drohende Deportation; Weigerung, Estland zu Verlassen&lt;br /&gt;
* 08.02.1941 &amp;amp;ndash; Abschiedsbrief an die Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Reprografie und Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.06.1941 &amp;amp;ndash; Verhaftung wegen antisowjetischer Agitation und Spionage&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.11.1941 &amp;amp;ndash; Verurteilung „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.11.1941 &amp;amp;ndash; Beschwerde gegen das Urteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.01.1942 &amp;amp;ndash; Ablehnung der Berufung&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.1942 &amp;amp;ndash; Tod in Kirow, Russland, während der Gefangenschaft (51 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.06.1990 &amp;amp;ndash; Das Oberste Gericht Estlands rehabilitiert Eduard Profittlich in Folge der Unabhängigkeit Estlands (30.03.1990) vollständig. Die öffentlichen Teile der Verhörprotokolle, Zeugenaussagen und Gerichtsdokumente werden zur Einsicht freigegeben und die bestehende Unklarheit über sein Schicksal geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.09.1990 &amp;amp;ndash; Anbringung einer Gedenktafel anlässlich des 100. Geburtstages von Eduard Profittlich an der Katholischen Kirche in Tallinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.09.1990 &amp;amp;ndash; Feierliche Prozession zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf zum Pontifikalamt in der St. Stephanus-Kirche in Leimersdorf; Neben Pastor Hermann Eugen Heckel und Weihbischof Leo Schwarz nehmen auch der Pfarrer von St. Peter und Paul aus Tallinn, Rein Ounappuu, sowie Erzbischof Josip Uhac teil&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (1990) „Große Prozession von Birresdorf nach Leimersdorf &amp;amp;ndash; Grafschafter gedachten des 100. Geburtstages von Erzbischof Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 17.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Ahr Rundschau (1990) „In einer Prozession auf den Spuren Profittlichs &amp;amp;ndash; Leimersdorf feierte den 100. Geburtstag des Erzbischofs“ Ausbabe vom 18.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (1990) „100. Geburtstag von Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Dem Schulweg des Erzbischofs nach von Dorf zu Dorf &amp;amp;ndash; Gedenkfeier war gleichzeitig auch Familientreffen“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 07.05.2000 &amp;amp;ndash; Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert; Papst Johannes Paul II. bezeichnet Eduard Profittlich als „leuchtendes Beispiel“ und „wertvolles Erbe“, der „uns alle als Glaubende unterstützen möge, damit wir ebenso mutig unsere Liebe zu Christus ausdrücken.“&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2001) „Papst nennt Birresdorfer &amp;quot;leuchtendes Beispiel&amp;quot;“ Ausgabe vom 13.09.2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.01.2002 &amp;amp;ndash; Einleitung des Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2003) [http://cms.bistumsarchiv-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPageView&amp;amp;PageView.PK=17&amp;amp;Template.PageStructureNode.PK=2&amp;amp;Document.PK=7449 „Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich SJ (1890-1942)“]; Kirchliches Amtsblatt vom 01.03.2003, Jahrgang Nr. 147, Artikel Nr. 49 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2002 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 60. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Zeitung (2002) „Standhafter Hirte und Märtyrer &amp;amp;ndash; Vor 60 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich im Straflager“ Ausgabe Nr. 08/2002 vom 21.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Der Erzbischof starb entkräftet im Straflager“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Er opferte sich dem Reich Gottes in Estland“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tagespost (2002) „Er ging den Leidensweg des estnischen Volkes“ Ausgabe vom 23.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Ein leidenschaftlicher Priester und bescheidener Bischof &amp;amp;ndash; Pontifikalamt und Festakt zum Todestag von Eduard Profittlich waren gut besucht“ Ausgabe vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2002) „Bistum Trier ehrt Erzbischof Profittlich &amp;amp;ndash; Gedenkfeier mit Alt-Bischof Dr. Spital in der Heimatgemeinde Leimersdorf“ Pressemitteilung vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Echo (2002) „Der Wahrheit treu geblieben &amp;amp;ndash; bis in den Tod“ Ausgabe Nr. 9 vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rundschau (2002) „Gottesdienst und Festakt: An großen Sohn Birresdorfs erinnert &amp;amp;ndash; Erzbischof Profittlich wurde ein Opfer des Sowjet-Terrors“ Ausgabe vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Auch Anekdoten vom Märtyrerbischof &amp;amp;ndash; Autor Lambert Klinke und Altbischof Hermann-Josef Spital gestalteten Festakt für Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 28.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.02.2012 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 70. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf gemeinsam mit Generalvikar Alfonso di Giovanni (Estland), Abt Benedikt (Maria Laach), Dechant Jörg Meyrer und Pastor Kurt Groß; zuvor Lichterprozession von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf nach Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Gemeinde erinnert an mutigen Gottesmann &amp;amp;ndash; Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Rhein-Zeitung Nr. 50 vom 28.02.2012, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Grafschafter Zeitung Nr. 9 vom 01.03.2012, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kossmann (2012) „Ein Este und doch &amp;quot;einer von uns&amp;quot;“, Paulinus Nr. 12 vom 18.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.2017 &amp;amp;ndash; Offizielles Dekret von Bischof Philippe Jourdan, dass der Prozess der Seligsprechung im Bistum begonnen hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2022 &amp;amp;ndash; Gedenkgottesdienst zum 80. Todestag in Leimersdorf mit Pfarrer Alexander Burg und Prälat Helmut Moll aus Köln (Festpredigt)&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „Erzbischof Eduard Proittlich starb vor 80 Jahren. Gedenkveranstaltungen in seiner Grafschafter Heimat erinnern an den Märtyrer“ (Grafschafter Zeitung Nr. 08/2022, S. 11)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „[https://ga.de/region/ahr-und-rhein/grafschaft/erzbischof-profittlich-aus-grafschaft-starb-im-lager-in-sibirien_aid-66356499 Erzbischof Profittlich aus Grafschaft starb im Lager in Sibirien]“ (Abruf 27.02.2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;; Auch in Estland wird Profittlich gedacht&amp;lt;ref&amp;gt;Paas, Marge-Marie (2022): „Er war bereit, sein Leben für Christus zu geben. Gedenken in Estland: Vor 80 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich den Märtyrertod.“ (Paulinus vom 06.02.2022 (Nummer 6), S. 5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:Proflittlich_Gedenktafel_Tallinn.jpg&amp;diff=7583</id>
		<title>Datei:Proflittlich Gedenktafel Tallinn.jpg</title>
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		<updated>2026-01-06T19:47:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Gedenktafel für Eduard Profittlich in der St. Peter und Paul-Kirche Tallinn
|Datum         = Unklar
|Quelle        = Wikipedia: [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Profittlich_100_Gedenktafel.jpg commons.wikimedia.org/wiki/File:Profittlich_100_Gedenktafel.jpg]
|Urheber       = Svenolav
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}
}}
Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Gedenktafel für [[Eduard Profittlich]] in der St. Peter und Paul-Kirche Tallinn&lt;br /&gt;
|Datum         = Unklar&lt;br /&gt;
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|Urheber       = Svenolav&lt;br /&gt;
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Eduard_Profittlich&amp;diff=7582</id>
		<title>Eduard Profittlich</title>
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		<updated>2026-01-06T11:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Seligsprechung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Profittlich.png|thumb|right|Eduard Profittlich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt; [[Eduard Profittlich]] &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Societas Jesu = Ordenskürzel der Jesuiten&amp;quot;&amp;gt;SJ&amp;lt;/abbr&amp;gt;  (* 11. September 1890 in Birresdorf; † 22. Februar 1942 in Kirow, Russland) war Jesuit, Märtyrer, Apostolischer Administrator für Estland und Titularerzbischof. Aufgrund seines Martyriums wurde er am 06. September 2025 selig gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geburt und Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.09.1890 wurde Eduard Profittlich als achtes von zehn Kindern von Markus und Dorothea (geb. Seiwert) Profittlich in Birresdorf geboren. Einen Tag später erfolgte die Taufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug Geburts- und Taufregister, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Paten waren Eduard Winterhof aus Berkum bei Peine und Catharine Profittlich geb. Mertens aus Honnef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;&amp;gt;Handschriftliche Notizen von Hermann-Eugen Heckel und Ottmar Prothmann für eine geplante, aber nie erschienene Festschrift zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schulischer Werdegang führte ihn von der Volksschule in Leimersdorf (1896&amp;amp;ndash;1904) über das Progymnasium Ahrweiler zum Gymnasium Linz, wo er 1912 seine Reifeprüfung ablegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungsblatt des Vereins ehemaliger Schüler und Lehrer Gymnasium Linz, Nr. 12, Dezember 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;&amp;gt;Paulinus (1963) „Ein Bekennerbischof aus unserer Diözese“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 12 vom 24.03.1963&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend besuchte er zunächst das Priesterseminar in Trier. Da er allerdings wie sein älterer Bruder Peter (1878&amp;amp;ndash;1915) Jesuit werden wollte, trat er am 11.04.1913 in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg (Niederlande) ein und setzte sein Studium ab dem 20.09.1914 an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg (Niederlande) fort. Dieses konnte er &amp;amp;ndash; unterbrochen durch den Einzug zum Militärdienst als Sanitäter im 1. Weltkrieg &amp;amp;ndash; 1922 abschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;&amp;gt;Ottmar Prothmann (1992) [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1992/hjb1992.16.htm „Eduard Profittlich, ein Bekennerbischof aus Birresdorf“] in [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/INH/inhalt.hjb1992.htm Heimatjahrbuch 1992 des Kreises Ahrweiler], S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priesterweihe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Priester wurde Eduard Profittlich am 27.08.1922 in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen, geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;&amp;gt;Auszug „Ordinibus Initiati“, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend hielt er seine Primiz am 30.08.1922 in seiner Heimatpfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polenseelsorger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er meldete sich freiwillig für die Russlandmission des Jesuitenordens und bereitete sich darauf zunächst bei einem weiterführenden Studium in Krakau (Polen) vor. Hier promovierte er zunächst im Juni 1923 in Philosophie und dann im Juli 1924 in Theologie. Nach seinem Tertiat in Czechowice-Dziedzice (Polen) von September 1924 bis Juni 1925 machte jedoch die politische Lage einen Einsatz in der damaligen Sowjetunion unmöglich. Daher wurde er von August 1925 bis März 1928 als Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln (heute Polen) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort wurde er als Kaplan nach St. Ansgar (Kleiner Michel) in Hamburg mit der besonderen Aufgabe der Polenseelsorge gerufen. In Hamburg legte er am 02.02.1930 das Ordensgelübde der Jesuiten (Ewige Profess) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2001) [http://www.bbkl.de/p/profittlich_e.shtml Eintrag zu Eduard Profittlich] im [http://www.bbkl.de/ Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung nach Estland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde er dann durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini, zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn (Hauptstadt von  Estland) berufen. Dieses Amt übernahm er am 11.05.1931.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Profittlich Wikipedia-Eintrag zu Eduard Profittlich] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner guten Arbeit in Estland wurde Eduard Profittlich von Papst Pius XI. bei einer Privataudienz am 28.09.1933 Apostolischen Protonotar ernannt. Am 27.11.1936 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof. Da Tallinn keine Diözese war, wurde er zum „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Edirne, Türkei) ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt; Die Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn erfolgte am 27.12.1936 durch Erzbischof Antonino Arata.&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Eduard Profittlich aus Birresdorf Titularerzbischof von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Ein Sohn des Kreises Ahrweiler Titularerzbischof von Adrianopel Apostolischer Administrator von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Profittlich ein Sohn der Gemeinde Birresdorf“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (1936) „Ein Sohn des Kreises Ahrweiler zum Bischof ernannt“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier] vom 20.12.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seiner Heimatgemeinde blieb er verbunden. So hielt er am 16.05.1937 ein feierliches Pontifikalamt in der Pfarrkirche Leimersdorf ab. Sein letzter Besuch in Birresdorf fand am 31.07. und 01.08.1938 statt. Seine Familie sah er letztmalig im Frühjahr 1940 in Niederbreisig auf einer Rückreise von Rom nach Tallinn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaftierung und Tod ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sowjetische Truppen am 17.06.1940 das Baltikum besetzten, rang Profittlich wegen einer drohenden Deportation mit sich um eine Rückkehr in seine Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe vom 25.10.1940 und 31.10.1940, Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich entschied er sich, bei seiner Gemeinde in Estland zu bleiben&amp;lt;ref&amp;gt;Antwort am 10.02.1941 auf das Telegramm vom Vatikan, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;ndash; auch weil ihm der Heilige Stuhl dafür grünes Licht gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Telegramm des Vatikans vom 01.02.1941, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22.06.1941 marschierten Truppen der Wehrmacht in Russland ein und in der Folge wurde Profittlich am 27.06.1941&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht in Brief vom 29.10.1941 zitiert, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen antisowjetischer Agitation und Spionage verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;&amp;gt;Die katholischen Neumärtyrer Rußlands: [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlih Übersicht], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitliharticle Artikel], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihphoto Fotos], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihbiblio Rede] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2000) „Erzbischof Eduard Profittlich und die katholische Kirche in Estland 1930 &amp;amp;ndash; 1942“; Hess, Ulm; ISBN 3-87336-026-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Gerichtsprozesses wurde er am 21.11.1941 „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen verurteilt. Es folgte seine Deportation in das Gefängnis von Kirow (Russland), wo er am 22.02.1942 mit 51 Jahren &amp;amp;ndash; der erst am 02.12.1966 erstellten Todesbescheinigung nach noch vor Vollstreckung seiner Hinrichtung &amp;amp;ndash; starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unklares Schicksal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal von Eduard Profittlich nach seiner Verhaftung blieb allerdings für Jahrzehnte unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;&amp;gt;Unbekannt (~1956) „Vor 15 Jahren kam der letzte Brief &amp;amp;ndash; Erzbischof Eduard Profittlich, ein Sohn aus dem Ahrkreis, in Rußland vermisst“ Zeitungsartikel von ca. 1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz intensiver Bemühungen seitens seiner Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 01.10.1957 an Stephan Profittlich, Abschrift aus dem Archiv der Norddeutschen Provinz des Jesuitenordens, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;, des Auswärtigen Amtes&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 21.03.1957, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiterer Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Heimatortskartei für Deutschbalten vom 24.02.1955, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Christlicher Nachrichtendienst an Pfarrer Zils vom 25.01.1952, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte nicht geklärt werden, was mit ihm nach seiner Verhaftung geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr kamen Gerüchte auf, er sei in Sibirien&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe von Lorenz Schneider vom 25.11.1955 und 25.04.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Alois Geisen vom 26.01.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und vielleicht sogar noch am Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;11. Kongress Kirche in Not 1961, Auszug im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in Folge der Unabhängigkeit Estlands&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Züricher Zeitung (1990) „Estland keine &amp;quot;Sowjetrepublik&amp;quot; mehr“ in Neue Züricher Zeitung vom 10.05.1990&amp;lt;/ref&amp;gt; rehabilitierte das Oberste Gericht Estlands ihn am 12.06.1990 vollständig und gab Dokumente zur Einsicht frei, die eine teilweise Rekonstruktion seiner letzten Lebensmonate erlauben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Grulich „Katholische Kirche in Estland: Das Rätsel um den Tod des Revaler Erzbischofs Profittlich“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profittlich-Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-06-19-900 Jahre Birresdorf-093.jpg|thumb|rechts|Gedenktafel an der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf.]]&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Eduard Profittlich werden &amp;amp;ndash; insbesondere zu seinem Geburts- oder Todestag &amp;amp;ndash; regelmäßig Messen in seiner Heimatgemeinde Leimersdorf und auch an anderen seiner Wirkungsstätten abgehalten. Auch zahlreiche Zeitungs- oder Buchartikel berichten über sein Leben. Darüber hinaus wird im wie folgt gedacht:&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort Birresdorf ist die [[Eduard Profittlich Straße]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In der Kirche in Tallinn ist eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Episcopus Martyrus &amp;amp;ndash; Eduardus Profittlich &amp;amp;ndash; Administrator Apostolicus Estoniae &amp;amp;ndash; *11 IX 1890 †22 II 1942“ (&#039;&#039;Der Bischof und Märtyrer Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Apostolischer Administrator von Estland&#039;&#039;) angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Foto der Tafel im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der estnische Nationalschriftsteller Jaan Kross arbeitete das Schicksal von Eduard Profittlich im Theaterstück „Vend Enrico ja teema piiskkop“ (&#039;&#039;Bruder Heinrich und sein Bischof&#039;&#039;) auf. Die Aufführungen fanden 2000/2001 in Tallinn, Estland, statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2007) „Bischof Profittlichs verzweifelter Kampf &amp;amp;ndash; Dem in Birresdorf geborenen Jesuiten ist ein Theaterstück gewidmet“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar in Hamburg gibt es einen „Profittlich-Raum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief vom 20.02.2002, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine von Metallbildhauer Friedhelm Pankowski erstellte Gedenktafel hängt an der Hubertuskapelle in Birresdorf. Sie zeigt ein Portait Profittlichs und darunter steht „&#039;&#039;Eduard Profittlich, in Birresdorf geboren am 11. September 1890. Erzbischof in Tallinn, Estland. Gestorben als Märtyrer am 22. Februar 1942 in Kirow, Russland.&#039;&#039;“ Die Tafel wurde am 18.06.2011 an der [[Kapelle]] angebracht und einen Tag später während eines Festgottesdienstes zur [[900-Jahr-Feier]] von Birresdorf enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert am 07.05.2000 wurde Eduard Profittlich von Papst Johannes Paul II. als „leuchtendes Beispiel“ bezeichnet. Am 30.01.2002 wurde für ihn das Seligsprechungsverfahren eingeleitet,&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (2003) [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/archiv/0308/bistuma2.htm „Letzte Messe unter dem Gelächter der Wachen &amp;amp;ndash; Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Profittlich ist eingeleitet“] in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 8 vom 23.02.3003 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2003) „Eduard Profittlich soll ein Seliger werden“ Ausgabe vom 13.02.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Prozess der mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Marge-Marie Paas, die bischhöfliche Postulatorin im Seligsprechungsprozess, bat am 13.10.2017 darum, Leben, Arbeit, Tugenden und Martyrium von Eduard Profittlich offiziell zu untersuchen. Daraufhin eröffnete Philippe Jourdan, Bischof von Tallinn, per Dekret/Edikt am am 27.11.2017 den Seeligsprechungsprozess im Bistum, der bis 2019 lief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;&amp;gt;Jourdan, Philippe (2017): [https://profittlich.eu/de/edikt/ Edikt zur Seeligsprechung] (Abruf 23.12.2023.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diözesane und der apostolische Prozess des Seligsprechungsverfahren fanden anschließend in Rom statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Marion; Moll, Helmut; Velandia, Isabelle; Jourdan, Philippe (2022):&lt;br /&gt;
„Märtyrerbischof Eduard Profittlich - ein Licht in dunklen Zeiten.“ Spiritualität - Vor 80 Jahren starb der deutsche Märtyrerbischof Eduard Profittlich durch das sowjetische Terrorregime - und mit ihm ein leuchtendes Vorbild des Glaubens.&lt;br /&gt;
Podcast: Radio Horeb. Online verfügbar unter [https://www.horeb.org/programm/news-beitraege/details/news/maertyrerbischof-eduard-profittlich-ein-licht-in-dunklen-zeiten/] (Abruf 23.12.2023).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. September 2024 erkannte Papst Franzsiskus den Tod von Profittlich als Martyrium an, womit die letzte Voraussetzung für die Seligsprechung erfüllt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseamt des Heiligen Stuhls (2024): „Promulgazione di Decreti del Dicastero delle Cause dei Santi“. Online verfügbar unter [https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2024/12/18/1018/02050.html] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Seligsprechung wurde für den 17. Mai 2025 in Tallinn angesetzt, musste aber aufgrund des Todes von Papst Franziskus verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Salzmann, Hartmut (2025): „Seligsprechung von Erzbischof Profittlich ausgesetzt“. Online verfügbar unter [https://www.bonifatiuswerk.de/de/news/2025/apr/dioezese-tallinn-setzt-seligsprechung-aus/] (Abruf 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde am 06. September 2025 nachgeholt.&amp;lt;ref&amp;gt;Domradio (2025): „Estland ehrt Rheinländer mit Seligsprechung. 1942 in Sowjethaft gestorben“. Online verfügbar unter [https://www.domradio.de/artikel/estland-ehrt-rheinlaender-mit-seligsprechung] (Abgerufen am 06.01.2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitliche Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.09.1890 &amp;amp;ndash; Geburt in Birresdorf als Sohn von Markus Profittlich (1846&amp;amp;ndash;1920) und Dorothea Profittlich geb. Seiwert (1850&amp;amp;ndash;1913)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896 bis 1904 &amp;amp;ndash; Besuch der Volksschule in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 19.04.1903 &amp;amp;ndash; Erstkommunion in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 08.06.1904 &amp;amp;ndash; Firmung durch den Trierer Bischof Dr. Michael Felix Korum&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1904 bis 1905 &amp;amp;ndash; Einjähriger Privatunterricht in Latein bei Pastor Lorenz Buhr&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 bis 1909 &amp;amp;ndash; Besuch des Progymnasiums Ahrweiler&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909 bis 1912 &amp;amp;ndash; Besuch des Gymnasiums Linz und Abitur&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912 bis 1913 &amp;amp;ndash; Studium im Priesterseminar in Trier (2 Semester)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt; und Aufnahmeprüfung für den Jesuitenorden&lt;br /&gt;
* 11.04.1913 &amp;amp;ndash; Eintritt in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 29.04.1913 &amp;amp;ndash; Tod der Mutter nach langer Krankheit (62 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.09.1914 &amp;amp;ndash; Studium der Philosophie an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.04.1915 &amp;amp;ndash; Tod des älteren Bruders Peter in Porto Alegre, Rio Grande do Sul, Brasilien (47 Jahre, Jesuit, Professor)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.01.1916 &amp;amp;ndash; Tonsur und Weihe zum Subdiakon durch Bischof Hermann Döring in Trier&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916 &amp;amp;ndash; Einzug zum Militärdienst: Grundausbildung, anschl. Krankenpfleger und Operationsgehilfe im Kriegslazarett Verviers, Belgien&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920 bis 1922 &amp;amp;ndash; Studium der Theologie in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.08.1920 &amp;amp;ndash; Tod des Vaters (74 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 26.03.1922 &amp;amp;ndash; Weihe zum Diakon durch den Erzbischof von Köln, Karl Joseph Kardinal Schulte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.08.1922 &amp;amp;ndash; Priesterweihe in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.08.1922 &amp;amp;ndash; Primiz in der Heimatpfarrkirche in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.09.1922 &amp;amp;ndash; Führt die Trauung seines Bruders Stephan in Niederbreisig durch&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Studium in Krakau, Polen, und Erlernen der polnischen Sprache&lt;br /&gt;
* Juni 1923 &amp;amp;ndash; Promotion in Philosophie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Juli 1924 &amp;amp;ndash; Promotion in Theologie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* September 1924 bis Juni 1925 &amp;amp;ndash; Tertiat in Czechowice-Dziedzice, Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August 1925 bis März 1928 &amp;amp;ndash; Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln, heute Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* März 1928 &amp;amp;ndash; Berufung nach Hamburg: Kaplan in St. Ansgar (Kleiner Michel) und Polenseelsorger&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 02.02.1930 &amp;amp;ndash; Ordensgelübde (Ewige Profess) in der Hamburger Niederlassung der Jesuiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 &amp;amp;ndash; Berufung zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn, Estland, durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.05.1931 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Apostolischer Administrator von Estland&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 28.09.1933 &amp;amp;ndash; Privataudienz bei Papst Pius XI. und Ernennung zum Apostolischen Protonotar&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936 &amp;amp;ndash; Einmonatige Kur in Niederbreisig (wohnt bei Bruder Stephan)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.1936 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Erzbischof durch Papst Pius XI. „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Tallinn war keine Diözese)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.12.1936 &amp;amp;ndash; Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn durch Erzbischof Antonino Arata&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.05.1937 &amp;amp;ndash; Feierliches Pontifikalamt zu Pfingsten in der Pfarrkirche Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 31.07. und 01.08.1938 &amp;amp;ndash; (Letzter) Besuch in Birresdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1940 &amp;amp;ndash; Turnusmäßige Romreise und Besuch der Geschwister in Niederbreisig (zum letzten Mal im Rheinland)&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17.06.1940 &amp;amp;ndash; Sowjetische Truppen besetzen das Baltikum;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Baltikum Wikipedia:Baltikum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Drohende Deportation; Weigerung, Estland zu Verlassen&lt;br /&gt;
* 08.02.1941 &amp;amp;ndash; Abschiedsbrief an die Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Reprografie und Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.06.1941 &amp;amp;ndash; Verhaftung wegen antisowjetischer Agitation und Spionage&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.11.1941 &amp;amp;ndash; Verurteilung „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.11.1941 &amp;amp;ndash; Beschwerde gegen das Urteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.01.1942 &amp;amp;ndash; Ablehnung der Berufung&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.1942 &amp;amp;ndash; Tod in Kirow, Russland, während der Gefangenschaft (51 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.06.1990 &amp;amp;ndash; Das Oberste Gericht Estlands rehabilitiert Eduard Profittlich in Folge der Unabhängigkeit Estlands (30.03.1990) vollständig. Die öffentlichen Teile der Verhörprotokolle, Zeugenaussagen und Gerichtsdokumente werden zur Einsicht freigegeben und die bestehende Unklarheit über sein Schicksal geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.09.1990 &amp;amp;ndash; Anbringung einer Gedenktafel anlässlich des 100. Geburtstages von Eduard Profittlich an der Katholischen Kirche in Tallinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.09.1990 &amp;amp;ndash; Feierliche Prozession zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf zum Pontifikalamt in der St. Stephanus-Kirche in Leimersdorf; Neben Pastor Hermann Eugen Heckel und Weihbischof Leo Schwarz nehmen auch der Pfarrer von St. Peter und Paul aus Tallinn, Rein Ounappuu, sowie Erzbischof Josip Uhac teil&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (1990) „Große Prozession von Birresdorf nach Leimersdorf &amp;amp;ndash; Grafschafter gedachten des 100. Geburtstages von Erzbischof Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 17.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Ahr Rundschau (1990) „In einer Prozession auf den Spuren Profittlichs &amp;amp;ndash; Leimersdorf feierte den 100. Geburtstag des Erzbischofs“ Ausbabe vom 18.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (1990) „100. Geburtstag von Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Dem Schulweg des Erzbischofs nach von Dorf zu Dorf &amp;amp;ndash; Gedenkfeier war gleichzeitig auch Familientreffen“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 07.05.2000 &amp;amp;ndash; Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert; Papst Johannes Paul II. bezeichnet Eduard Profittlich als „leuchtendes Beispiel“ und „wertvolles Erbe“, der „uns alle als Glaubende unterstützen möge, damit wir ebenso mutig unsere Liebe zu Christus ausdrücken.“&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2001) „Papst nennt Birresdorfer &amp;quot;leuchtendes Beispiel&amp;quot;“ Ausgabe vom 13.09.2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.01.2002 &amp;amp;ndash; Einleitung des Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2003) [http://cms.bistumsarchiv-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPageView&amp;amp;PageView.PK=17&amp;amp;Template.PageStructureNode.PK=2&amp;amp;Document.PK=7449 „Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich SJ (1890-1942)“]; Kirchliches Amtsblatt vom 01.03.2003, Jahrgang Nr. 147, Artikel Nr. 49 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2002 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 60. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Zeitung (2002) „Standhafter Hirte und Märtyrer &amp;amp;ndash; Vor 60 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich im Straflager“ Ausgabe Nr. 08/2002 vom 21.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Der Erzbischof starb entkräftet im Straflager“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Er opferte sich dem Reich Gottes in Estland“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tagespost (2002) „Er ging den Leidensweg des estnischen Volkes“ Ausgabe vom 23.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Ein leidenschaftlicher Priester und bescheidener Bischof &amp;amp;ndash; Pontifikalamt und Festakt zum Todestag von Eduard Profittlich waren gut besucht“ Ausgabe vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2002) „Bistum Trier ehrt Erzbischof Profittlich &amp;amp;ndash; Gedenkfeier mit Alt-Bischof Dr. Spital in der Heimatgemeinde Leimersdorf“ Pressemitteilung vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Echo (2002) „Der Wahrheit treu geblieben &amp;amp;ndash; bis in den Tod“ Ausgabe Nr. 9 vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rundschau (2002) „Gottesdienst und Festakt: An großen Sohn Birresdorfs erinnert &amp;amp;ndash; Erzbischof Profittlich wurde ein Opfer des Sowjet-Terrors“ Ausgabe vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Auch Anekdoten vom Märtyrerbischof &amp;amp;ndash; Autor Lambert Klinke und Altbischof Hermann-Josef Spital gestalteten Festakt für Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 28.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.02.2012 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 70. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf gemeinsam mit Generalvikar Alfonso di Giovanni (Estland), Abt Benedikt (Maria Laach), Dechant Jörg Meyrer und Pastor Kurt Groß; zuvor Lichterprozession von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf nach Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Gemeinde erinnert an mutigen Gottesmann &amp;amp;ndash; Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Rhein-Zeitung Nr. 50 vom 28.02.2012, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Grafschafter Zeitung Nr. 9 vom 01.03.2012, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kossmann (2012) „Ein Este und doch &amp;quot;einer von uns&amp;quot;“, Paulinus Nr. 12 vom 18.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.2017 &amp;amp;ndash; Offizielles Dekret von Bischof Philippe Jourdan, dass der Prozess der Seligsprechung im Bistum begonnen hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2022 &amp;amp;ndash; Gedenkgottesdienst zum 80. Todestag in Leimersdorf mit Pfarrer Alexander Burg und Prälat Helmut Moll aus Köln (Festpredigt)&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „Erzbischof Eduard Proittlich starb vor 80 Jahren. Gedenkveranstaltungen in seiner Grafschafter Heimat erinnern an den Märtyrer“ (Grafschafter Zeitung Nr. 08/2022, S. 11)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „[https://ga.de/region/ahr-und-rhein/grafschaft/erzbischof-profittlich-aus-grafschaft-starb-im-lager-in-sibirien_aid-66356499 Erzbischof Profittlich aus Grafschaft starb im Lager in Sibirien]“ (Abruf 27.02.2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;; Auch in Estland wird Profittlich gedacht&amp;lt;ref&amp;gt;Paas, Marge-Marie (2022): „Er war bereit, sein Leben für Christus zu geben. Gedenken in Estland: Vor 80 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich den Märtyrertod.“ (Paulinus vom 06.02.2022 (Nummer 6), S. 5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Eduard_Profittlich&amp;diff=7581</id>
		<title>Eduard Profittlich</title>
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		<updated>2023-12-23T16:15:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: /* Zeitliche Übersicht */ 80. Todestag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Profittlich.png|thumb|right|Eduard Profittlich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt; [[Eduard Profittlich]] &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Societas Jesu = Ordenskürzel der Jesuiten&amp;quot;&amp;gt;SJ&amp;lt;/abbr&amp;gt;  (* 11. September 1890 in Birresdorf; † 22. Februar 1942 in Kirow, Russland) war Jesuit, Märtyrer, Apostolischer Administrator für Estland und Titularerzbischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geburt und Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.09.1890 wurde Eduard Profittlich als achtes von zehn Kindern von Markus und Dorothea (geb. Seiwert) Profittlich in Birresdorf geboren. Einen Tag später erfolgte die Taufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug Geburts- und Taufregister, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Paten waren Eduard Winterhof aus Berkum bei Peine und Catharine Profittlich geb. Mertens aus Honnef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;&amp;gt;Handschriftliche Notizen von Hermann-Eugen Heckel und Ottmar Prothmann für eine geplante, aber nie erschienene Festschrift zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schulischer Werdegang führte ihn von der Volksschule in Leimersdorf (1896&amp;amp;ndash;1904) über das Progymnasium Ahrweiler zum Gymnasium Linz, wo er 1912 seine Reifeprüfung ablegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungsblatt des Vereins ehemaliger Schüler und Lehrer Gymnasium Linz, Nr. 12, Dezember 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;&amp;gt;Paulinus (1963) „Ein Bekennerbischof aus unserer Diözese“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 12 vom 24.03.1963&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend besuchte er zunächst das Priesterseminar in Trier. Da er allerdings wie sein älterer Bruder Peter (1878&amp;amp;ndash;1915) Jesuit werden wollte, trat er am 11.04.1913 in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg (Niederlande) ein und setzte sein Studium ab dem 20.09.1914 an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg (Niederlande) fort. Dieses konnte er &amp;amp;ndash; unterbrochen durch den Einzug zum Militärdienst als Sanitäter im 1. Weltkrieg &amp;amp;ndash; 1922 abschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;&amp;gt;Ottmar Prothmann (1992) [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1992/hjb1992.16.htm „Eduard Profittlich, ein Bekennerbischof aus Birresdorf“] in [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/INH/inhalt.hjb1992.htm Heimatjahrbuch 1992 des Kreises Ahrweiler], S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priesterweihe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Priester wurde Eduard Profittlich am 27.08.1922 in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen, geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;&amp;gt;Auszug „Ordinibus Initiati“, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend hielt er seine Primiz am 30.08.1922 in seiner Heimatpfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polenseelsorger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er meldete sich freiwillig für die Russlandmission des Jesuitenordens und bereitete sich darauf zunächst bei einem weiterführenden Studium in Krakau (Polen) vor. Hier promovierte er zunächst im Juni 1923 in Philosophie und dann im Juli 1924 in Theologie. Nach seinem Tertiat in Czechowice-Dziedzice (Polen) von September 1924 bis Juni 1925 machte jedoch die politische Lage einen Einsatz in der damaligen Sowjetunion unmöglich. Daher wurde er von August 1925 bis März 1928 als Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln (heute Polen) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort wurde er als Kaplan nach St. Ansgar (Kleiner Michel) in Hamburg mit der besonderen Aufgabe der Polenseelsorge gerufen. In Hamburg legte er am 02.02.1930 das Ordensgelübde der Jesuiten (Ewige Profess) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2001) [http://www.bbkl.de/p/profittlich_e.shtml Eintrag zu Eduard Profittlich] im [http://www.bbkl.de/ Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung nach Estland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde er dann durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini, zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn (Hauptstadt von  Estland) berufen. Dieses Amt übernahm er am 11.05.1931.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Profittlich Wikipedia-Eintrag zu Eduard Profittlich] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner guten Arbeit in Estland wurde Eduard Profittlich von Papst Pius XI. bei einer Privataudienz am 28.09.1933 Apostolischen Protonotar ernannt. Am 27.11.1936 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof. Da Tallinn keine Diözese war, wurde er zum „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Edirne, Türkei) ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt; Die Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn erfolgte am 27.12.1936 durch Erzbischof Antonino Arata.&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Eduard Profittlich aus Birresdorf Titularerzbischof von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Ein Sohn des Kreises Ahrweiler Titularerzbischof von Adrianopel Apostolischer Administrator von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Profittlich ein Sohn der Gemeinde Birresdorf“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (1936) „Ein Sohn des Kreises Ahrweiler zum Bischof ernannt“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier] vom 20.12.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seiner Heimatgemeinde blieb er verbunden. So hielt er am 16.05.1937 ein feierliches Pontifikalamt in der Pfarrkirche Leimersdorf ab. Sein letzter Besuch in Birresdorf fand am 31.07. und 01.08.1938 statt. Seine Familie sah er letztmalig im Frühjahr 1940 in Niederbreisig auf einer Rückreise von Rom nach Tallinn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaftierung und Tod ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sowjetische Truppen am 17.06.1940 das Baltikum besetzten, rang Profittlich wegen einer drohenden Deportation mit sich um eine Rückkehr in seine Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe vom 25.10.1940 und 31.10.1940, Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich entschied er sich, bei seiner Gemeinde in Estland zu bleiben&amp;lt;ref&amp;gt;Antwort am 10.02.1941 auf das Telegramm vom Vatikan, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;ndash; auch weil ihm der Heilige Stuhl dafür grünes Licht gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Telegramm des Vatikans vom 01.02.1941, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22.06.1941 marschierten Truppen der Wehrmacht in Russland ein und in der Folge wurde Profittlich am 27.06.1941&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht in Brief vom 29.10.1941 zitiert, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen antisowjetischer Agitation und Spionage verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;&amp;gt;Die katholischen Neumärtyrer Rußlands: [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlih Übersicht], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitliharticle Artikel], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihphoto Fotos], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihbiblio Rede] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2000) „Erzbischof Eduard Profittlich und die katholische Kirche in Estland 1930 &amp;amp;ndash; 1942“; Hess, Ulm; ISBN 3-87336-026-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Gerichtsprozesses wurde er am 21.11.1941 „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen verurteilt. Es folgte seine Deportation in das Gefängnis von Kirow (Russland), wo er am 22.02.1942 mit 51 Jahren &amp;amp;ndash; der erst am 02.12.1966 erstellten Todesbescheinigung nach noch vor Vollstreckung seiner Hinrichtung &amp;amp;ndash; starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unklares Schicksal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal von Eduard Profittlich nach seiner Verhaftung blieb allerdings für Jahrzehnte unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;&amp;gt;Unbekannt (~1956) „Vor 15 Jahren kam der letzte Brief &amp;amp;ndash; Erzbischof Eduard Profittlich, ein Sohn aus dem Ahrkreis, in Rußland vermisst“ Zeitungsartikel von ca. 1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz intensiver Bemühungen seitens seiner Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 01.10.1957 an Stephan Profittlich, Abschrift aus dem Archiv der Norddeutschen Provinz des Jesuitenordens, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;, des Auswärtigen Amtes&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 21.03.1957, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiterer Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Heimatortskartei für Deutschbalten vom 24.02.1955, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Christlicher Nachrichtendienst an Pfarrer Zils vom 25.01.1952, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte nicht geklärt werden, was mit ihm nach seiner Verhaftung geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr kamen Gerüchte auf, er sei in Sibirien&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe von Lorenz Schneider vom 25.11.1955 und 25.04.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Alois Geisen vom 26.01.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und vielleicht sogar noch am Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;11. Kongress Kirche in Not 1961, Auszug im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in Folge der Unabhängigkeit Estlands&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Züricher Zeitung (1990) „Estland keine &amp;quot;Sowjetrepublik&amp;quot; mehr“ in Neue Züricher Zeitung vom 10.05.1990&amp;lt;/ref&amp;gt; rehabilitierte das Oberste Gericht Estlands ihn am 12.06.1990 vollständig und gab Dokumente zur Einsicht frei, die eine teilweise Rekonstruktion seiner letzten Lebensmonate erlauben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Grulich „Katholische Kirche in Estland: Das Rätsel um den Tod des Revaler Erzbischofs Profittlich“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profittlich-Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-06-19-900 Jahre Birresdorf-093.jpg|thumb|rechts|Gedenktafel an der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf.]]&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Eduard Profittlich werden &amp;amp;ndash; insbesondere zu seinem Geburts- oder Todestag &amp;amp;ndash; regelmäßig Messen in seiner Heimatgemeinde Leimersdorf und auch an anderen seiner Wirkungsstätten abgehalten. Auch zahlreiche Zeitungs- oder Buchartikel berichten über sein Leben. Darüber hinaus wird im wie folgt gedacht:&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort Birresdorf ist die [[Eduard Profittlich Straße]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In der Kirche in Tallinn ist eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Episcopus Martyrus &amp;amp;ndash; Eduardus Profittlich &amp;amp;ndash; Administrator Apostolicus Estoniae &amp;amp;ndash; *11 IX 1890 †22 II 1942“ (&#039;&#039;Der Bischof und Märtyrer Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Apostolischer Administrator von Estland&#039;&#039;) angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Foto der Tafel im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der estnische Nationalschriftsteller Jaan Kross arbeitete das Schicksal von Eduard Profittlich im Theaterstück „Vend Enrico ja teema piiskkop“ (&#039;&#039;Bruder Heinrich und sein Bischof&#039;&#039;) auf. Die Aufführungen fanden 2000/2001 in Tallinn, Estland, statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2007) „Bischof Profittlichs verzweifelter Kampf &amp;amp;ndash; Dem in Birresdorf geborenen Jesuiten ist ein Theaterstück gewidmet“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar in Hamburg gibt es einen „Profittlich-Raum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief vom 20.02.2002, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine von Metallbildhauer Friedhelm Pankowski erstellte Gedenktafel hängt an der Hubertuskapelle in Birresdorf. Sie zeigt ein Portait Profittlichs und darunter steht „&#039;&#039;Eduard Profittlich, in Birresdorf geboren am 11. September 1890. Erzbischof in Tallinn, Estland. Gestorben als Märtyrer am 22. Februar 1942 in Kirow, Russland.&#039;&#039;“ Die Tafel wurde am 18.06.2011 an der [[Kapelle]] angebracht und einen Tag später während eines Festgottesdienstes zur [[900-Jahr-Feier]] von Birresdorf enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert am 07.05.2000 wurde Eduard Profittlich von Papst Johannes Paul II. als „leuchtendes Beispiel“ bezeichnet. Am 30.01.2002 wurde für ihn das Seligsprechungsverfahren eingeleitet,&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (2003) [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/archiv/0308/bistuma2.htm „Letzte Messe unter dem Gelächter der Wachen &amp;amp;ndash; Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Profittlich ist eingeleitet“] in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 8 vom 23.02.3003 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2003) „Eduard Profittlich soll ein Seliger werden“ Ausgabe vom 13.02.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Prozess der mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Marge-Marie Paas, die bischhöfliche Postulatorin im Seligsprechungsprozess, bat am 13.10.2017 darum, Leben, Arbeit, Tugenden und Martyrium von Eduard Profittlich offiziell zu untersuchen. Daraufhin eröffnete Philippe Jourdan, Bischof von Tallinn, per Dekret/Edikt am am 27.11.2017 den Seeligsprechungsprozess im Bistum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;&amp;gt;Jourdan, Philippe (2017): [https://profittlich.eu/de/edikt/ Edikt zur Seeligsprechung] (Abruf 23.12.2023.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diözesane Prozess des Seligsprechungsverfahren ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Aktuell läuft der apostolische Prozess in Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Marion; Moll, Helmut; Velandia, Isabelle; Jourdan, Philippe (2022):&lt;br /&gt;
„Märtyrerbischof Eduard Profittlich - ein Licht in dunklen Zeiten.“ Spiritualität - Vor 80 Jahren starb der deutsche Märtyrerbischof Eduard Profittlich durch das sowjetische Terrorregime - und mit ihm ein leuchtendes Vorbild des Glaubens.&lt;br /&gt;
Podcast: Radio Horeb. Online verfügbar unter [https://www.horeb.org/programm/news-beitraege/details/news/maertyrerbischof-eduard-profittlich-ein-licht-in-dunklen-zeiten/] (Abruf 23.12.2023).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitliche Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.09.1890 &amp;amp;ndash; Geburt in Birresdorf als Sohn von Markus Profittlich (1846&amp;amp;ndash;1920) und Dorothea Profittlich geb. Seiwert (1850&amp;amp;ndash;1913)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896 bis 1904 &amp;amp;ndash; Besuch der Volksschule in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 19.04.1903 &amp;amp;ndash; Erstkommunion in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 08.06.1904 &amp;amp;ndash; Firmung durch den Trierer Bischof Dr. Michael Felix Korum&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1904 bis 1905 &amp;amp;ndash; Einjähriger Privatunterricht in Latein bei Pastor Lorenz Buhr&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 bis 1909 &amp;amp;ndash; Besuch des Progymnasiums Ahrweiler&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909 bis 1912 &amp;amp;ndash; Besuch des Gymnasiums Linz und Abitur&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912 bis 1913 &amp;amp;ndash; Studium im Priesterseminar in Trier (2 Semester)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt; und Aufnahmeprüfung für den Jesuitenorden&lt;br /&gt;
* 11.04.1913 &amp;amp;ndash; Eintritt in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 29.04.1913 &amp;amp;ndash; Tod der Mutter nach langer Krankheit (62 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.09.1914 &amp;amp;ndash; Studium der Philosophie an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.04.1915 &amp;amp;ndash; Tod des älteren Bruders Peter in Porto Alegre, Rio Grande do Sul, Brasilien (47 Jahre, Jesuit, Professor)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.01.1916 &amp;amp;ndash; Tonsur und Weihe zum Subdiakon durch Bischof Hermann Döring in Trier&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916 &amp;amp;ndash; Einzug zum Militärdienst: Grundausbildung, anschl. Krankenpfleger und Operationsgehilfe im Kriegslazarett Verviers, Belgien&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920 bis 1922 &amp;amp;ndash; Studium der Theologie in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.08.1920 &amp;amp;ndash; Tod des Vaters (74 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 26.03.1922 &amp;amp;ndash; Weihe zum Diakon durch den Erzbischof von Köln, Karl Joseph Kardinal Schulte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.08.1922 &amp;amp;ndash; Priesterweihe in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.08.1922 &amp;amp;ndash; Primiz in der Heimatpfarrkirche in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.09.1922 &amp;amp;ndash; Führt die Trauung seines Bruders Stephan in Niederbreisig durch&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Studium in Krakau, Polen, und Erlernen der polnischen Sprache&lt;br /&gt;
* Juni 1923 &amp;amp;ndash; Promotion in Philosophie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Juli 1924 &amp;amp;ndash; Promotion in Theologie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* September 1924 bis Juni 1925 &amp;amp;ndash; Tertiat in Czechowice-Dziedzice, Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August 1925 bis März 1928 &amp;amp;ndash; Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln, heute Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* März 1928 &amp;amp;ndash; Berufung nach Hamburg: Kaplan in St. Ansgar (Kleiner Michel) und Polenseelsorger&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 02.02.1930 &amp;amp;ndash; Ordensgelübde (Ewige Profess) in der Hamburger Niederlassung der Jesuiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 &amp;amp;ndash; Berufung zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn, Estland, durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.05.1931 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Apostolischer Administrator von Estland&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 28.09.1933 &amp;amp;ndash; Privataudienz bei Papst Pius XI. und Ernennung zum Apostolischen Protonotar&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936 &amp;amp;ndash; Einmonatige Kur in Niederbreisig (wohnt bei Bruder Stephan)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.1936 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Erzbischof durch Papst Pius XI. „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Tallinn war keine Diözese)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.12.1936 &amp;amp;ndash; Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn durch Erzbischof Antonino Arata&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.05.1937 &amp;amp;ndash; Feierliches Pontifikalamt zu Pfingsten in der Pfarrkirche Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 31.07. und 01.08.1938 &amp;amp;ndash; (Letzter) Besuch in Birresdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1940 &amp;amp;ndash; Turnusmäßige Romreise und Besuch der Geschwister in Niederbreisig (zum letzten Mal im Rheinland)&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17.06.1940 &amp;amp;ndash; Sowjetische Truppen besetzen das Baltikum;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Baltikum Wikipedia:Baltikum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Drohende Deportation; Weigerung, Estland zu Verlassen&lt;br /&gt;
* 08.02.1941 &amp;amp;ndash; Abschiedsbrief an die Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Reprografie und Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.06.1941 &amp;amp;ndash; Verhaftung wegen antisowjetischer Agitation und Spionage&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.11.1941 &amp;amp;ndash; Verurteilung „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.11.1941 &amp;amp;ndash; Beschwerde gegen das Urteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.01.1942 &amp;amp;ndash; Ablehnung der Berufung&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.1942 &amp;amp;ndash; Tod in Kirow, Russland, während der Gefangenschaft (51 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.06.1990 &amp;amp;ndash; Das Oberste Gericht Estlands rehabilitiert Eduard Profittlich in Folge der Unabhängigkeit Estlands (30.03.1990) vollständig. Die öffentlichen Teile der Verhörprotokolle, Zeugenaussagen und Gerichtsdokumente werden zur Einsicht freigegeben und die bestehende Unklarheit über sein Schicksal geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.09.1990 &amp;amp;ndash; Anbringung einer Gedenktafel anlässlich des 100. Geburtstages von Eduard Profittlich an der Katholischen Kirche in Tallinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.09.1990 &amp;amp;ndash; Feierliche Prozession zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf zum Pontifikalamt in der St. Stephanus-Kirche in Leimersdorf; Neben Pastor Hermann Eugen Heckel und Weihbischof Leo Schwarz nehmen auch der Pfarrer von St. Peter und Paul aus Tallinn, Rein Ounappuu, sowie Erzbischof Josip Uhac teil&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (1990) „Große Prozession von Birresdorf nach Leimersdorf &amp;amp;ndash; Grafschafter gedachten des 100. Geburtstages von Erzbischof Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 17.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Ahr Rundschau (1990) „In einer Prozession auf den Spuren Profittlichs &amp;amp;ndash; Leimersdorf feierte den 100. Geburtstag des Erzbischofs“ Ausbabe vom 18.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (1990) „100. Geburtstag von Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Dem Schulweg des Erzbischofs nach von Dorf zu Dorf &amp;amp;ndash; Gedenkfeier war gleichzeitig auch Familientreffen“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 07.05.2000 &amp;amp;ndash; Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert; Papst Johannes Paul II. bezeichnet Eduard Profittlich als „leuchtendes Beispiel“ und „wertvolles Erbe“, der „uns alle als Glaubende unterstützen möge, damit wir ebenso mutig unsere Liebe zu Christus ausdrücken.“&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2001) „Papst nennt Birresdorfer &amp;quot;leuchtendes Beispiel&amp;quot;“ Ausgabe vom 13.09.2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.01.2002 &amp;amp;ndash; Einleitung des Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2003) [http://cms.bistumsarchiv-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPageView&amp;amp;PageView.PK=17&amp;amp;Template.PageStructureNode.PK=2&amp;amp;Document.PK=7449 „Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich SJ (1890-1942)“]; Kirchliches Amtsblatt vom 01.03.2003, Jahrgang Nr. 147, Artikel Nr. 49 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2002 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 60. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Zeitung (2002) „Standhafter Hirte und Märtyrer &amp;amp;ndash; Vor 60 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich im Straflager“ Ausgabe Nr. 08/2002 vom 21.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Der Erzbischof starb entkräftet im Straflager“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Er opferte sich dem Reich Gottes in Estland“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tagespost (2002) „Er ging den Leidensweg des estnischen Volkes“ Ausgabe vom 23.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Ein leidenschaftlicher Priester und bescheidener Bischof &amp;amp;ndash; Pontifikalamt und Festakt zum Todestag von Eduard Profittlich waren gut besucht“ Ausgabe vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2002) „Bistum Trier ehrt Erzbischof Profittlich &amp;amp;ndash; Gedenkfeier mit Alt-Bischof Dr. Spital in der Heimatgemeinde Leimersdorf“ Pressemitteilung vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Echo (2002) „Der Wahrheit treu geblieben &amp;amp;ndash; bis in den Tod“ Ausgabe Nr. 9 vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rundschau (2002) „Gottesdienst und Festakt: An großen Sohn Birresdorfs erinnert &amp;amp;ndash; Erzbischof Profittlich wurde ein Opfer des Sowjet-Terrors“ Ausgabe vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Auch Anekdoten vom Märtyrerbischof &amp;amp;ndash; Autor Lambert Klinke und Altbischof Hermann-Josef Spital gestalteten Festakt für Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 28.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.02.2012 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 70. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf gemeinsam mit Generalvikar Alfonso di Giovanni (Estland), Abt Benedikt (Maria Laach), Dechant Jörg Meyrer und Pastor Kurt Groß; zuvor Lichterprozession von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf nach Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Gemeinde erinnert an mutigen Gottesmann &amp;amp;ndash; Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Rhein-Zeitung Nr. 50 vom 28.02.2012, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Grafschafter Zeitung Nr. 9 vom 01.03.2012, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kossmann (2012) „Ein Este und doch &amp;quot;einer von uns&amp;quot;“, Paulinus Nr. 12 vom 18.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.2017 &amp;amp;ndash; Offizielles Dekret von Bischof Philippe Jourdan, dass der Prozess der Seligsprechung im Bistum begonnen hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2022 &amp;amp;ndash; Gedenkgottesdienst zum 80. Todestag in Leimersdorf mit Pfarrer Alexander Burg und Prälat Helmut Moll aus Köln (Festpredigt)&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „Erzbischof Eduard Proittlich starb vor 80 Jahren. Gedenkveranstaltungen in seiner Grafschafter Heimat erinnern an den Märtyrer“ (Grafschafter Zeitung Nr. 08/2022, S. 11)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Thomas (2022): „[https://ga.de/region/ahr-und-rhein/grafschaft/erzbischof-profittlich-aus-grafschaft-starb-im-lager-in-sibirien_aid-66356499 Erzbischof Profittlich aus Grafschaft starb im Lager in Sibirien]“ (Abruf 27.02.2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;; Auch in Estland wird Profittlich gedacht&amp;lt;ref&amp;gt;Paas, Marge-Marie (2022): „Er war bereit, sein Leben für Christus zu geben. Gedenken in Estland: Vor 80 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich den Märtyrertod.“ (Paulinus vom 06.02.2022 (Nummer 6), S. 5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Eduard_Profittlich&amp;diff=7580</id>
		<title>Eduard Profittlich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Eduard_Profittlich&amp;diff=7580"/>
		<updated>2023-12-23T16:04:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Insb. #Seligsprechung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Profittlich.png|thumb|right|Eduard Profittlich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt; [[Eduard Profittlich]] &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Societas Jesu = Ordenskürzel der Jesuiten&amp;quot;&amp;gt;SJ&amp;lt;/abbr&amp;gt;  (* 11. September 1890 in Birresdorf; † 22. Februar 1942 in Kirow, Russland) war Jesuit, Märtyrer, Apostolischer Administrator für Estland und Titularerzbischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geburt und Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.09.1890 wurde Eduard Profittlich als achtes von zehn Kindern von Markus und Dorothea (geb. Seiwert) Profittlich in Birresdorf geboren. Einen Tag später erfolgte die Taufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug Geburts- und Taufregister, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Paten waren Eduard Winterhof aus Berkum bei Peine und Catharine Profittlich geb. Mertens aus Honnef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;&amp;gt;Handschriftliche Notizen von Hermann-Eugen Heckel und Ottmar Prothmann für eine geplante, aber nie erschienene Festschrift zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schulischer Werdegang führte ihn von der Volksschule in Leimersdorf (1896&amp;amp;ndash;1904) über das Progymnasium Ahrweiler zum Gymnasium Linz, wo er 1912 seine Reifeprüfung ablegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungsblatt des Vereins ehemaliger Schüler und Lehrer Gymnasium Linz, Nr. 12, Dezember 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;&amp;gt;Paulinus (1963) „Ein Bekennerbischof aus unserer Diözese“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 12 vom 24.03.1963&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend besuchte er zunächst das Priesterseminar in Trier. Da er allerdings wie sein älterer Bruder Peter (1878&amp;amp;ndash;1915) Jesuit werden wollte, trat er am 11.04.1913 in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg (Niederlande) ein und setzte sein Studium ab dem 20.09.1914 an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg (Niederlande) fort. Dieses konnte er &amp;amp;ndash; unterbrochen durch den Einzug zum Militärdienst als Sanitäter im 1. Weltkrieg &amp;amp;ndash; 1922 abschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;&amp;gt;Ottmar Prothmann (1992) [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1992/hjb1992.16.htm „Eduard Profittlich, ein Bekennerbischof aus Birresdorf“] in [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/INH/inhalt.hjb1992.htm Heimatjahrbuch 1992 des Kreises Ahrweiler], S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priesterweihe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Priester wurde Eduard Profittlich am 27.08.1922 in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen, geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;&amp;gt;Auszug „Ordinibus Initiati“, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend hielt er seine Primiz am 30.08.1922 in seiner Heimatpfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polenseelsorger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er meldete sich freiwillig für die Russlandmission des Jesuitenordens und bereitete sich darauf zunächst bei einem weiterführenden Studium in Krakau (Polen) vor. Hier promovierte er zunächst im Juni 1923 in Philosophie und dann im Juli 1924 in Theologie. Nach seinem Tertiat in Czechowice-Dziedzice (Polen) von September 1924 bis Juni 1925 machte jedoch die politische Lage einen Einsatz in der damaligen Sowjetunion unmöglich. Daher wurde er von August 1925 bis März 1928 als Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln (heute Polen) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort wurde er als Kaplan nach St. Ansgar (Kleiner Michel) in Hamburg mit der besonderen Aufgabe der Polenseelsorge gerufen. In Hamburg legte er am 02.02.1930 das Ordensgelübde der Jesuiten (Ewige Profess) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2001) [http://www.bbkl.de/p/profittlich_e.shtml Eintrag zu Eduard Profittlich] im [http://www.bbkl.de/ Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung nach Estland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde er dann durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini, zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn (Hauptstadt von  Estland) berufen. Dieses Amt übernahm er am 11.05.1931.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Profittlich Wikipedia-Eintrag zu Eduard Profittlich] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner guten Arbeit in Estland wurde Eduard Profittlich von Papst Pius XI. bei einer Privataudienz am 28.09.1933 Apostolischen Protonotar ernannt. Am 27.11.1936 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof. Da Tallinn keine Diözese war, wurde er zum „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Edirne, Türkei) ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt; Die Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn erfolgte am 27.12.1936 durch Erzbischof Antonino Arata.&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Eduard Profittlich aus Birresdorf Titularerzbischof von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Ein Sohn des Kreises Ahrweiler Titularerzbischof von Adrianopel Apostolischer Administrator von Estland“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unbekannt (1936) „Titularerzbischof Profittlich ein Sohn der Gemeinde Birresdorf“ in Zeitungsartikel von 1936, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (1936) „Ein Sohn des Kreises Ahrweiler zum Bischof ernannt“ in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier] vom 20.12.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seiner Heimatgemeinde blieb er verbunden. So hielt er am 16.05.1937 ein feierliches Pontifikalamt in der Pfarrkirche Leimersdorf ab. Sein letzter Besuch in Birresdorf fand am 31.07. und 01.08.1938 statt. Seine Familie sah er letztmalig im Frühjahr 1940 in Niederbreisig auf einer Rückreise von Rom nach Tallinn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaftierung und Tod ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sowjetische Truppen am 17.06.1940 das Baltikum besetzten, rang Profittlich wegen einer drohenden Deportation mit sich um eine Rückkehr in seine Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe vom 25.10.1940 und 31.10.1940, Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich entschied er sich, bei seiner Gemeinde in Estland zu bleiben&amp;lt;ref&amp;gt;Antwort am 10.02.1941 auf das Telegramm vom Vatikan, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;ndash; auch weil ihm der Heilige Stuhl dafür grünes Licht gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Telegramm des Vatikans vom 01.02.1941, Abschrift im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22.06.1941 marschierten Truppen der Wehrmacht in Russland ein und in der Folge wurde Profittlich am 27.06.1941&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht in Brief vom 29.10.1941 zitiert, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen antisowjetischer Agitation und Spionage verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;&amp;gt;Die katholischen Neumärtyrer Rußlands: [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlih Übersicht], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitliharticle Artikel], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihphoto Fotos], [http://de.catholicmartyrs.org/index.php?mod=pages&amp;amp;page=profitlihbiblio Rede] (Abruf am 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;&amp;gt;Lambert Klinke (2000) „Erzbischof Eduard Profittlich und die katholische Kirche in Estland 1930 &amp;amp;ndash; 1942“; Hess, Ulm; ISBN 3-87336-026-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Gerichtsprozesses wurde er am 21.11.1941 „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen verurteilt. Es folgte seine Deportation in das Gefängnis von Kirow (Russland), wo er am 22.02.1942 mit 51 Jahren &amp;amp;ndash; der erst am 02.12.1966 erstellten Todesbescheinigung nach noch vor Vollstreckung seiner Hinrichtung &amp;amp;ndash; starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unklares Schicksal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal von Eduard Profittlich nach seiner Verhaftung blieb allerdings für Jahrzehnte unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;&amp;gt;Unbekannt (~1956) „Vor 15 Jahren kam der letzte Brief &amp;amp;ndash; Erzbischof Eduard Profittlich, ein Sohn aus dem Ahrkreis, in Rußland vermisst“ Zeitungsartikel von ca. 1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz intensiver Bemühungen seitens seiner Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 01.10.1957 an Stephan Profittlich, Abschrift aus dem Archiv der Norddeutschen Provinz des Jesuitenordens, Kopie im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;, des Auswärtigen Amtes&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Auswärtigen Amtes vom 21.03.1957, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiterer Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Heimatortskartei für Deutschbalten vom 24.02.1955, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Christlicher Nachrichtendienst an Pfarrer Zils vom 25.01.1952, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte nicht geklärt werden, was mit ihm nach seiner Verhaftung geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr kamen Gerüchte auf, er sei in Sibirien&amp;lt;ref&amp;gt;Briefe von Lorenz Schneider vom 25.11.1955 und 25.04.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Alois Geisen vom 26.01.1956, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt; und vielleicht sogar noch am Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;11. Kongress Kirche in Not 1961, Auszug im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in Folge der Unabhängigkeit Estlands&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Züricher Zeitung (1990) „Estland keine &amp;quot;Sowjetrepublik&amp;quot; mehr“ in Neue Züricher Zeitung vom 10.05.1990&amp;lt;/ref&amp;gt; rehabilitierte das Oberste Gericht Estlands ihn am 12.06.1990 vollständig und gab Dokumente zur Einsicht frei, die eine teilweise Rekonstruktion seiner letzten Lebensmonate erlauben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Grulich „Katholische Kirche in Estland: Das Rätsel um den Tod des Revaler Erzbischofs Profittlich“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profittlich-Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-06-19-900 Jahre Birresdorf-093.jpg|thumb|rechts|Gedenktafel an der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf.]]&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Eduard Profittlich werden &amp;amp;ndash; insbesondere zu seinem Geburts- oder Todestag &amp;amp;ndash; regelmäßig Messen in seiner Heimatgemeinde Leimersdorf und auch an anderen seiner Wirkungsstätten abgehalten. Auch zahlreiche Zeitungs- oder Buchartikel berichten über sein Leben. Darüber hinaus wird im wie folgt gedacht:&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort Birresdorf ist die [[Eduard Profittlich Straße]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In der Kirche in Tallinn ist eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Episcopus Martyrus &amp;amp;ndash; Eduardus Profittlich &amp;amp;ndash; Administrator Apostolicus Estoniae &amp;amp;ndash; *11 IX 1890 †22 II 1942“ (&#039;&#039;Der Bischof und Märtyrer Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Apostolischer Administrator von Estland&#039;&#039;) angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Foto der Tafel im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der estnische Nationalschriftsteller Jaan Kross arbeitete das Schicksal von Eduard Profittlich im Theaterstück „Vend Enrico ja teema piiskkop“ (&#039;&#039;Bruder Heinrich und sein Bischof&#039;&#039;) auf. Die Aufführungen fanden 2000/2001 in Tallinn, Estland, statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2007) „Bischof Profittlichs verzweifelter Kampf &amp;amp;ndash; Dem in Birresdorf geborenen Jesuiten ist ein Theaterstück gewidmet“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar in Hamburg gibt es einen „Profittlich-Raum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief vom 20.02.2002, Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine von Metallbildhauer Friedhelm Pankowski erstellte Gedenktafel hängt an der Hubertuskapelle in Birresdorf. Sie zeigt ein Portait Profittlichs und darunter steht „&#039;&#039;Eduard Profittlich, in Birresdorf geboren am 11. September 1890. Erzbischof in Tallinn, Estland. Gestorben als Märtyrer am 22. Februar 1942 in Kirow, Russland.&#039;&#039;“ Die Tafel wurde am 18.06.2011 an der [[Kapelle]] angebracht und einen Tag später während eines Festgottesdienstes zur [[900-Jahr-Feier]] von Birresdorf enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert am 07.05.2000 wurde Eduard Profittlich von Papst Johannes Paul II. als „leuchtendes Beispiel“ bezeichnet. Am 30.01.2002 wurde für ihn das Seligsprechungsverfahren eingeleitet,&amp;lt;ref&amp;gt;Paulinus (2003) [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/archiv/0308/bistuma2.htm „Letzte Messe unter dem Gelächter der Wachen &amp;amp;ndash; Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Profittlich ist eingeleitet“] in [http://www.wochenzeitung.paulinus.de/ Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier], Ausgabe Nr. 8 vom 23.02.3003 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2003) „Eduard Profittlich soll ein Seliger werden“ Ausgabe vom 13.02.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Prozess der mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Marge-Marie Paas, die bischhöfliche Postulatorin im Seligsprechungsprozess, bat am 13.10.2017 darum, Leben, Arbeit, Tugenden und Martyrium von Eduard Profittlich offiziell zu untersuchen. Daraufhin eröffnete Philippe Jourdan, Bischof von Tallinn, per Dekret/Edikt am am 27.11.2017 den Seeligsprechungsprozess im Bistum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;&amp;gt;Jourdan, Philippe (2017): [https://profittlich.eu/de/edikt/ Edikt zur Seeligsprechung] (Abruf 23.12.2023.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diözesane Prozess des Seligsprechungsverfahren ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Aktuell läuft der apostolische Prozess in Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Marion; Moll, Helmut; Velandia, Isabelle; Jourdan, Philippe (2022):&lt;br /&gt;
„Märtyrerbischof Eduard Profittlich - ein Licht in dunklen Zeiten.“ Spiritualität - Vor 80 Jahren starb der deutsche Märtyrerbischof Eduard Profittlich durch das sowjetische Terrorregime - und mit ihm ein leuchtendes Vorbild des Glaubens.&lt;br /&gt;
Podcast: Radio Horeb. Online verfügbar unter [https://www.horeb.org/programm/news-beitraege/details/news/maertyrerbischof-eduard-profittlich-ein-licht-in-dunklen-zeiten/] (Abruf 23.12.2023).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitliche Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.09.1890 &amp;amp;ndash; Geburt in Birresdorf als Sohn von Markus Profittlich (1846&amp;amp;ndash;1920) und Dorothea Profittlich geb. Seiwert (1850&amp;amp;ndash;1913)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896 bis 1904 &amp;amp;ndash; Besuch der Volksschule in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 19.04.1903 &amp;amp;ndash; Erstkommunion in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 08.06.1904 &amp;amp;ndash; Firmung durch den Trierer Bischof Dr. Michael Felix Korum&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1904 bis 1905 &amp;amp;ndash; Einjähriger Privatunterricht in Latein bei Pastor Lorenz Buhr&amp;lt;ref name=&amp;quot;paulinus_1963-03-24&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 bis 1909 &amp;amp;ndash; Besuch des Progymnasiums Ahrweiler&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909 bis 1912 &amp;amp;ndash; Besuch des Gymnasiums Linz und Abitur&amp;lt;ref name=&amp;quot;linz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912 bis 1913 &amp;amp;ndash; Studium im Priesterseminar in Trier (2 Semester)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt; und Aufnahmeprüfung für den Jesuitenorden&lt;br /&gt;
* 11.04.1913 &amp;amp;ndash; Eintritt in das Noviziat der Jesuiten in `s-Heerenberg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 29.04.1913 &amp;amp;ndash; Tod der Mutter nach langer Krankheit (62 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.09.1914 &amp;amp;ndash; Studium der Philosophie an der Jesuiten-Hochschule in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20.04.1915 &amp;amp;ndash; Tod des älteren Bruders Peter in Porto Alegre, Rio Grande do Sul, Brasilien (47 Jahre, Jesuit, Professor)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.01.1916 &amp;amp;ndash; Tonsur und Weihe zum Subdiakon durch Bischof Hermann Döring in Trier&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916 &amp;amp;ndash; Einzug zum Militärdienst: Grundausbildung, anschl. Krankenpfleger und Operationsgehilfe im Kriegslazarett Verviers, Belgien&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920 bis 1922 &amp;amp;ndash; Studium der Theologie in Valkenburg, Niederlande&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.08.1920 &amp;amp;ndash; Tod des Vaters (74 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 26.03.1922 &amp;amp;ndash; Weihe zum Diakon durch den Erzbischof von Köln, Karl Joseph Kardinal Schulte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.08.1922 &amp;amp;ndash; Priesterweihe in Valkenburg durch den Bischof von Roermond, Laurentius Schrijnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordinibus_initiati&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.08.1922 &amp;amp;ndash; Primiz in der Heimatpfarrkirche in Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 04.09.1922 &amp;amp;ndash; Führt die Trauung seines Bruders Stephan in Niederbreisig durch&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Studium in Krakau, Polen, und Erlernen der polnischen Sprache&lt;br /&gt;
* Juni 1923 &amp;amp;ndash; Promotion in Philosophie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor philosophiae (Doktor der Philosophie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. phil.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Juli 1924 &amp;amp;ndash; Promotion in Theologie (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Doctor theologiae (Doktor der Theologie)&amp;quot;&amp;gt;Dr. theol.&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* September 1924 bis Juni 1925 &amp;amp;ndash; Tertiat in Czechowice-Dziedzice, Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August 1925 bis März 1928 &amp;amp;ndash; Volksmissionar, Exerzitienmeister und Prediger in Oppeln, heute Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* März 1928 &amp;amp;ndash; Berufung nach Hamburg: Kaplan in St. Ansgar (Kleiner Michel) und Polenseelsorger&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 02.02.1930 &amp;amp;ndash; Ordensgelübde (Ewige Profess) in der Hamburger Niederlassung der Jesuiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 &amp;amp;ndash; Berufung zum Pfarrer von St. Peter und Paul in Tallinn, Estland, durch den Apostolischen Administrator für Estland, Erzbischof Antonino Zecchini&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.05.1931 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Apostolischer Administrator von Estland&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 28.09.1933 &amp;amp;ndash; Privataudienz bei Papst Pius XI. und Ernennung zum Apostolischen Protonotar&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936 &amp;amp;ndash; Einmonatige Kur in Niederbreisig (wohnt bei Bruder Stephan)&amp;lt;ref name=&amp;quot;notizen_heckel_prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.1936 &amp;amp;ndash; Ernennung zum Erzbischof durch Papst Pius XI. „Titularerzbischof von Adrianopel“ (Tallinn war keine Diözese)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.12.1936 &amp;amp;ndash; Bischofsweihe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Tallinn durch Erzbischof Antonino Arata&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.05.1937 &amp;amp;ndash; Feierliches Pontifikalamt zu Pfingsten in der Pfarrkirche Leimersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 31.07. und 01.08.1938 &amp;amp;ndash; (Letzter) Besuch in Birresdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann1992&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1940 &amp;amp;ndash; Turnusmäßige Romreise und Besuch der Geschwister in Niederbreisig (zum letzten Mal im Rheinland)&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitung_ca_1956&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17.06.1940 &amp;amp;ndash; Sowjetische Truppen besetzen das Baltikum;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Baltikum Wikipedia:Baltikum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Drohende Deportation; Weigerung, Estland zu Verlassen&lt;br /&gt;
* 08.02.1941 &amp;amp;ndash; Abschiedsbrief an die Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Reprografie und Abschriften im Pfarrarchiv Leimersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.06.1941 &amp;amp;ndash; Verhaftung wegen antisowjetischer Agitation und Spionage&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 21.11.1941 &amp;amp;ndash; Verurteilung „wegen verbotener Mithilfe bei der Ausreise von katholischem Kirchenpersonal“ zu fünf Jahren Freiheitsverlust in einem Straflager der &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Narodny kommissariat wnutrennich del = Volkskommissariat für innere Angelegenheiten&amp;quot;&amp;gt;NKWD&amp;lt;/abbr&amp;gt; sowie „wegen kontrarevolutionärer Tätigkeit und Agitation in der Kirche“ zum Tod durch Erschießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.11.1941 &amp;amp;ndash; Beschwerde gegen das Urteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.01.1942 &amp;amp;ndash; Ablehnung der Berufung&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.1942 &amp;amp;ndash; Tod in Kirow, Russland, während der Gefangenschaft (51 Jahre)&amp;lt;ref name=&amp;quot;catholicmartyrs&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klinke2000&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12.06.1990 &amp;amp;ndash; Das Oberste Gericht Estlands rehabilitiert Eduard Profittlich in Folge der Unabhängigkeit Estlands (30.03.1990) vollständig. Die öffentlichen Teile der Verhörprotokolle, Zeugenaussagen und Gerichtsdokumente werden zur Einsicht freigegeben und die bestehende Unklarheit über sein Schicksal geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11.09.1990 &amp;amp;ndash; Anbringung einer Gedenktafel anlässlich des 100. Geburtstages von Eduard Profittlich an der Katholischen Kirche in Tallinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;grulich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 16.09.1990 &amp;amp;ndash; Feierliche Prozession zum 100. Geburtstag von Eduard Profittlich von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf zum Pontifikalamt in der St. Stephanus-Kirche in Leimersdorf; Neben Pastor Hermann Eugen Heckel und Weihbischof Leo Schwarz nehmen auch der Pfarrer von St. Peter und Paul aus Tallinn, Rein Ounappuu, sowie Erzbischof Josip Uhac teil&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (1990) „Große Prozession von Birresdorf nach Leimersdorf &amp;amp;ndash; Grafschafter gedachten des 100. Geburtstages von Erzbischof Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 17.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Ahr Rundschau (1990) „In einer Prozession auf den Spuren Profittlichs &amp;amp;ndash; Leimersdorf feierte den 100. Geburtstag des Erzbischofs“ Ausbabe vom 18.09.1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (1990) „100. Geburtstag von Eduard Profittlich &amp;amp;ndash; Dem Schulweg des Erzbischofs nach von Dorf zu Dorf &amp;amp;ndash; Gedenkfeier war gleichzeitig auch Familientreffen“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 07.05.2000 &amp;amp;ndash; Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert; Papst Johannes Paul II. bezeichnet Eduard Profittlich als „leuchtendes Beispiel“ und „wertvolles Erbe“, der „uns alle als Glaubende unterstützen möge, damit wir ebenso mutig unsere Liebe zu Christus ausdrücken.“&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2001) „Papst nennt Birresdorfer &amp;quot;leuchtendes Beispiel&amp;quot;“ Ausgabe vom 13.09.2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 30.01.2002 &amp;amp;ndash; Einleitung des Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2003) [http://cms.bistumsarchiv-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPageView&amp;amp;PageView.PK=17&amp;amp;Template.PageStructureNode.PK=2&amp;amp;Document.PK=7449 „Seligsprechungsverfahren für Erzbischof Eduard Profittlich SJ (1890-1942)“]; Kirchliches Amtsblatt vom 01.03.2003, Jahrgang Nr. 147, Artikel Nr. 49 (Abruf 21.01.2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22.02.2002 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 60. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Zeitung (2002) „Standhafter Hirte und Märtyrer &amp;amp;ndash; Vor 60 Jahren starb Erzbischof Eduard Profittlich im Straflager“ Ausgabe Nr. 08/2002 vom 21.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Der Erzbischof starb entkräftet im Straflager“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Er opferte sich dem Reich Gottes in Estland“ Ausgabe vom 22.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tagespost (2002) „Er ging den Leidensweg des estnischen Volkes“ Ausgabe vom 23.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;General-Anzeiger (2002) „Ein leidenschaftlicher Priester und bescheidener Bischof &amp;amp;ndash; Pontifikalamt und Festakt zum Todestag von Eduard Profittlich waren gut besucht“ Ausgabe vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bistum Trier (2002) „Bistum Trier ehrt Erzbischof Profittlich &amp;amp;ndash; Gedenkfeier mit Alt-Bischof Dr. Spital in der Heimatgemeinde Leimersdorf“ Pressemitteilung vom 26.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grafschafter Echo (2002) „Der Wahrheit treu geblieben &amp;amp;ndash; bis in den Tod“ Ausgabe Nr. 9 vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rundschau (2002) „Gottesdienst und Festakt: An großen Sohn Birresdorfs erinnert &amp;amp;ndash; Erzbischof Profittlich wurde ein Opfer des Sowjet-Terrors“ Ausgabe vom 27.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Zeitung (2002) „Auch Anekdoten vom Märtyrerbischof &amp;amp;ndash; Autor Lambert Klinke und Altbischof Hermann-Josef Spital gestalteten Festakt für Eduard Profittlich“ Ausgabe vom 28.02.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23.02.2012 &amp;amp;ndash; Festgottesdienst zum 70. Todestag in der Pfarrkirche St. Stephanus in Leimersdorf gemeinsam mit Generalvikar Alfonso di Giovanni (Estland), Abt Benedikt (Maria Laach), Dechant Jörg Meyrer und Pastor Kurt Groß; zuvor Lichterprozession von der [[Hubertuskapelle]] in Birresdorf nach Leimersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Gemeinde erinnert an mutigen Gottesmann &amp;amp;ndash; Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Rhein-Zeitung Nr. 50 vom 28.02.2012, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Feier zum 70. Todestag von Bischof Eduard Profittlich“, Grafschafter Zeitung Nr. 9 vom 01.03.2012, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kossmann (2012) „Ein Este und doch &amp;quot;einer von uns&amp;quot;“, Paulinus Nr. 12 vom 18.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 27.11.2017 &amp;amp;ndash; Offizielles Dekret von Bischof Philippe Jourdan, dass der Prozess der Seligsprechung im Bistum begonnen hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;jourdan_2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
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		<title>Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf</title>
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		<updated>2023-11-19T09:49:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: /* Kontakt */ Update Schriftführerin&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf]] e.V. wurde 1879 als Männer-Gesang-Verein „Eintracht“ Birresdorf gegründet. In seiner jetzigen Form als gemischter Chor besteht er seit 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Singen ist Gymnastik für die Seele&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chorprobe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer montags im [[Dorfgemeinschaftshof]] ([[Berkumer Straße]] 2, 53501 Birresdorf) in der Zeit von 20:00 bis 22:00 Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Uwe Igelmund, Telefon: 0177 / 8715367, E-Mail: [mailto:chor@birresdorf.de chor@birresdorf.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Winfried Johannes, Telefon: 0178 / 8050153, E-Mail: [mailto:winnijonny@web.de winnijonny@web.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ingrid Täte, E-Mail: [mailto:itaete@t-online.de itaete@t-online.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stellvertretende Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Annette Kurth, E-Mail: [mailto:AnnetteKurth@gmx.net AnnetteKurth@gmx.net]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schriftführerin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Petra Koczy, E-Mail: [mailto:chor@birresdorf.de chor@birresdorf.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Chors: [http://birresdorf-chor5.webnode.com/ birresdorf-chor5.webnode.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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* TOOLBOX&lt;br /&gt;
* LANGUAGES&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Text ist unter der Lizenz &amp;lt;a class=&#039;external&#039; href=&amp;quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;„Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported“&amp;lt;/a&amp;gt; verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den &amp;lt;a class=&#039;internal&#039; href=&amp;quot;https://www.birresdorf.de/wiki/Nutzungsbedingungen&amp;quot;&amp;gt;Nutzungsbedingungen&amp;lt;/a&amp;gt; beschrieben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf]] e.V. wurde 1879 als Männer-Gesang-Verein „Eintracht“ Birresdorf gegründet. In seiner jetzigen Form als gemischter Chor besteht er seit 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Singen ist Gymnastik für die Seele&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chorprobe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer montags im [[Dorfgemeinschaftshof]] ([[Berkumer Straße]] 2, 53501 Birresdorf) in der Zeit von 20:00 bis 22:00 Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Uwe Igelmund, Telefon: 0177 / 8715367, E-Mail: [mailto:chor@birresdorf.de chor@birresdorf.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Winfried Johannes, Telefon: 0178 / 8050153, E-Mail: [mailto:winnijonny@web.de winnijonny@web.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ingrid Täte, E-Mail: [mailto:itaete@t-online.de itaete@t-online.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stellvertretende Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Annette Kurth, E-Mail: [mailto:AnnetteKurth@gmx.net AnnetteKurth@gmx.net]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schriftführer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Markus Homann, Auf dem Stein 3, Telefon: 02641 / 9051999, E-Mail: [mailto:chor@birresdorf.de chor@birresdorf.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Chors: [http://birresdorf-chor5.webnode.com/ birresdorf-chor5.webnode.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<title>Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender]] listet auf einer DIN-A4-Doppelseite Birresdorfer Veranstaltungen sowie die Abholtermine für die Müllabfuhr für ein Jahr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Version ==&lt;br /&gt;
* 2023: [[Datei:2023-Kalender-Birresdorf.pdf|2023-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2023-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Warnung|Falls Sie einen Fehler im Kalender finden, wäre ein kurzer Hinweis per [mailto:webmaster@birresdorf.de E-Mail] hilfreich.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archiv ==&lt;br /&gt;
* 2022: [[Datei:2022-Kalender-Birresdorf.pdf|2022-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2022-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2021: [[Datei:2021-Kalender-Birresdorf.pdf|2021-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2021-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2020: [[Datei:2020-Kalender-Birresdorf.pdf|2020-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2020-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
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* 2018: [[Datei:2018-Kalender-Birresdorf.pdf|2018-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2018-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2017: [[Datei:2017-Kalender-Birresdorf.pdf|2017-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2017-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2016: [[Datei:2016-Kalender-Birresdorf.pdf|2016-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2016-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2015: [[Datei:2015-Kalender-Birresdorf.pdf|2015-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2015-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2014: [[Datei:2014-Kalender-Birresdorf.pdf|2014-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2014-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2013: [[Datei:2013-Kalender-Birresdorf.pdf|2013-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2013-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2012: [[Datei:2012-Kalender-Birresdorf.pdf|2012-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2012-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2011: [[Datei:2011-Kalender-Birresdorf.pdf|2011-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2011-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2010: [[Datei:2010-Kalender-Birresdorf.pdf|2010-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2010-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2009: [[Datei:2009-Kalender-Birresdorf.pdf|2009-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2009-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2008: [[Datei:2008-Kalender-Birresdorf.pdf|2008-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2008-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2007: [[Datei:2007-Kalender-Birresdorf.pdf|2007-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2007-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2006: [[Datei:Muell2006.pdf|Muell2006.pdf]] ([[Media:Muell2006.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2005: [[Datei:Muell2005.pdf|Muell2005.pdf]] ([[Media:Muell2005.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2004: [[Datei:Muell2004.pdf|Muell2004.pdf]] ([[Media:Muell2004.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2003: [[Datei:Muell2003.pdf|Muell2003.pdf]] ([[Media:Muell2003.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2002: [[Datei:Muell2002.pdf|Muell2002.pdf]] ([[Media:Muell2002.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2001: [[Datei:MUELL 01.pdf|MUELL 01.pdf]] ([[Media:MUELL 01.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Download]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2023-Kalender-Birresdorf.pdf&amp;diff=7571</id>
		<title>Datei:2023-Kalender-Birresdorf.pdf</title>
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		<updated>2022-12-16T12:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: == Beschreibung ==
{{Information
|Beschreibung  = Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender für 2023
|Datum         = 16.12.2022
|Quelle        = Selbst erstellt
|Urheber       = Andreas Thun
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}
}}
Kategorie:Datei:Dokument&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = [[Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender]] für 2023&lt;br /&gt;
|Datum         = 16.12.2022&lt;br /&gt;
|Quelle        = Selbst erstellt&lt;br /&gt;
|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Dokument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Gemischter_Chor_%E2%80%9EEintracht%E2%80%9C_1879_Birresdorf&amp;diff=7570</id>
		<title>Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Gemischter_Chor_%E2%80%9EEintracht%E2%80%9C_1879_Birresdorf&amp;diff=7570"/>
		<updated>2022-11-27T19:16:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Kontaktdaten Chor gem. E-Mail 23.11.2022 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf]] e.V. wurde 1879 als Männer-Gesang-Verein „Eintracht“ Birresdorf gegründet. In seiner jetzigen Form als gemischter Chor besteht er seit 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Singen ist Gymnastik für die Seele&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chorprobe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer montags &amp;lt;s&amp;gt;im [[Dorfgemeinschaftshof]] ([[Berkumer Straße]] 2, 53501 Birresdorf)&amp;lt;/s&amp;gt; in der Zeit von 20:00 bis 22:00 Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis der [[Dorfgemeinschaftshof]] wieder frei ist, probt der Chor im Pössemer Treff, Weisser Weg 9, 53343 Wachtberg-Werthhoven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Uwe Igelmund, Telefon: 0177 / 8715367, E-Mail: [mailto:uwe.igelmund@outlook.de uwe.igelmund@outlook.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Winfried Johannes, Telefon: 0178 / 8050153, E-Mail: [mailto:winnijonny@web.de winnijonny@web.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ingrid Täte, E-Mail: [mailto:itaete@t-online.de itaete@t-online.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stellvertretende Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Annette Kurth, E-Mail: [mailto:AnnetteKurth@gmx.net AnnetteKurth@gmx.net]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schriftführer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Markus Homann, Auf dem Stein 3, Telefon: 02641 / 9051999, E-Mail: [mailto:M@H-o-m-a-n-n.de M@H-o-m-a-n-n.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Chors: [http://birresdorf-chor5.webnode.com/ birresdorf-chor5.webnode.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Gemischter_Chor_%E2%80%9EEintracht%E2%80%9C_1879_Birresdorf&amp;diff=7569</id>
		<title>Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf</title>
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		<updated>2022-11-15T19:47:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Chorprobe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf]] e.V. wurde 1879 als Männer-Gesang-Verein „Eintracht“ Birresdorf gegründet. In seiner jetzigen Form als gemischter Chor besteht er seit 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Singen ist Gymnastik für die Seele&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chorprobe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer montags &amp;lt;s&amp;gt;im [[Dorfgemeinschaftshof]] ([[Berkumer Straße]] 2, 53501 Birresdorf)&amp;lt;/s&amp;gt; in der Zeit von 20:00 bis 22:00 Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis der [[Dorfgemeinschaftshof]] wieder frei ist, probt der Chor im Pössemer Treff, Weisser Weg 9, 53343 Wachtberg-Werthhoven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Uwe Igelmund&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Winfried Johannes&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ingrid Täte&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stellvertretende Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Annette Kurth&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schriftführer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Markus Homann, Auf dem Stein 3, Telefon: 02641 9051999, E-Mail: [mailto:M@H-o-m-a-n-n.de M@H-o-m-a-n-n.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Chors: [http://birresdorf-chor5.webnode.com/ birresdorf-chor5.webnode.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<title>Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf</title>
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		<updated>2022-11-15T19:44:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Aktualisierung gem. Info Chor vom 15.11.2022&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf]] e.V. wurde 1879 als Männer-Gesang-Verein „Eintracht“ Birresdorf gegründet. In seiner jetzigen Form als gemischter Chor besteht er seit 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Singen ist Gymnastik für die Seele&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chorprobe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer montags im [[Dorfgemeinschaftshaus]] ([[Berkumer Straße]] 2, 53501 Birresdorf) in der Zeit von 20:00 bis 22:00 Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Uwe Igelmund&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Vorsitzender&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Winfried Johannes&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ingrid Täte&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stellvertretende Schatzmeisterin&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Annette Kurth&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schriftführer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Markus Homann, Auf dem Stein 3, Telefon: 02641 9051999, E-Mail: [mailto:M@H-o-m-a-n-n.de M@H-o-m-a-n-n.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Chors: [http://birresdorf-chor5.webnode.com/ birresdorf-chor5.webnode.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemischter Chor „Eintracht“ 1879 Birresdorf| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Birresdorfer_Veranstaltungs-_und_M%C3%BCllkalender&amp;diff=7567</id>
		<title>Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender</title>
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		<updated>2021-12-21T11:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Kalender 2022&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender]] listet auf einer DIN-A4-Doppelseite Birresdorfer Veranstaltungen sowie die Abholtermine für die Müllabfuhr für ein Jahr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Version ==&lt;br /&gt;
* 2022: [[Datei:2022-Kalender-Birresdorf.pdf|2022-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2022-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Warnung|Falls Sie einen Fehler im Kalender finden, wäre ein kurzer Hinweis per [mailto:webmaster@birresdorf.de E-Mail] hilfreich.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archiv ==&lt;br /&gt;
* 2021: [[Datei:2021-Kalender-Birresdorf.pdf|2021-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2021-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2020: [[Datei:2020-Kalender-Birresdorf.pdf|2020-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2020-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2019: [[Datei:2019-Kalender-Birresdorf.pdf|2019-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2019-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2018: [[Datei:2018-Kalender-Birresdorf.pdf|2018-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2018-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2017: [[Datei:2017-Kalender-Birresdorf.pdf|2017-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2017-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2016: [[Datei:2016-Kalender-Birresdorf.pdf|2016-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2016-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2015: [[Datei:2015-Kalender-Birresdorf.pdf|2015-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2015-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2014: [[Datei:2014-Kalender-Birresdorf.pdf|2014-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2014-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2013: [[Datei:2013-Kalender-Birresdorf.pdf|2013-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2013-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2012: [[Datei:2012-Kalender-Birresdorf.pdf|2012-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2012-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2011: [[Datei:2011-Kalender-Birresdorf.pdf|2011-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2011-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2010: [[Datei:2010-Kalender-Birresdorf.pdf|2010-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2010-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2009: [[Datei:2009-Kalender-Birresdorf.pdf|2009-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2009-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2008: [[Datei:2008-Kalender-Birresdorf.pdf|2008-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2008-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2007: [[Datei:2007-Kalender-Birresdorf.pdf|2007-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2007-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2006: [[Datei:Muell2006.pdf|Muell2006.pdf]] ([[Media:Muell2006.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2005: [[Datei:Muell2005.pdf|Muell2005.pdf]] ([[Media:Muell2005.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2004: [[Datei:Muell2004.pdf|Muell2004.pdf]] ([[Media:Muell2004.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2003: [[Datei:Muell2003.pdf|Muell2003.pdf]] ([[Media:Muell2003.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2002: [[Datei:Muell2002.pdf|Muell2002.pdf]] ([[Media:Muell2002.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2001: [[Datei:MUELL 01.pdf|MUELL 01.pdf]] ([[Media:MUELL 01.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Download]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2022-Kalender-Birresdorf.pdf&amp;diff=7566</id>
		<title>Datei:2022-Kalender-Birresdorf.pdf</title>
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		<updated>2021-12-21T11:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: == Beschreibung ==
{{Information
|Beschreibung  = Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender für 2022
|Datum         = 21.12.2021
|Quelle        = Selbst erstellt
|Urheber       = Andreas Thun
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}
}}
Kategorie:Datei:Dokument&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = [[Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender]] für 2022&lt;br /&gt;
|Datum         = 21.12.2021&lt;br /&gt;
|Quelle        = Selbst erstellt&lt;br /&gt;
|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Dokument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Einwohnerentwicklung&amp;diff=7565</id>
		<title>Einwohnerentwicklung</title>
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		<updated>2020-12-24T10:42:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Bildgröße angepasst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Einwohnerentwicklung]] von Birresdorf umfasst nach vorliegendem Material einen Zeitraum von gut zweihundert Jahren. 1816 gab es 294 Birresdorfer. Diese Zahl hat sich bis 2017 auf 933 Bürger mehr als verdreifacht, was einem Zuwachs von 217% entspricht. Dabei schwankte die Zahl bis Mitte der 1950er Jahre mit leicht abnehmender Tendenz um ca. 300 Personen. Die wenigsten Einwohner im Betrachtungszeitraum gab es 1949 mit 255 Bürgern. Anschließend begann ein leichtes Wachstum, bis in den 1970/80er Jahren zunächst die 400er-Marke genommen wurde. Danach stieg die Einwohnerzahl stark an, bis es 2009 erstmals über 900 Birresdorfer gab. Danach verlor der Zuwachs an Fahrt, erreichte aber 2013 mit 935 Einwohnern ein Allzeithoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datengrundlagen ==&lt;br /&gt;
Das zugrunde liegende Zahlenmaterial ist hier nach Jahren aufgeführt:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1816: 294&#039;&#039;&#039; (Birresdorf: 290, Bentgerhof: 4&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichniss sämmtlicher Gemeinden und Ortschaften des Regierungsbezirkes Coblenz. nach ihrer Eintheilung in Kreise und Bürgermeistereien (1816). Koblenz: L. Pauli. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/1284159.&amp;lt;/ref&amp;gt;; Eine weitere Quelle gibt 277 Personen an&amp;lt;ref name=&amp;quot;rausch&amp;quot;&amp;gt;Rausch, Jakob: 150 Jahre Kreis Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 1966. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1966/hjb1966.4.htm.&amp;lt;/ref&amp;gt;, was aber ignoriert wurde, da die anderen Quellen von 1816/1817 übereinstimmen)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1817: 294&#039;&#039;&#039; (Eine Quelle nennt die Zahl 294&amp;lt;ref&amp;gt;Alphabetisches Verzeichniss der zu dem Regierungs-Bezirke Coblenz gehörenden Gemeinden und Ortschaften (1817). Koblenz: L. Pauli. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/1023731?name=Alphabetisches%20Verzeichniss%20der%20zu%20dem%20Regierungs-Bezirke%20Coblenz%20geh%C3%B6renden%20Gem.&amp;lt;/ref&amp;gt;, was mit einer weiteren Angabe von 290 Einwohnern in Birresdorf und 4 weiteren im Bentgerhof übereinstimmt&amp;lt;ref&amp;gt;Der Regierungs-Bezirk Coblenz. nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung und Eintheilung, samt einem doppelten Ortschafts-Verzeichniße (1817). Koblenz. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/135448?name=Der%20Regierungs-Bezirk%20Coblenz%20nach%20seiner%20Lage%20Begr%C3%A4nzung%20Gr%C3%B6%C3%9Fe%20Bev%C3%B6lkerung%20und.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1828: 348&#039;&#039;&#039; (Übereinstimmend werden 348&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;&amp;gt;Mertens, Aloys: Beiträge zur Morphographie und Siedlungskunde des Ahrgebietes. Inaugural-Dissertation. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn. Philosophische Fakultät. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/239219?name=Beitr%C3%A4ge%20zur%20Morphographie%20und%20Siedlungskunde%20des%20Ahrgebietes.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. 344 in Birresdorf zzgl. 4 im Bentgerhof genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Restorff, Friedrich von (1830): Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen. Berlin: Nicolai. Online verfügbar unter https://books.google.de/books?id=Hv4AAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1843: 293&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1858: 321&#039;&#039;&#039; (Jahresende)&amp;lt;ref&amp;gt;Statistische Nachrichten über den Regierungsbezirk Coblenz (1861). Koblenz. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/133908?name=Statistische%20Nachrichten%20%C3%BCber%20den%20Regierungsbezirk%20Coblenz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1864: 327,5&#039;&#039;&#039; (Die Quelle nennt 310 bzw. 345 Personen, daher wurde der Mittelwert verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;Ritter, Carl; Stark, A. (1864): Ritter’s geographisch-statistisches Lexikon. : über die Erdtheile, Länder, Meere, Buchten, Häfen, Seen, Flüsse, Inseln, Gebirge, Staaten, Städte, Flecken, Dörfer, Weiler, Bäder, Bergwerke, Kanäle etc. Für Post-Bureaux, Comptoirs, Kaufleute, Fabrikanten, Zeitungleser, Reisende, Real-, Industrie- und Handelsschulen. 5. Aufl. Leipzig: Otto Wigand (Ritter’s geographisch-statistisches Lexikon). Online verfügbar unter https://books.google.de/books?id=vw9FAQAAMAAJ.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1867: 335&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1871: 311&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1885: 330&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1895: 290&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1899: 290&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adress-Buch für den Kreis Ahrweiler 1899 (1899). Köln: Berekoven. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/106092?name=Adress-Buch%20des%20Kreises%20Ahrweiler.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1905: 280&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1918: 280&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann, Josef (1918): Führer durch die Verwaltung der Rheinlande von einst und jetzt. unter besonderer Berücksichtigung ihrer heutigen politischen Gliederung in die einzelnen Regierungsbezirke, Kreise, Bürgermeistereien und Gemeinden sowie der bekanntesten Behördenarten. Düsseldorf: Selbstverlag. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/50798?name=F%C3%BChrer%20durch%20die%20Verwaltung%20der%20Rheinlande%20von%20einst%20und%20jetzt%20unter%20besonderer.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1925: 297&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;&amp;gt;Prothmann, Ottmar (1997): 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Birresdorf 1922-1997. Gemeinde-Feuerwehrtag Grafschaft Sonntag, 14. September 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1926: 303&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für den Bezirk der Industrie- und Handelskammer zu Coblenz (1926). Düsseldorf: Lindner-Verlag. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/208144?name=Adressbuch%20f%C3%BCr%20den%20Bezirk%20der%20Industrie-%20und%20Handelskammer%20zu%20Coblenz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1949: 255&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1950: 276&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1955: 292&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1961: 337&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1964: 345,5&#039;&#039;&#039; (Mittelwert aus zwei Quellen: 341 am 20.09.1964&amp;lt;ref name=&amp;quot;rausch&amp;quot;/&amp;gt; bzw. 350&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1966: 363&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1969: 346&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1973: 365&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1974: 380&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1990: 467&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1997: 713&#039;&#039;&#039; (31.05.1997)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2003: 845&#039;&#039;&#039; (30.06.2003)&amp;lt;ref&amp;gt;Birnfeld, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2004, S. 254–257. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2004/hjb2004.77.htm.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2004: 846&#039;&#039;&#039; (30.06.2004)&amp;lt;ref&amp;gt;Markowsky, Andrea: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2005. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2005/hjb2005.80.htm.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2007: 883&#039;&#039;&#039; (30.06.2007)&amp;lt;ref&amp;gt;Schultz, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Strukur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2008, S. 257–259. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2008/hjb2008.73.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2008: 884&#039;&#039;&#039; (30.06.2008)&amp;lt;ref&amp;gt;Schultz, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2009, S. 256–259. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2009/hjb2009.77.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2009: 906&#039;&#039;&#039; (30.06.2009)&amp;lt;ref&amp;gt;Birnfeld, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2010, S. 254–257. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2010/hjb2010.82.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2010: 911&#039;&#039;&#039; (30.06.2010)&amp;lt;ref&amp;gt;Birnfeld, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2011, S. 250–253. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2011/hjb2011.83.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2011: 909&#039;&#039;&#039; (30.06.2011)&amp;lt;ref&amp;gt;Pottgiesser, Genoveva: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2012, S. 255–258. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2012/hjb2012.87.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2012: 911&#039;&#039;&#039; (30.06.2012)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2013, S. 249–252. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2013/hjb2013.82.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2013: 935&#039;&#039;&#039; (30.06.2013)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2014, S. 249–253. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2014/hjb2014.80.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2014: 901&#039;&#039;&#039; (31.12.2013)&amp;lt;ref&amp;gt;Schulz, Mareike: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2015, S. 248–252. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2015/hjb2015.88.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2015: 914&#039;&#039;&#039; (30.06.2015)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2016, S. 232–236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2016: 928&#039;&#039;&#039; (30.05.2016)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2017, S. 240–244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2017: 933&#039;&#039;&#039; (30.06.2017)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2018, S. 249–253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2018: 919&#039;&#039;&#039; (30.06.2018)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2019, S. 258–262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2019: 922&#039;&#039;&#039; (30.06.2019)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2020, S. 267–270.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2020: 899&#039;&#039;&#039; (31.05.2020)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2021, S. 263–265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:Einwohnerentwicklung.png&amp;diff=7564</id>
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		<updated>2020-12-24T10:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Andreas Thun lud eine neue Version von Datei:Einwohnerentwicklung.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = [[Einwohnerentwicklung]] von Birresdorf 1816-2017&lt;br /&gt;
|Datum         = 15.11.2019&lt;br /&gt;
|Quelle        = Eigenes Werk&lt;br /&gt;
|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Einwohnerentwicklung&amp;diff=7563</id>
		<title>Einwohnerentwicklung</title>
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		<updated>2020-12-24T10:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: /* Datengrundlagen */ HJB AW: Daten zu  2018-2020 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Einwohnerentwicklung]] von Birresdorf umfasst nach vorliegendem Material einen Zeitraum von gut zweihundert Jahren. 1816 gab es 294 Birresdorfer. Diese Zahl hat sich bis 2017 auf 933 Bürger mehr als verdreifacht, was einem Zuwachs von 217% entspricht. Dabei schwankte die Zahl bis Mitte der 1950er Jahre mit leicht abnehmender Tendenz um ca. 300 Personen. Die wenigsten Einwohner im Betrachtungszeitraum gab es 1949 mit 255 Bürgern. Anschließend begann ein leichtes Wachstum, bis in den 1970/80er Jahren zunächst die 400er-Marke genommen wurde. Danach stieg die Einwohnerzahl stark an, bis es 2009 erstmals über 900 Birresdorfer gab. Danach verlor der Zuwachs an Fahrt, erreichte aber 2013 mit 935 Einwohnern ein Allzeithoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datengrundlagen ==&lt;br /&gt;
Das zugrunde liegende Zahlenmaterial ist hier nach Jahren aufgeführt:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1816: 294&#039;&#039;&#039; (Birresdorf: 290, Bentgerhof: 4&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichniss sämmtlicher Gemeinden und Ortschaften des Regierungsbezirkes Coblenz. nach ihrer Eintheilung in Kreise und Bürgermeistereien (1816). Koblenz: L. Pauli. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/1284159.&amp;lt;/ref&amp;gt;; Eine weitere Quelle gibt 277 Personen an&amp;lt;ref name=&amp;quot;rausch&amp;quot;&amp;gt;Rausch, Jakob: 150 Jahre Kreis Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 1966. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1966/hjb1966.4.htm.&amp;lt;/ref&amp;gt;, was aber ignoriert wurde, da die anderen Quellen von 1816/1817 übereinstimmen)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1817: 294&#039;&#039;&#039; (Eine Quelle nennt die Zahl 294&amp;lt;ref&amp;gt;Alphabetisches Verzeichniss der zu dem Regierungs-Bezirke Coblenz gehörenden Gemeinden und Ortschaften (1817). Koblenz: L. Pauli. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/1023731?name=Alphabetisches%20Verzeichniss%20der%20zu%20dem%20Regierungs-Bezirke%20Coblenz%20geh%C3%B6renden%20Gem.&amp;lt;/ref&amp;gt;, was mit einer weiteren Angabe von 290 Einwohnern in Birresdorf und 4 weiteren im Bentgerhof übereinstimmt&amp;lt;ref&amp;gt;Der Regierungs-Bezirk Coblenz. nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung und Eintheilung, samt einem doppelten Ortschafts-Verzeichniße (1817). Koblenz. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/135448?name=Der%20Regierungs-Bezirk%20Coblenz%20nach%20seiner%20Lage%20Begr%C3%A4nzung%20Gr%C3%B6%C3%9Fe%20Bev%C3%B6lkerung%20und.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1828: 348&#039;&#039;&#039; (Übereinstimmend werden 348&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;&amp;gt;Mertens, Aloys: Beiträge zur Morphographie und Siedlungskunde des Ahrgebietes. Inaugural-Dissertation. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn. Philosophische Fakultät. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/239219?name=Beitr%C3%A4ge%20zur%20Morphographie%20und%20Siedlungskunde%20des%20Ahrgebietes.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. 344 in Birresdorf zzgl. 4 im Bentgerhof genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Restorff, Friedrich von (1830): Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen. Berlin: Nicolai. Online verfügbar unter https://books.google.de/books?id=Hv4AAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1843: 293&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1858: 321&#039;&#039;&#039; (Jahresende)&amp;lt;ref&amp;gt;Statistische Nachrichten über den Regierungsbezirk Coblenz (1861). Koblenz. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/133908?name=Statistische%20Nachrichten%20%C3%BCber%20den%20Regierungsbezirk%20Coblenz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1864: 327,5&#039;&#039;&#039; (Die Quelle nennt 310 bzw. 345 Personen, daher wurde der Mittelwert verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;Ritter, Carl; Stark, A. (1864): Ritter’s geographisch-statistisches Lexikon. : über die Erdtheile, Länder, Meere, Buchten, Häfen, Seen, Flüsse, Inseln, Gebirge, Staaten, Städte, Flecken, Dörfer, Weiler, Bäder, Bergwerke, Kanäle etc. Für Post-Bureaux, Comptoirs, Kaufleute, Fabrikanten, Zeitungleser, Reisende, Real-, Industrie- und Handelsschulen. 5. Aufl. Leipzig: Otto Wigand (Ritter’s geographisch-statistisches Lexikon). Online verfügbar unter https://books.google.de/books?id=vw9FAQAAMAAJ.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1867: 335&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1871: 311&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1885: 330&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1895: 290&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1899: 290&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adress-Buch für den Kreis Ahrweiler 1899 (1899). Köln: Berekoven. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/106092?name=Adress-Buch%20des%20Kreises%20Ahrweiler.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1905: 280&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1918: 280&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann, Josef (1918): Führer durch die Verwaltung der Rheinlande von einst und jetzt. unter besonderer Berücksichtigung ihrer heutigen politischen Gliederung in die einzelnen Regierungsbezirke, Kreise, Bürgermeistereien und Gemeinden sowie der bekanntesten Behördenarten. Düsseldorf: Selbstverlag. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/50798?name=F%C3%BChrer%20durch%20die%20Verwaltung%20der%20Rheinlande%20von%20einst%20und%20jetzt%20unter%20besonderer.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1925: 297&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;&amp;gt;Prothmann, Ottmar (1997): 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Birresdorf 1922-1997. Gemeinde-Feuerwehrtag Grafschaft Sonntag, 14. September 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1926: 303&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für den Bezirk der Industrie- und Handelskammer zu Coblenz (1926). Düsseldorf: Lindner-Verlag. Online verfügbar unter https://www.dilibri.de/download/pdf/208144?name=Adressbuch%20f%C3%BCr%20den%20Bezirk%20der%20Industrie-%20und%20Handelskammer%20zu%20Coblenz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1949: 255&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1950: 276&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1955: 292&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1961: 337&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1964: 345,5&#039;&#039;&#039; (Mittelwert aus zwei Quellen: 341 am 20.09.1964&amp;lt;ref name=&amp;quot;rausch&amp;quot;/&amp;gt; bzw. 350&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1966: 363&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1969: 346&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1973: 365&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1974: 380&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1990: 467&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1997: 713&#039;&#039;&#039; (31.05.1997)&amp;lt;ref name=&amp;quot;prothmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2003: 845&#039;&#039;&#039; (30.06.2003)&amp;lt;ref&amp;gt;Birnfeld, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2004, S. 254–257. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2004/hjb2004.77.htm.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2004: 846&#039;&#039;&#039; (30.06.2004)&amp;lt;ref&amp;gt;Markowsky, Andrea: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2005. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2005/hjb2005.80.htm.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2007: 883&#039;&#039;&#039; (30.06.2007)&amp;lt;ref&amp;gt;Schultz, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Strukur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2008, S. 257–259. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2008/hjb2008.73.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2008: 884&#039;&#039;&#039; (30.06.2008)&amp;lt;ref&amp;gt;Schultz, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2009, S. 256–259. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2009/hjb2009.77.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2009: 906&#039;&#039;&#039; (30.06.2009)&amp;lt;ref&amp;gt;Birnfeld, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2010, S. 254–257. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2010/hjb2010.82.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2010: 911&#039;&#039;&#039; (30.06.2010)&amp;lt;ref&amp;gt;Birnfeld, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2011, S. 250–253. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2011/hjb2011.83.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2011: 909&#039;&#039;&#039; (30.06.2011)&amp;lt;ref&amp;gt;Pottgiesser, Genoveva: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2012, S. 255–258. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2012/hjb2012.87.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2012: 911&#039;&#039;&#039; (30.06.2012)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2013, S. 249–252. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2013/hjb2013.82.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2013: 935&#039;&#039;&#039; (30.06.2013)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2014, S. 249–253. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2014/hjb2014.80.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2014: 901&#039;&#039;&#039; (31.12.2013)&amp;lt;ref&amp;gt;Schulz, Mareike: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2015, S. 248–252. Online verfügbar unter https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2015/hjb2015.88.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2015: 914&#039;&#039;&#039; (30.06.2015)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2016, S. 232–236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2016: 928&#039;&#039;&#039; (30.05.2016)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2017, S. 240–244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2017: 933&#039;&#039;&#039; (30.06.2017)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2018, S. 249–253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2018: 919&#039;&#039;&#039; (30.06.2018)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2019, S. 258–262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2019: 922&#039;&#039;&#039; (30.06.2019)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2020, S. 267–270.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2020: 899&#039;&#039;&#039; (31.05.2020)&amp;lt;ref&amp;gt;Zavelberg, Margret: Service-Teil: Ausgewählte Angaben zur Struktur des Kreises Ahrweiler. In: Kreis Ahrweiler (Hg.): Heimatjahrbuch 2021, S. 263–265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Birresdorfer_Veranstaltungs-_und_M%C3%BCllkalender&amp;diff=7562</id>
		<title>Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender</title>
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		<updated>2020-12-13T18:16:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender]] listet auf einer DIN-A4-Doppelseite Birresdorfer Veranstaltungen sowie die Abholtermine für die Müllabfuhr für ein Jahr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Version ==&lt;br /&gt;
* 2021: [[Datei:2021-Kalender-Birresdorf.pdf|2021-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2021-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Warnung|Falls Sie einen Fehler im Kalender finden, wäre ein kurzer Hinweis per [mailto:webmaster@birresdorf.de E-Mail] hilfreich.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archiv ==&lt;br /&gt;
* 2020: [[Datei:2020-Kalender-Birresdorf.pdf|2020-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2020-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2019: [[Datei:2019-Kalender-Birresdorf.pdf|2019-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2019-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2018: [[Datei:2018-Kalender-Birresdorf.pdf|2018-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2018-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2017: [[Datei:2017-Kalender-Birresdorf.pdf|2017-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2017-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2016: [[Datei:2016-Kalender-Birresdorf.pdf|2016-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2016-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2015: [[Datei:2015-Kalender-Birresdorf.pdf|2015-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2015-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2014: [[Datei:2014-Kalender-Birresdorf.pdf|2014-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2014-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2013: [[Datei:2013-Kalender-Birresdorf.pdf|2013-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2013-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2012: [[Datei:2012-Kalender-Birresdorf.pdf|2012-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2012-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2011: [[Datei:2011-Kalender-Birresdorf.pdf|2011-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2011-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2010: [[Datei:2010-Kalender-Birresdorf.pdf|2010-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2010-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2009: [[Datei:2009-Kalender-Birresdorf.pdf|2009-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2009-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2008: [[Datei:2008-Kalender-Birresdorf.pdf|2008-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2008-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2007: [[Datei:2007-Kalender-Birresdorf.pdf|2007-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2007-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2006: [[Datei:Muell2006.pdf|Muell2006.pdf]] ([[Media:Muell2006.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2005: [[Datei:Muell2005.pdf|Muell2005.pdf]] ([[Media:Muell2005.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2004: [[Datei:Muell2004.pdf|Muell2004.pdf]] ([[Media:Muell2004.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2003: [[Datei:Muell2003.pdf|Muell2003.pdf]] ([[Media:Muell2003.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2002: [[Datei:Muell2002.pdf|Muell2002.pdf]] ([[Media:Muell2002.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2001: [[Datei:MUELL 01.pdf|MUELL 01.pdf]] ([[Media:MUELL 01.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Download]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2021-Kalender-Birresdorf.pdf&amp;diff=7561</id>
		<title>Datei:2021-Kalender-Birresdorf.pdf</title>
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		<updated>2020-12-13T18:15:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: == Beschreibung ==
{{Information
|Beschreibung  = Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender für 2021
|Datum         = 13.12.2020
|Quelle        = Selbst erstellt
|Urheber       = Andreas Thun
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}
}}
Kategorie:Datei:Dokument&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = [[Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender]] für 2021&lt;br /&gt;
|Datum         = 13.12.2020&lt;br /&gt;
|Quelle        = Selbst erstellt&lt;br /&gt;
|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Dokument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Spielplatz_Auf_dem_Stein&amp;diff=7560</id>
		<title>Spielplatz Auf dem Stein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Spielplatz_Auf_dem_Stein&amp;diff=7560"/>
		<updated>2020-11-24T07:54:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2010-11-03-Spielplatz Auf dem Stein.jpg|thumb|right|Spielplatz an der Straße &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2020-11-21-Spielplatz auf dem Stein.jpg|thumb|right|Im November 2020 wurde ein neuer Spielturm aufgebaut]]&lt;br /&gt;
Der [[Spielplatz Auf dem Stein]] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ToDo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2020-11-21-Spielplatz_auf_dem_Stein.jpg&amp;diff=7559</id>
		<title>Datei:2020-11-21-Spielplatz auf dem Stein.jpg</title>
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		<updated>2020-11-24T07:53:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Neues Spielgeärte für den Spielplatz Auf dem Stein
|Datum         = 21.11.2020
|Quelle        = Eigene Aufnahme
|Urheber       = Andreas Thun
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}
}}
Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Neues Spielgeärte für den [[Spielplatz Auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
|Datum         = 21.11.2020&lt;br /&gt;
|Quelle        = Eigene Aufnahme&lt;br /&gt;
|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Regenr%C3%BCckhaltebecken&amp;diff=7558</id>
		<title>Regenrückhaltebecken</title>
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		<updated>2020-11-12T19:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Weiterleitung auf Regenrückhaltebecken Nierendorf entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Innerhalb der Gemarkung Birresdorf gibt es ein [[Regenrückhaltebecken]] und ein zweites ist in Planung (Stand Ende 2020). Beide sollen bei Unwettern den Leimersdorfer Bach zurückstauen und so insbesondere [[Nierendorf]] schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Regenrückhaltebecken Nierendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Regenrückhaltebecken L79]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Regenr%C3%BCckhaltebecken&amp;diff=7557</id>
		<title>Regenrückhaltebecken</title>
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		<updated>2020-11-12T19:39:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Andreas Thun verschob die Seite Regenrückhaltebecken nach Regenrückhaltebecken Nierendorf: Zweites Regenrückhaltebecken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Regenrückhaltebecken Nierendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Regenr%C3%BCckhaltebecken_Nierendorf&amp;diff=7556</id>
		<title>Regenrückhaltebecken Nierendorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Regenr%C3%BCckhaltebecken_Nierendorf&amp;diff=7556"/>
		<updated>2020-11-12T19:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Andreas Thun verschob die Seite Regenrückhaltebecken nach Regenrückhaltebecken Nierendorf: Zweites Regenrückhaltebecken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; {{Warnung|Diese Seite gibt noch den Stand von 2014 wieder. Das Rückhaltebecken ist zwischenzeitlich errichtet worden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Hochwasserschutz soll zwischen Birresdorf und Nierendorf ein [[Regenrückhaltebecken]] errichtet werden. Hintergrund sind die Überschwemmungen durch den Leimersdorfer Bach, die nach den starken Regenfällen 2010 und 2013 gerade in [[Nierendorf]] schwere Schäden angerichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk ist mit Kosten von über zwei Millionen Euro veranschlagt. Die Dammkrone soll gut zehn Meter hoch und sechs Meter breit werden und Platz für einen drei Meter breiten Fuß- und Radweg bieten. Das Becken wird etwa 88.000m³ Wasser fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2014 wurden der Bereich gerodet. Anschließend fand eine Baugrunduntersuchung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mediografie ==&lt;br /&gt;
* Volker Jost (2013): „[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kreis-ahrweiler/remagen/Ein-zusaetzliches-Hochwasser-Rueckhaltebecken-article1083427.html Ein zusätzliches Hochwasser-Rückhaltebecken]“, General-Anzeiger Online vom 27.06.2013&lt;br /&gt;
* Volker Jost (2013): „&amp;quot;Nutzen sind höher als Kosten&amp;quot; &amp;amp;ndash; Hochwasserrückhaltebecken bei Nierendorf soll künftig Schäden verhindern“, Blick aktuell Grafschaft Nr. 28 vom 10.07.2013, S. 4&lt;br /&gt;
* Sissi Melchiors (2013): „Ortsbeirat tagte in Birresdorf &amp;amp;ndash; Regenrückhaltebecken vorgestellt“, Grafschafter Zeitung Nr. 28 vom 11.07.2013, S. 35&lt;br /&gt;
* Victor Francke (2013): „[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kreis-ahrweiler/grafschaft/Regenrueckhaltebecken-fuer-Nierendorf-kostet-2-2-Millionen-Euro-article1127585.html Hochwasserschutz soll kommen &amp;amp;ndash; Regenrückhaltebecken für Nierendorf kostet 2,2 Millionen Euro]“, General-Anzeiger Online vom 23.08.2013&lt;br /&gt;
* Victor Francke (2013): „[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kreis-ahrweiler/grafschaft/Land-genehmigt-Regenbecken-article1225297.html Bau in Grafschaft &amp;amp;ndash; Land genehmigt Regenbecken]“, General-Anzeiger Online vom 19.12.2013&lt;br /&gt;
* CDU Grafschaft (2014): „Rodungsarbeiten und Bodenuntersuchung durchgeführt“, Blick aktuell Grafschaft Nr. 12 vom 19.03.2014, S. 6 und Grafschafter Zeitung Nr. 12 vom 20.03.2014, S. 28&lt;br /&gt;
* AW-Wiki: „[http://aw-wiki.de/index.php/Regenr%C3%BCckhaltebecken_Nierendorf Regenrückhaltebecken Nierendorf]“ &amp;lt;small&amp;gt;(Abruf 19.03.2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ToDo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Regenr%C3%BCckhaltebecken_Nierendorf&amp;diff=7555</id>
		<title>Regenrückhaltebecken Nierendorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Regenr%C3%BCckhaltebecken_Nierendorf&amp;diff=7555"/>
		<updated>2020-11-12T19:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; {{Warnung|Diese Seite gibt noch den Stand von 2014 wieder. Das Rückhaltebecken ist zwischenzeitlich errichtet worden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Hochwasserschutz soll zwischen Birresdorf und Nierendorf ein [[Regenrückhaltebecken]] errichtet werden. Hintergrund sind die Überschwemmungen durch den Leimersdorfer Bach, die nach den starken Regenfällen 2010 und 2013 gerade in [[Nierendorf]] schwere Schäden angerichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk ist mit Kosten von über zwei Millionen Euro veranschlagt. Die Dammkrone soll gut zehn Meter hoch und sechs Meter breit werden und Platz für einen drei Meter breiten Fuß- und Radweg bieten. Das Becken wird etwa 88.000m³ Wasser fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2014 wurden der Bereich gerodet. Anschließend fand eine Baugrunduntersuchung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mediografie ==&lt;br /&gt;
* Volker Jost (2013): „[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kreis-ahrweiler/remagen/Ein-zusaetzliches-Hochwasser-Rueckhaltebecken-article1083427.html Ein zusätzliches Hochwasser-Rückhaltebecken]“, General-Anzeiger Online vom 27.06.2013&lt;br /&gt;
* Volker Jost (2013): „&amp;quot;Nutzen sind höher als Kosten&amp;quot; &amp;amp;ndash; Hochwasserrückhaltebecken bei Nierendorf soll künftig Schäden verhindern“, Blick aktuell Grafschaft Nr. 28 vom 10.07.2013, S. 4&lt;br /&gt;
* Sissi Melchiors (2013): „Ortsbeirat tagte in Birresdorf &amp;amp;ndash; Regenrückhaltebecken vorgestellt“, Grafschafter Zeitung Nr. 28 vom 11.07.2013, S. 35&lt;br /&gt;
* Victor Francke (2013): „[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kreis-ahrweiler/grafschaft/Regenrueckhaltebecken-fuer-Nierendorf-kostet-2-2-Millionen-Euro-article1127585.html Hochwasserschutz soll kommen &amp;amp;ndash; Regenrückhaltebecken für Nierendorf kostet 2,2 Millionen Euro]“, General-Anzeiger Online vom 23.08.2013&lt;br /&gt;
* Victor Francke (2013): „[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kreis-ahrweiler/grafschaft/Land-genehmigt-Regenbecken-article1225297.html Bau in Grafschaft &amp;amp;ndash; Land genehmigt Regenbecken]“, General-Anzeiger Online vom 19.12.2013&lt;br /&gt;
* CDU Grafschaft (2014): „Rodungsarbeiten und Bodenuntersuchung durchgeführt“, Blick aktuell Grafschaft Nr. 12 vom 19.03.2014, S. 6 und Grafschafter Zeitung Nr. 12 vom 20.03.2014, S. 28&lt;br /&gt;
* AW-Wiki: „[http://aw-wiki.de/index.php/Regenr%C3%BCckhaltebecken_Nierendorf Regenrückhaltebecken Nierendorf]“ &amp;lt;small&amp;gt;(Abruf 19.03.2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ToDo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Landesstra%C3%9Fe_79&amp;diff=7554</id>
		<title>Landesstraße 79</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Landesstra%C3%9Fe_79&amp;diff=7554"/>
		<updated>2020-11-01T08:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Landesstraße 79]] (L79) führt von Süden kommend durch Birresdorf und knickt am nördlichen Ortsausgang in östlicher Richtung ab. Von der zentralen Kreuzung in der Ortsmitte bis zum südlichen Ortsausgang heißt sie [[Talstraße]] und verbindet Birresdorf im Weiteren mit [[Leimersdorf]] und der nach [[Nierendorf]] führenden L80. Seit Ende 2016 überquert eine [[Behelfsbrücke]] den Leimersdorfer Bach. Von der zentralen Kreuzung in der Ortsmitte in nördlicher Richtung heißt die L79 bis zur Kreuzung nördlich des Ortes [[Berkumer Straße]]. Dort führt sie als [[Birresdorfer Straße]] Richtung Remagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Behelfsbr%C3%BCcke&amp;diff=7553</id>
		<title>Behelfsbrücke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Behelfsbr%C3%BCcke&amp;diff=7553"/>
		<updated>2020-11-01T08:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2016-06-07-L79.jpg|mini|rechts|Das zerstörte Teilstück der [[L79]] am Leimersdorfer Bach (07.06.2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2016-09-16-L79 Leimersdorfer Bach-02.jpg|mini|rechts|Die reguläre Verbindung nach Leimersdorf konnte monatelang nicht genutzt werden (16.09.2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-08-21-Verkehr Behelfsbruecke.jpg|mini|rechts|Da es nur eine Spur gibt, kommt es immer wieder zu Verkehrsproblemen (21.08.2019)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einspurige [[Behelfsbrücke]] stellt seit Ende 2016 die Verbindung zwischen Birresdorf und [[Leimersdorf]] entlang der [[L79]] sicher. Deren Errichtung war durch die Zerstörung eines Teilstücks der Straße durch das schwere Unwetter vom Samstag, dem 04. Juni 2016, nötig geworden. Äußerst starke Regenfälle hatten den Leimersdorfer Bach anschwellen lassen, die Straße unterspült und schließlich weggeschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umleitung==&lt;br /&gt;
Bis die Behelfsbrücke genutzt werden konnte, verging ein knappes halbes Jahr. In dieser Zeit war zunächst eine Umleitung über Kirchdaun ausgewiesen worden. Eine einzelne Fahrt von Birresdorf nach Leimersdorf bedeutete so einen Umweg von etwa zehn Kilometern. Später konnten der Feldweg von Birresdorf in Verlängerung des [[Hubertusweg]]es Richtung Niederich/Oeverich auch offiziell genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauarbeiten==&lt;br /&gt;
Bereits im Juli 2016 war klar, dass langfristig ein weiteres Regenrückhaltebecken mit Streckenführung an der zerstörten Stelle entstehen soll. Ein solches Projekt hat allerdings eine lange Vorlaufzeit und daher sollte bis dahin eine Behelfsbrücke über den Leimersdorfer Bach führen. Die Brücke selbst war auch sofort verfügbar. Sie ist 19,50 Meter lang, einspurig und hat eine Traglast von 30 Tonnen. Zuvor waren aber Untersuchungen nötig, um zu ermitteln, wie die Auflieger für die Brücke gestaltet sein müssen. Der LBM hoffte zu der Zeit noch, dass mit den Arbeiten an der Brücke im September 2016 begonnen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;LBM Cochem-Koblenz: „L 79 – Weiteres Vorgehen nach dem Starkregenereignis zwischen Leimersdorf und Birresdorf“, Pressemitteilung vom 19.07.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings stellte sich dann heraus, dass Spezialmaschinen für die Fundamente benötigt werden. Vier Großbohrpfähle mit 14 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 90 Zentimetern müssten zunächst in den Boden getrieben werden. Dafür wurde die Firma Rick aus Burgbrohl beauftragt. Ende September 2016 hoffte der LBM, dass die Brücke dann etwa einen Monat später – Ende Oktober 2016 – befahrbar sei.&amp;lt;ref&amp;gt;LBM Cochem-Koblenz: „L 79 – Starkregenereignis zwischen Leimersdorf und Birresdorf – Bau der Behelfsbrücke“, Pressemitteilung vom 20.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten konnten dann aber erst im November 2016 starten. Nachdem die Gründungspfähle erstellt waren, wurde darauf das eigentliche Fundament gegossen. Die Brücke selbst besteht im Wesentlichen aus zwei massiven Stahlträgern, die mit Betonplatten belegt sind. Die Brücke wurde Anfang Dezember 2016 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2016-11-18-Fundament Behelfsbruecke-002.jpg|14 Meter tiefe Löcher mussten für die Gründungspfähle in den Boden getrieben werden (18.11.2016)&lt;br /&gt;
2016-11-26-unbenannt-084.jpg|Ende November 2016 war das Fundament fertig (26.11.2016)&lt;br /&gt;
2016-12-09-Behelfsbruecke.jpg|Schutzwände aus Beton werden installiert (09.12.2016)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwellen==&lt;br /&gt;
An der Behelfsbrücke ist eine Höchstgeschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde ausgewiesen. Daran hielt sich allerdings kaum jemand, was zu Schäden an der Brücke führte. Bei zu hoher Geschwindigkeit werden die Betonplatten in Schwingungen versetzt und die Befestigungslöcher können ausgeschlagen werden. So musste die Brücke für Sanierungsarbeiten am 02.12.2017 – nach einem knappen Jahr der Nutzung – voll gesperrt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;LBM Cochem-Koblenz: „L 79 – Vollsperrung zwischen Leimersdorf und Birresdorf am 01.12.2017 - Verkehrsteilnehmer fahren zu schnell - Ampelbetrieb wird getestet“, 04.11.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Bauarbeiten: L 79 wird vollgesperrt“, Rhein-Zeitung, 25.11.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder Schilder noch eine Ampelschaltung führten zu einer Geschwindigkeitsreduzierung. Daher wurde die Brücke am 04.07.2019 erneut gesperrt, um Schwellen anzubringen, die die Geschwindigkeit begrenzen sollten. Außerdem wurden am 30.07.2019 Verstärkungen an der Unterseite angebracht, so dass die Brücke auch von LKW über 28 Tonnen befahren werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;LBM Cochem-Koblenz: „L 79 – Behelfsbrücke zwischen Leimersdorf und Birresdorf wird verstärkt“, 01.07.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Schmitt: „Schwellen sollen Tempo auf der Behelfsbrücke senken“, General-Anzeiger Online, 05.07.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Carolina Wicher: „Fünfmal hoppeln für 10 km/h“, Wochenspiegel, 03.08.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Bach: „Behelfsbrücke bekommt den Rücken gestärkt“, Rhein-Zeitung, 05.07.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später wurden die Schwellen von Unbekannten teilweise entfernt, so dass die Brücke wieder etwas zügiger befahren werden konnte. Der LBM stellte die Schwellen allerdings zügig wieder her.&amp;lt;ref&amp;gt;Frieder Bluhm: „Wer stiehlt denn die Bodenschwellen?“, Rhein-Zeitung Kreis Ahrweiler, 18.09.2020, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Einfach abmontiert – Schwellen auf Behelfsbrücke durch Unbekannte entwendet“, Wochenspiegel, 17.09.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurioses==&lt;br /&gt;
Zu einer ungewollten Sperrung – oder eher Blockade – der Brücke kam es am Morgen des 01.10.2019. Mitten auf der Brücke stand ein herrenloser Gabelstapler. Dieser hatte sich vermutlich beim Überqueren der Schwellen vom Heck eines Lastwagens gelöst und war auf die Brücke gefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;„Wie kommt Gabelstapler auf die Brücke?“, Rhein-Zeitung, 02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Regenrückhaltebecken]]&lt;br /&gt;
* [[L79]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Behelfsbr%C3%BCcke&amp;diff=7552</id>
		<title>Behelfsbrücke</title>
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		<updated>2020-10-31T20:53:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Die Seite wurde neu angelegt: „Das zerstörte Teilstück der [[L79 am Leimersdorfer Bach (07.06.2016)]] Datei:2016-09-16-L79 Leimersdorfer Bach-02.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2016-06-07-L79.jpg|mini|rechts|Das zerstörte Teilstück der [[L79]] am Leimersdorfer Bach (07.06.2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2016-09-16-L79 Leimersdorfer Bach-02.jpg|mini|rechts|Die reguläre Verbindung nach Leimersdorf konnte monatelang nicht genutzt werden (16.09.2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-08-21-Verkehr Behelfsbruecke.jpg|mini|rechts|Da es nur eine Spur gibt, kommt es immer wieder zu Verkehrsproblemen (21.08.2019)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einspurige [[Behelfsbrücke]] stellt seit Ende 2016 die Verbindung zwischen Birresdorf und [[Leimersdorf]] entlang der [[L79]] sicher. Deren Errichtung war durch die Zerstörung eines Teilstücks der Straße durch das schwere Unwetter vom Samstag, dem 04. Juni 2016, nötig geworden. Äußerst starke Regenfälle hatten den Leimersdorfer Bach anschwellen lassen, die Straße unterspült und schließlich weggeschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umleitung==&lt;br /&gt;
Bis die Behelfsbrücke genutzt werden konnte, verging ein knappes halbes Jahr. In dieser Zeit war zunächst eine Umleitung über Kirchdaun ausgewiesen worden. Eine einzelne Fahrt von Birresdorf nach Leimersdorf bedeutete so einen Umweg von etwa zehn Kilometern. Später konnten der Feldweg von Birresdorf in Verlängerung des [[Hubertusweg]]es Richtung Niederich/Oeverich auch offiziell genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauarbeiten==&lt;br /&gt;
Bereits im Juli 2016 war klar, dass langfristig ein weiteres Regenrückhaltebecken mit Streckenführung an der zerstörten Stelle entstehen soll. Ein solches Projekt hat allerdings eine lange Vorlaufzeit und daher sollte bis dahin eine Behelfsbrücke über den Leimersdorfer Bach führen. Die Brücke selbst war auch sofort verfügbar. Sie ist 19,50 Meter lang, einspurig und hat eine Traglast von 30 Tonnen. Zuvor waren aber Untersuchungen nötig, um zu ermitteln, wie die Auflieger für die Brücke gestaltet sein müssen. Der LBM hoffte zu der Zeit noch, dass mit den Arbeiten an der Brücke im September 2016 begonnen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;LBM Cochem-Koblenz: „L 79 – Weiteres Vorgehen nach dem Starkregenereignis zwischen Leimersdorf und Birresdorf“, Pressemitteilung vom 19.07.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings stellte sich dann heraus, dass Spezialmaschinen für die Fundamente benötigt werden. Vier Großbohrpfähle mit 14 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 90 Zentimetern müssten zunächst in den Boden getrieben werden. Dafür wurde die Firma Rick aus Burgbrohl beauftragt. Ende September 2016 hoffte der LBM, dass die Brücke dann etwa einen Monat später – Ende Oktober 2016 – befahrbar sei.&amp;lt;ref&amp;gt;LBM Cochem-Koblenz: „L 79 – Starkregenereignis zwischen Leimersdorf und Birresdorf – Bau der Behelfsbrücke“, Pressemitteilung vom 20.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten konnten dann aber erst im November 2016 starten. Nachdem die Gründungspfähle erstellt waren, wurde darauf das eigentliche Fundament gegossen. Die Brücke selbst besteht im Wesentlichen aus zwei massiven Stahlträgern, die mit Betonplatten belegt sind. Die Brücke wurde Anfang Dezember 2016 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2016-11-18-Fundament Behelfsbruecke-002.jpg|14 Meter tiefe Löcher mussten für die Gründungspfähle in den Boden getrieben werden (18.11.2016)&lt;br /&gt;
2016-11-26-unbenannt-084.jpg|Ende November 2016 war das Fundament fertig (26.11.2016)&lt;br /&gt;
2016-12-09-Behelfsbruecke.jpg|Schutzwände aus Beton werden installiert (09.12.2016)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwellen==&lt;br /&gt;
An der Behelfsbrücke ist eine Höchstgeschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde ausgewiesen. Daran hielt sich allerdings kaum jemand, was zu Schäden an der Brücke führte. Daher wurde die Brücke gesperrt, um Schwellen anzubringen, die die Geschwindigkeit begrenzen sollten. Außerdem wurden in dem Zuge Verstärkungen an der Unterseite angebracht, so dass die Brücke auch von LKW über 28 Tonnen befahren werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;LBM Cochem-Koblenz: „L 79 – Behelfsbrücke zwischen Leimersdorf und Birresdorf wird verstärkt“, 01.07.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Schmitt: „Schwellen sollen Tempo auf der Behelfsbrücke senken“, General-Anzeiger Online, 05.07.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später wurden die Schwellen von Unbekannten teilweise entfernt, so dass die Brücke wieder etwas zügiger befahren werden konnte. Der LBM stellte die Schwellen allerdings zügig wieder her.&amp;lt;ref&amp;gt;Frieder Bluhm: „Wer stiehlt denn die Bodenschwellen?“, Rhein-Zeitung Kreis Ahrweiler, 18.09.2020, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2019-08-21-Verkehr_Behelfsbruecke.jpg&amp;diff=7551</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Auf der Behelfsbrücke kommt es zwischenzeitlich zu Verkehrsproblemen
|Datum         = 21.08.2019
|Quelle        = Selbst erstellt
|Urheber       = Andreas Thun
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}}
Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Auf der [[Behelfsbrücke]] kommt es zwischenzeitlich zu Verkehrsproblemen&lt;br /&gt;
|Datum         = 21.08.2019&lt;br /&gt;
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|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Schutzwände aus Beton werden auf der Behelfsbrücke installiert
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|Urheber       = Andreas Thun
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}}
Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Schutzwände aus Beton werden auf der [[Behelfsbrücke]] installiert&lt;br /&gt;
|Datum         = 09.12.2016&lt;br /&gt;
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|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Ende November 2016 war das Fundament für die Behelfsbrücke fertig
|Datum         = 26.11.2016
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Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Ende November 2016 war das Fundament für die [[Behelfsbrücke]] fertig&lt;br /&gt;
|Datum         = 26.11.2016&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
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		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2016-11-18-Fundament_Behelfsbruecke-002.jpg&amp;diff=7548</id>
		<title>Datei:2016-11-18-Fundament Behelfsbruecke-002.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
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|Datum         = 18.11.2016
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}}
Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Gründungspfähle für die [[Behelfsbrücke]]&lt;br /&gt;
|Datum         = 18.11.2016&lt;br /&gt;
|Quelle        = Selbst erstellt&lt;br /&gt;
|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2016-09-16-L79_Leimersdorfer_Bach-02.jpg&amp;diff=7547</id>
		<title>Datei:2016-09-16-L79 Leimersdorfer Bach-02.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2016-09-16-L79_Leimersdorfer_Bach-02.jpg&amp;diff=7547"/>
		<updated>2020-10-31T19:38:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Die L79 zwischen Birresdorf und Leimersdorf konnte mehrere Monate nicht genutzt werden (siehe Behelfsbrücke)
|Datum         = 16.09.2016
|Quelle        = Selbst erstellt
|Urheber       = Andreas Thun
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}
}}
Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Die [[L79]] zwischen Birresdorf und Leimersdorf konnte mehrere Monate nicht genutzt werden (siehe [[Behelfsbrücke]])&lt;br /&gt;
|Datum         = 16.09.2016&lt;br /&gt;
|Quelle        = Selbst erstellt&lt;br /&gt;
|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2016-06-07-L79.jpg&amp;diff=7546</id>
		<title>Datei:2016-06-07-L79.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Datei:2016-06-07-L79.jpg&amp;diff=7546"/>
		<updated>2020-10-31T19:35:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Die zerstörte Überquerung des Leimersdorfer Baches entlang der L79 (siehe Behelfsbrücke).
|Datum         = 07.06.2016
|Quelle        = Selbst erstellt
|Urheber       = Andreas Thun
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}
}}
Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Die zerstörte Überquerung des Leimersdorfer Baches entlang der [[L79]] (siehe [[Behelfsbrücke]]).&lt;br /&gt;
|Datum         = 07.06.2016&lt;br /&gt;
|Quelle        = Selbst erstellt&lt;br /&gt;
|Urheber       = Andreas Thun&lt;br /&gt;
|Lizenz        = {{CC-BY-SA}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Reparaturcaf%C3%A9&amp;diff=7545</id>
		<title>Reparaturcafé</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Reparaturcaf%C3%A9&amp;diff=7545"/>
		<updated>2020-10-31T16:50:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Die Seite wurde neu angelegt: „Das Reparaturcafé im DGH ...  Die Eröffnung war für den 02.11.2020 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-grafschaft.de/aktuelles/2020/oktober/reparatur…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das [[Reparaturcafé]] im [[DGH]] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung war für den 02.11.2020 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-grafschaft.de/aktuelles/2020/oktober/reparaturcafe-startet-am-2-november/ „Reparaturcafé startet am 2. November“], Abruf 31.10.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Über Birresdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ToDo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Birresdorf:Datenschutz&amp;diff=7541</id>
		<title>Birresdorf:Datenschutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Birresdorf:Datenschutz&amp;diff=7541"/>
		<updated>2020-02-24T13:47:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: Aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Warnung|Bitte beachten Sie, dass der Text auf dieser Seite &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; unter der Lizenz „Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported“ verfügbar ist sondern mit dem [https://datenschutz-generator.de/ Datenschutz-Generator von RA Dr. Thomas Schwenke] erstellt wurde!}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenschutzerklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der folgenden Datenschutzerklärung möchten wir Sie darüber aufklären, welche Arten Ihrer personenbezogenen Daten (nachfolgend auch kurz als &amp;quot;Daten“ bezeichnet) wir zu welchen Zwecken und in welchem Umfang verarbeiten. Die Datenschutzerklärung gilt für alle von uns durchgeführten Verarbeitungen personenbezogener Daten, sowohl im Rahmen der Erbringung unserer Leistungen als auch insbesondere auf unseren Webseiten, in mobilen Applikationen sowie innerhalb externer Onlinepräsenzen, wie z.B. unserer Social-Media-Profile (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als &amp;quot;Onlineangebot“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verantwortlicher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Thun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt:&lt;br /&gt;
* Mariengasse 18&amp;lt;br&amp;gt;53501 Grafschaft-Birresdorf&lt;br /&gt;
* Telefon: 02641 / 204855&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* E-Mail: [mailto:webmaster@birresdorf.de webmaster@birresdorf.de]&lt;br /&gt;
* Link zum Impressum: [[Birresdorf:Impressum|Impressum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Verarbeitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Übersicht fasst die Arten der verarbeiteten Daten und die Zwecke ihrer Verarbeitung zusammen und verweist auf die betroffenen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten der verarbeiteten Daten ===&lt;br /&gt;
* Inhaltsdaten (z.B. Texteingaben, Fotografien, Videos).&lt;br /&gt;
* Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).&lt;br /&gt;
* Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kategorien betroffener Personen ===&lt;br /&gt;
* Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßgebliche Rechtsgrundlagen ===&lt;br /&gt;
Im Folgenden teilen wir die Rechtsgrundlagen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), auf deren Basis wir die personenbezogenen Daten verarbeiten, mit. Bitte beachten Sie, dass zusätzlich zu den Regelungen der DSGVO die nationalen Datenschutzvorgaben in Ihrem bzw. unserem Wohn- und Sitzland gelten können. Sollten ferner im Einzelfall speziellere Rechtsgrundlagen maßgeblich sein, teilen wir Ihnen diese in der Datenschutzerklärung mit.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO)&#039;&#039;&#039; - Die betroffene Person hat ihre Einwilligung in die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen spezifischen Zweck oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO)&#039;&#039;&#039; - Die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nationale Datenschutzregelungen in Deutschland&#039;&#039;&#039;: Zusätzlich zu den Datenschutzregelungen der Datenschutz-Grundverordnung gelten nationale Regelungen zum Datenschutz in Deutschland. Hierzu gehört insbesondere das Gesetz zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten bei der Datenverarbeitung (Bundesdatenschutzgesetz – BDSG). Das BDSG enthält insbesondere Spezialregelungen zum Recht auf Auskunft, zum Recht auf Löschung, zum Widerspruchsrecht, zur Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, zur Verarbeitung für andere Zwecke und zur Übermittlung sowie automatisierten Entscheidungsfindung im Einzelfall einschließlich Profiling. Des Weiteren regelt es die Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses (§ 26 BDSG), insbesondere im Hinblick auf die Begründung, Durchführung oder Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen sowie die Einwilligung von Beschäftigten. Ferner können Landesdatenschutzgesetze der einzelnen Bundesländer zur Anwendung gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz von Cookies ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cookies sind Textdateien, die Daten von besuchten Websites oder Domains enthalten und von einem Browser auf dem Computer des Benutzers gespeichert werden. Ein Cookie dient in erster Linie dazu, die Informationen über einen Benutzer während oder nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Zu den gespeicherten Angaben können z.B. die Spracheinstellungen auf einer Webseite, der Loginstatus, ein Warenkorb oder die Stelle, an der ein Video geschaut wurde, gehören. Zu dem Begriff der Cookies zählen wir ferner andere Technologien, die die gleichen Funktionen wie Cookies erfüllen (z.B., wenn Angaben der Nutzer anhand pseudonymer Onlinekennzeichnungen gespeichert werden, auch als &amp;quot;Nutzer-IDs&amp;quot; bezeichnet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die folgenden Cookie-Typen und Funktionen werden unterschieden: ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Temporäre Cookies (auch: Session- oder Sitzungs-Cookies)&#039;&#039;&#039;: Temporäre Cookies werden spätestens gelöscht, nachdem ein Nutzer ein Online-Angebot verlassen und seinen Browser geschlossen hat.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Permanente Cookies&#039;&#039;&#039;: Permanente Cookies bleiben auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert. So kann beispielsweise der Login-Status gespeichert oder bevorzugte Inhalte direkt angezeigt werden, wenn der Nutzer eine Website erneut besucht. Ebenso können die Interessen von Nutzern, die zur Reichweitenmessung oder zu Marketingzwecken verwendet werden, in einem solchen Cookie gespeichert werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;First-Party-Cookies&#039;&#039;&#039;: First-Party-Cookies werden von uns selbst gesetzt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Third-Party-Cookies (auch: Drittanbieter-Cookies)&#039;&#039;&#039;: Drittanbieter-Cookies werden hauptsächlich von Werbetreibenden (sog. Dritten) verwendet, um Benutzerinformationen zu verarbeiten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notwendige (auch: essentielle oder unbedingt erforderliche) Cookies&#039;&#039;&#039;: Cookies können zum einen für den Betrieb einer Webseite unbedingt erforderlich sein (z.B. um Logins oder andere Nutzereingaben zu speichern oder aus Gründen der Sicherheit).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Statistik-, Marketing- und Personalisierungs-Cookies&#039;&#039;&#039;: Ferner werden Cookies im Regelfall auch im Rahmen der Reichweitenmessung eingesetzt sowie dann, wenn die Interessen eines Nutzers oder sein Verhalten (z.B. Betrachten bestimmter Inhalte, Nutzen von Funktionen etc.) auf einzelnen Webseiten in einem Nutzerprofil gespeichert werden. Solche Profile dienen dazu, den Nutzern z.B. Inhalte anzuzeigen, die ihren potentiellen Interessen entsprechen. Dieses Verfahren wird auch als &amp;quot;Tracking&amp;quot;, d.h., Nachverfolgung der potentiellen Interessen der Nutzer bezeichnet. . Soweit wir Cookies oder &amp;quot;Tracking&amp;quot;-Technologien einsetzen, informieren wir Sie gesondert in unserer Datenschutzerklärung oder im Rahmen der Einholung einer Einwilligung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweise zu Rechtsgrundlagen&#039;&#039;&#039;: Auf welcher Rechtsgrundlage wir Ihre personenbezogenen Daten mit Hilfe von Cookies verarbeiten, hängt davon ab, ob wir Sie um eine Einwilligung bitten. Falls dies zutrifft und Sie in die Nutzung von Cookies einwilligen, ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung Ihrer Daten die erklärte Einwilligung. Andernfalls werden die mithilfe von Cookies verarbeiteten Daten auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. an einem betriebswirtschaftlichen Betrieb unseres Onlineangebotes und dessen Verbesserung) verarbeitet oder, wenn der Einsatz von Cookies erforderlich ist, um unsere vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Hinweise zum Widerruf und Widerspruch (Opt-Out)&#039;&#039;&#039;: Abhängig davon, ob die Verarbeitung auf Grundlage einer Einwilligung oder gesetzlichen Erlaubnis erfolgt, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, eine erteilte Einwilligung zu widerrufen oder der Verarbeitung Ihrer Daten durch Cookie-Technologien zu widersprechen (zusammenfassend als &amp;quot;Opt-Out&amp;quot; bezeichnet). Sie können Ihren Widerspruch zunächst mittels der Einstellungen Ihres Browsers erklären, z.B., indem Sie die Nutzung von Cookies deaktivieren (wobei hierdurch auch die Funktionsfähigkeit unseres Onlineangebotes eingeschränkt werden kann). Ein Widerspruch gegen den Einsatz von Cookies zu Zwecken des Onlinemarketings kann auch mittels einer Vielzahl von Diensten, vor allem im Fall des Trackings, über die Webseiten https://optout.aboutads.info und https://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Daneben können Sie weitere Widerspruchshinweise im Rahmen der Angaben zu den eingesetzten Dienstleistern und Cookies erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung von Cookie-Daten auf Grundlage einer Einwilligung&#039;&#039;&#039;: Bevor wir Daten im Rahmen der Nutzung von Cookies verarbeiten oder verarbeiten lassen, bitten wir die Nutzer um eine jederzeit widerrufbare Einwilligung. Bevor die Einwilligung nicht ausgesprochen wurde, werden allenfalls Cookies eingesetzt, die für den Betrieb unseres Onlineangebotes erforderlich sind. Deren Einsatz erfolgt auf der Grundlage unseres Interesses und des Interesses der Nutzer an der erwarteten Funktionsfähigkeit unseres Onlineangebotes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verarbeitete Datenarten&#039;&#039;&#039;: Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Betroffene Personen&#039;&#039;&#039;: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rechtsgrundlagen&#039;&#039;&#039;: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereitstellung des Onlineangebotes und Webhosting ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Onlineangebot sicher und effizient bereitstellen zu können, nehmen wir die Leistungen von einem oder mehreren Webhosting-Anbietern in Anspruch, von deren Servern (bzw. von ihnen verwalteten Servern) das Onlineangebot abgerufen werden kann. Zu diesen Zwecken können wir Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste sowie Sicherheitsleistungen und technische Wartungsleistungen in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Onlineangebot sicher und effizient bereitstellen zu können, nehmen wir die Leistungen von einem oder mehreren Webhosting-Anbietern in Anspruch, von deren Servern (bzw. von ihnen verwalteten Servern) das Onlineangebot abgerufen werden kann. Zu diesen Zwecken können wir Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste sowie Sicherheitsleistungen und technische Wartungsleistungen in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles&#039;&#039;&#039;: Wir selbst (bzw. unser Webhostinganbieter) erheben Daten zu jedem Zugriff auf den Server (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Serverlogfiles können die Adresse und Name der abgerufenen Webseiten und Dateien, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmengen, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite) und im Regelfall IP-Adressen und der anfragende Provider gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Serverlogfiles können zum einen zu Zwecken der Sicherheit eingesetzt werden, z.B., um eine Überlastung der Server zu vermeiden (insbesondere im Fall von missbräuchlichen Angriffen, sogenannten DDoS-Attacken) und zum anderen, um die Auslastung der Server und ihre Stabilität sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verarbeitete Datenarten&#039;&#039;&#039;: Inhaltsdaten (z.B. Texteingaben, Fotografien, Videos), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Betroffene Personen&#039;&#039;&#039;: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rechtsgrundlagen&#039;&#039;&#039;: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löschung von Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben gelöscht, sobald deren zur Verarbeitung erlaubten Einwilligungen widerrufen werden oder sonstige Erlaubnisse entfallen (z.B., wenn der Zweck der Verarbeitung dieser Daten entfallen ist oder sie für den Zweck nicht erforderlich sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung auf diese Zwecke beschränkt. D.h., die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen oder deren Speicherung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise zu der Löschung von personenbezogenen Daten können ferner im Rahmen der einzelnen Datenschutzhinweise dieser Datenschutzerklärung erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung und Aktualisierung der Datenschutzerklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten Sie, sich regelmäßig über den Inhalt unserer Datenschutzerklärung zu informieren. Wir passen die Datenschutzerklärung an, sobald die Änderungen der von uns durchgeführten Datenverarbeitungen dies erforderlich machen. Wir informieren Sie, sobald durch die Änderungen eine Mitwirkungshandlung Ihrerseits (z.B. Einwilligung) oder eine sonstige individuelle Benachrichtigung erforderlich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern wir in dieser Datenschutzerklärung Adressen und Kontaktinformationen von Unternehmen und Organisationen angeben, bitten wir zu beachten, dass die Adressen sich über die Zeit ändern können und bitten die Angaben vor Kontaktaufnahme zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte der betroffenen Personen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen stehen als Betroffene nach der DSGVO verschiedene Rechte zu, die sich insbesondere aus Art. 15 bis 18 und 21 DSGVO ergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Widerspruchsrecht: Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Widerrufsrecht bei Einwilligungen&#039;&#039;&#039;: Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen jederzeit zu widerrufen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Auskunftsrecht&#039;&#039;&#039;: Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Recht auf Berichtigung&#039;&#039;&#039;: Sie haben entsprechend den gesetzlichen Vorgaben das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Recht auf Löschung und Einschränkung der Verarbeitung&#039;&#039;&#039;: Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben das Recht, zu verlangen, dass Sie betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Recht auf Datenübertragbarkeit&#039;&#039;&#039;: Sie haben das Recht, Sie betreffende Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu fordern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beschwerde bei Aufsichtsbehörde&#039;&#039;&#039;: Sie haben ferner nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben das Recht, bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes Beschwerde einzulegen, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsdefinitionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt erhalten Sie eine Übersicht über die in dieser Datenschutzerklärung verwendeten Begrifflichkeiten. Viele der Begriffe sind dem Gesetz entnommen und vor allem im Art. 4 DSGVO definiert. Die gesetzlichen Definitionen sind verbindlich. Die nachfolgenden Erläuterungen sollen dagegen vor allem dem Verständnis dienen. Die Begriffe sind alphabetisch sortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Personenbezogene Daten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden &amp;quot;betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verantwortlicher&#039;&#039;&#039;: Als &amp;quot;Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Verarbeitung&amp;quot; ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten, sei es das Erheben, das Auswerten, das Speichern, das Übermitteln oder das Löschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstellt mit [https://datenschutz-generator.de/ Datenschutz-Generator von RA Dr. Thomas Schwenke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Birresdorf:]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Dorfgemeinschaftshof&amp;diff=7537</id>
		<title>Dorfgemeinschaftshof</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.birresdorf.de/w/index.php?title=Dorfgemeinschaftshof&amp;diff=7537"/>
		<updated>2019-12-16T14:13:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2006-03-19-Hof Schaefer-(11997).jpg|thumb|right|Der ehemalige Hof Schaefer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-06-17-Einweihung DGH-154.jpg|thumb|right|Das Dorfgemeinschaftshaus bei seiner Einweihung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-11-29-Hoftor-DGH.jpg|thumb|right|Das neue Hoftor]]&lt;br /&gt;
Der [[Dorfgemeinschaftshof|Dorfgemeinschaftshof Birresdorf]] (DGH) besteht aus einer ehemaligen Hofanlage mit einem großen Saal und weiteren Räumlichkeiten. Er wird von der [[Trägergemeinschaft Dorfgemeinschaftshaus Birresdorf]] verwaltet. Der DGH wird primär von den [[:Kategorie:Verein|Ortsvereinen]] genutzt, kann aber von Bürgern der Gemeinde Grafschaft für Privatveranstaltungen gemietet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemals landwirtschaftlich genutzte Hof ist Mitten in Birresdorf gelegen. Nach den Abrissarbeiten von Teilen der alten Hofanlage fand am 14.12.2009 der [[Spatenstich Dorfgemeinschaftshaus 14.12.2009|erste Spatenstich]] für den Neubau eines Saales statt. Die [[Bauarbeiten Dorfgemeinschaftshaus|Bauarbeiten]] dauerten etwa anderthalb Jahre und am 17.06.2011 wurde der [[Einweihung Dorfgemeinschaftshaus 17.06.2011|DGH eingeweiht]]. Danach wurde er erstmals für die [[900-Jahr-Feier 18.-19.06.2011|900-Jahr-Feier]] genutzt. Anschließend wurde an den Vereinsräumen weitergearbeitet, die am 20.04.2012 eingeweiht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sissi Melchiors (2012) „Einweihung der Vereinsräume &amp;amp;ndash; Dorfgemeinschaftshaus Birresdorf ist rundum gelungen“, Grafschafter Zeitung Nr. 17 vom 26.04.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Mai/Anfang Juni 2019 wurde ein neues Hoftor eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschrift ==&lt;br /&gt;
[[Berkumer Straße]] 2&amp;lt;br&amp;gt;53501 Grafschaft-Birresdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermietung des Saals ==&lt;br /&gt;
Der Saal des Dorfgemeinschaftshofes kann vom [[Trägerverein]] gemietet werden. Ansprechpartner dafür sind Maria Drolshagen (Tel. 02641/24070, nach 15:00 Uhr) und Uwe Geldmacher (Tel. 0151/51226252; E-Mail: [mailto:geldmachers@web.de geldmachers@web.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regelmäßigen Termine unter der Woche sind hier aufgeführt: [[Belegungsplan DGH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Am 12.03.2013 hat der [[Ortsbeirat]] auf Vorschlag des [[Trägerverein]]s und in Abstimmung mit der Gemeinde Grafschaft einstimmig beschlossen, das Dorfgemeinschaftshaus als &#039;&#039;Dorfgemeinschaftshof Birresdorf&#039;&#039; zu bezeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Protokoll zur Ortsbeiratssitzung vom 12.03.2012, TOP 4: „Namensgebung für das Dorfgemeinschaftszentrum“&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dieser Bezeichnung waren weitere wie &#039;&#039;Dorfgemeinschaftshaus&#039;&#039;, &#039;&#039;Dorfgemeinschaftszentrum&#039;&#039;, &#039;&#039;Schaefers Hof&#039;&#039; oder der historische Name der ehemaligen Hofanlage &#039;&#039;Lindenhof&#039;&#039; im Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternative Konzepte ==&lt;br /&gt;
Bevor der ehemalige Hof Schaefer zum Verkauf stand und die Idee aufkam, diesen als Dorfgemeinschaftshaus zu nutzen, wurden drei alternative Konzepte diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Plan sah vor, einen Neubau am nordöstlichen Ortsrand nahe der [[Landesstraße 79|L79]] zu errichten. Wegen Protesten der Anwohner wurde dieses Konzept jedoch aufgegeben. Da die Gemeinde das Grundstück jedoch bereits erworben hatte, entstand hier in der Folge ein Neubaugebiet um die Straße [[Achtmorgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative wurde vorgeschlagen, zwischen Birresdorf und Leimersdorf ein Gebäude für beide Orte zu realisieren. Als Argumente wurden aufgeführt, dass beide Orte einen Platz zum Feiern wollten und so nur einmalig die Kosten eines Neubaus entstünden. Außerdem würden bei Festen Anwohner weniger gestört, da das Gebäude außerhalb der beiden Ortschaften läge. Jedoch sprachen eine Vielzahl praktischer Gründe gegen dieses Konzept: Das Gebäude läge zu weit außerhalb, das Gelände ist nicht erschlossen, so dass Kosten für Zufahrtswege, Kanal- und Wasseranschluss entstünden und es stand kein Grundstück zum Verkauf.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Schulze: „Birresdorfer gründen Trägerverein für das Gemeinschaftshaus“ (General-Anzeiger, 26./27.04.2003)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Konzept sah einen Neubau auf dem [[Alter Spielplatz|alten Spielplatz]] vor. Dieser hätte dann wieder an zentraler Stelle gestanden, wäre jedoch aufgrund des zur Verfügung stehenden Platzes limitiert gewesen. Da kurze Zeit später die Idee aufkam, den Hof Schaefer zu nutzen, wurde auch dieser Plan schnell verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trägergemeinschaft Dorfgemeinschaftshaus Birresdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Thun</name></author>
	</entry>
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		<updated>2019-12-16T14:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: {{Information
|Beschreibung  = Neues Hoftor (Mai/Juni 2019) zum DGH.
|Datum         = 29.11.2019
|Quelle        = Eigene Aufnahme
|Urheber       = Andreas Thun
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Kategorie:Datei:Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = Neues Hoftor (Mai/Juni 2019) zum [[DGH]].&lt;br /&gt;
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		<title>Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Thun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Birresdorfer Veranstaltungs- und Müllkalender]] listet auf einer DIN-A4-Doppelseite Birresdorfer Veranstaltungen sowie die Abholtermine für die Müllabfuhr für ein Jahr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Version ==&lt;br /&gt;
* 2020: [[Datei:2020-Kalender-Birresdorf.pdf|2020-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2020-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Warnung|Falls Sie einen Fehler im Kalender finden, wäre ein kurzer Hinweis per [mailto:webmaster@birresdorf.de E-Mail] hilfreich.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archiv ==&lt;br /&gt;
* 2019: [[Datei:2019-Kalender-Birresdorf.pdf|2019-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2019-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2018: [[Datei:2018-Kalender-Birresdorf.pdf|2018-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2018-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2017: [[Datei:2017-Kalender-Birresdorf.pdf|2017-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2017-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2016: [[Datei:2016-Kalender-Birresdorf.pdf|2016-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2016-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2015: [[Datei:2015-Kalender-Birresdorf.pdf|2015-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2015-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2014: [[Datei:2014-Kalender-Birresdorf.pdf|2014-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2014-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2013: [[Datei:2013-Kalender-Birresdorf.pdf|2013-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2013-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2012: [[Datei:2012-Kalender-Birresdorf.pdf|2012-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2012-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2011: [[Datei:2011-Kalender-Birresdorf.pdf|2011-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2011-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2010: [[Datei:2010-Kalender-Birresdorf.pdf|2010-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2010-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2009: [[Datei:2009-Kalender-Birresdorf.pdf|2009-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2009-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2008: [[Datei:2008-Kalender-Birresdorf.pdf|2008-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2008-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2007: [[Datei:2007-Kalender-Birresdorf.pdf|2007-Kalender-Birresdorf.pdf]] ([[Media:2007-Kalender-Birresdorf.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2006: [[Datei:Muell2006.pdf|Muell2006.pdf]] ([[Media:Muell2006.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2005: [[Datei:Muell2005.pdf|Muell2005.pdf]] ([[Media:Muell2005.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2004: [[Datei:Muell2004.pdf|Muell2004.pdf]] ([[Media:Muell2004.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2003: [[Datei:Muell2003.pdf|Muell2003.pdf]] ([[Media:Muell2003.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2002: [[Datei:Muell2002.pdf|Muell2002.pdf]] ([[Media:Muell2002.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
* 2001: [[Datei:MUELL 01.pdf|MUELL 01.pdf]] ([[Media:MUELL 01.pdf|Download]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Download]]&lt;/div&gt;</summary>
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